Coaching und Lebensberatung

Wer Lebensberatung beansprucht, steckt entweder in Schwierigkeiten oder vor neuen Herausforderungen. Was tun?

Man hat die Wahl: Entweder nichts tun und den Dingen den freien Lauf lassen oder besser, man stellt sich der Situation, reflektiert sich selbst und sucht nach neuen Möglichkeiten. Hierzu können Freunde eine echte Hilfe sein. Weil sie in der Regel den betroffenen Menschen und die persönliche Situation genau kennen. Der Blick von «aussen» ist Gold wert und darf nicht unterschätzt werden.

Coaching: Hilfe zur Selbsthilfe
Coaching: Hilfe zur Selbsthilfe

In ganz schwierigen Situationen, empfiehlt es sich einen Coach zu engagieren

Warum? Ein Coaching hilft neue und gangbare Wege zu finden. Das besondere an Coaching: Der Ratsuchende legt den Weg selbst fest – und genau dadurch wird der Weg auch realistisch. Es geht nicht um Konzepte, die niemand versteht, sondern um Wege, die Mut machen, weil sie realistisch sind. Coaching bedeutet: sich Fragen zu stellen, die man bisher ausser acht gelassen hat, Sichtweisen zu ändern und darum auch neu motiviert zu werden. Coaching fördert, fordert und formt – auch im Bereich der Lebensberatung.

Lebensberatung im Internet:

Wahlen 2011 – der Countdown läuft

Am 23. Oktober 2011 ist es soweit, die National- und Ständeräte werden für die nächste Legislatur Periode gewählt. Die Wahlunterlagen sind inzwischen bei Herr und Frau Schweizer eingetroffen. Der Briefkasten ist täglich übervoll mit Prospekten der politischen Parteien, darauf abgebildet lächelnde Gesichter, oft auch von Menschen, die man noch nie gesehen hat. Die Frage, die sich hier stellt, ob mit solcher Werbung tatsächlich Stimmen gewonnen werden können. Ist es nicht das Leben, die bisher erbrachte Leistung der Politiker, die bereits wichtige Präferenzen bei den Wählern auslöst? Hat sich das Volk bisher von den Kontrahenten ernst genommen gefühlt? Wurden seine Interessen würdig vertreten? Trotz der Masse an Prospekten nimmt Werbung mehr die Reminderfunktion wahr – dafür müssen die Kandidaten aber bereits bekannt sein.

Nationalratswahlen in den Medien

«Neuer Kandidatenrekord für Nationalratswahl» berichtet das Bieler Tagblatt am 21. September, «Die Linke geeint, die Rechte gespalten» (NZZ online, 13. September), «FDP ohne Partner bei Nationalratswahlen» (Südostschweiz, 5. September), «Wählen für Dummies» (BAZ, 20. September) – die Wahlen 2011 beherrschen auch die Medienwelt und bilden nicht nur die Meinungsvielfalt in der Schweiz ab, sondern auch politische Spannungen. Welchen National- und Ständerat soll man wählen? Einen guten Überblick bilden Portale wie Positiv-Wählen.ch. Dort werden Kandidaten für National- und Ständerat im kurzen Überblick vorgestellt. Am 23. Oktober wird sich vermutlich alles um die Wahlen 2011 drehen. Der Werbecountdown läuft bereits seit dem Sommer, der innere Countdown der Wähler aber, läuft insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, laufend. Was zählt sind sichtbare Resultate!



 

 

Theologiestudium, mit Theologie auf der Suche nach der Wirklichkeit

Was ist das Gegenteil von «Theolog». Richtig: «Theo sprach die Wahrheit». Dieser etwas provokative Witz sagt etwas über die Schwierigkeit der Theologie aus. «Basisinstrument» für die Auslegung der Theologie ist die Bibel und die ist manchmal schwer zu verstehen. Ganz einfach darum, weil dem Laien das nötige, oft mit einer anderen Kultur verbundenen Hintergrund-Wissen fehlt. Dafür gibt es Theologen und die setzen sich in einer Ausbildung, eben dem Theologiestudium, mit der Bibel auseinander.

Soweit so gut. Die Spitzfindigkeit des Satzes am Anfang dieses Blogs zeigt das Spannungsfeld eines Theologen auf, den: Was ist Wahrheit genau?

Theologiestudium, auf der Suche nach der Wirklichkeit
Theologiestudium, auf der Suche nach der Wirklichkeit

Wahrheit ist subjektives Empfinden, Wirklichkeit ist echt

Beispiel: Es ist 6 Uhr am Morgen. Für die einen ist das früh, für die anderen spät. Beide empfinden ihre Einschätzung als Wahrheit. Die Wirklichkeit ist: Es ist 6 Uhr. Was ist Wirklichkeit und was ist subjektiv? Diese Frage stellt sich in einem Theologiestudium mehrmals und das soll auch so sein. Die Bibel hat viele Stellen, die unverständlich sind. Dazu gehört eine gute Portion Mut, diese auch konstruktiv zu hinterfragen und ständig nach der Wahrheit oder besser gesagt, nach der Wirklichkeit zu suchen.

Theologie verstehen: Was ist Wahrheit, was Wirklichkeit?
Theologie verstehen: Was ist Wahrheit, was Wirklichkeit?

«I Still Haven’t Found, What I’m Looking For»

Mit diesem Song war die irische Folkpop Gruppe U2 1987 erfolgreich. «Ich habe noch nicht gefunden, was ich suche», mit dieser Aussage unterstrich Leadsänder Bono, dass man in Glaubensfragen immer am Suchen ist.

«Wenn du Christ wirst, werden dir eine gewisse Anzahl von Fragen, die wichtigsten in deinem Leben, beantwortet. Doch zugleich werden eine Menge anderer Fragen aufgeworfen, die du nie zuvor gehabt hast».

(Quelle: Magazin PACK’S).

Theologie: Was bedeuten die Aussagen der biblischen Geschichte heute?

Gerade weil die Sprache etwas lebendiges ist, gerade weil Wörter ihre Bedeutung immer wieder verändern und weil sie zum Teil in einer andereren Kultur mit anderen Menschen und anderen Umständen geschrieben wurden, gerade darum braucht es (in unserem Beispiel) ein Theologiestudium.

Geistliches Wachstum verlangt nach andauernder Suche und der Frage, was haben die Geschichten und Weisungen in der Bibel heute für Aussagen?

Weiterführender Link zum Thema Theologiestudium:

© raeber-blog.ch überarbeitet am 05.05.2021 (ar)