Der etwas andere Kaffee

Kürzlich bin ich auf einen Artikel über einen doch etwas speziellen Kaffee gestossen. Der «Schweizerbauer» berichtet in der Online-Ausgabe vom 17. Dezember 2012 über Kaffee, den sogenannten «Black Ivory Coffee» von «Bohnen aus dem Elefantenmagen». Da wird man hellhörig. Denn a) wie kann das sein, dass Kaffeebohnen aus dem Elefantenmagen kommen und b) wer trinkt den so etwas überhaupt?

Elefanten Kaffee - einzigartig mit einer speziellen Produktion
Das gibt zu denken: Elefanten Kaffee – einzigartig mit einer speziellen Produktion

Der Kaffee wird laut Schweizerbauer aus Bohnen hergestellt, die von Elefanten ausgeschieden wurden. Die Elefanten würden Kaffeefrüchte fressen und die Bohnen unverdaut wieder ausscheiden. Ihre Magen-Enzyme zerkleinern dann Proteine und schaffen so das «besondere Aroma». Im Verdauungstrakt der Dickhäuter soll er seinen einzigartigen Geschmack bekommen. Umgerechnet koste eine kleine Tasse von diesem aussergewöhnlichen Kaffee rund 41 Franken.

Teure «Kaffee-Produktion»

Laut Aussage eines Produzenten sei dies ein einzigartiger Kaffee, der nicht bei Starbucks verkauft werden wird. Für ein Kilo Kaffee brauche seine Firma 30 Kilogramm Kaffeebohnen. Beim Verdauungsprozess könne einiges verloren gehen. Die Herstellung
sei arbeitsintensiv, weil die Bohnen per Hand aus dem Elefantendung gelesen werden. Dazu würden weitere Risiken kommen. Denn wenn die Elefanten schwimmen gehen und dabei etwas plumpsen lassen, verliere der Produzent die ganze Ladung.

Fair Trade Kaffee bevorzugt

Kaffeeproduzenten aus fernen Ländern zu unterstützen finde ich eine faire Sache. Hingegen kann ich mir nicht vorstellen, Kaffee zu trinken, der seinen Weg durch den Elefantenmagen und dem Darm gegangen ist. So viel Einzigartigkeit brauche ich nun doch nicht. Da ziehe ich Fair Trade Kaffee vor, zahle dort auch lieber etwas mehr. Dafür geht er nur durch meine Innereien …

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Umwelttechnik und Rückbau

Fachgerechte Bauabfallentsorgung

Wer schon mal gebaut hat weiss, auf einer Baustelle entsteht viel Abfall. Meistens wird ein Abfallcontainer platziert, denn dann auch die Nachbarn noch etwas zur Entsorgung nutzen. Inzwischen ist man auch im Bereich Umwelttechnik und Bauabfall etwas weiter. Während früher einfach alles entsorgt wurde, ist auch hier der Recyclinggedanke fortgeschrittener. Zum einen mit Rückbau und zum anderen mit der Umwelttechnik.

Vor einigen Jahren konnte ich an einer Führung durch das neue Oerlikon teilnehmen. Unser Begleiter erklärte der Gruppe, dass man die Giftstoffe im Boden vorher versiegelt habe. Dieses Verfahren sorge nun 80 Jahre dafür, dass keine Giftstoffe aus dem Boden freigesetzt würden. Zurück blieb die vom Begleiter unbeantwortete Frage, was danach ist. Natürlich lebt in 80 Jahren von den jetzigen Bewohnern, der darauf gebauten Wohnblöcke niemand mehr. Trotzdem …

Mit Umwelttechnik und Rückbau, Ressourcen im Bauabfall oder am Bauplatz entsorgen oder neu nutzen.

© Stefan Merkle – Fotolia.de: Umwelttechnik und Rückbau

Mit der Umwelttechnik kann …

eine fachgerechte, wirtschaftliche und gesetzeskonforme Bauabfallentsorgung gewährleistet. Mit Hilfe von Aufbereitungstechnologien werden Schadstoffe aus den Bauabfällen entfernt und die Rückführung der abgereinigten Materialien in den Baustoffkreislauf ermöglicht.

Mit dem Rückbau werden …

Baustoffe direkt an der Quelle getrennt. Damit die fachgerechte Entsorgung gewährleistet und Wiederverwertbares in den Materialkreislauf zurückgeführt werden kann.

Na also, geht doch …

Umwelttechnik und Rückbau – weiterführende Infos eines Anbieters.

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Arealentwicklung heisst Infrastruktur schaffen.

Photovoltaik Anlagen – ein Beitrag zu erneuerbaren Energien

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist mit dem Reaktorunfall von Fukushima ein riesen Thema geworden. Doch schaut man heute in die verschiedenen Zeitungen, fallen plötzlich Artikel wie «Ständerat lässt Hintertür zur Atomenergie offen» (Radiobasel.ch), «Atomausstieg: Kanton Solothurn sagt „Jein“» (tagesschau.sf.tv) oder «Neuer CEZ-Chef will Tschechiens Atomkraft ausbauen» (relevant.at). Auch auf der politischen Ebene wird die Atomenergie als Wahlthema verwendet. Der sogenannte Fukushima-Effekt scheint am Abklingen zu sein. Die (machmal gefährliche) Normalität hat uns wieder eingeholt.

Sonnenenergie mit einer Photovoltaik Anlage nutzen
Sonnenenergie mit einer Photovoltaik Anlage nutzen

‎Sonnenenergie ist sinnvolle Energie!

Trotz Normalität, die Nachfrage nach einer «eigenen» Stromquelle wie einer Photovoltaik Anlage auf dem eigenen Dach nimmt laufend zu. Die meisten Photovoltaik Anlagen werden «Aufdach» installiert. Die Installation kann sehr einfach, ohne grosse Anpassungen der Ziegel, vorgenommen werden. Über den Preis einer solchen Anlage kann man sich am besten beim Fachmann informieren. Grundsätzlich sollte auf eine gute Qualität geachtet werden. Nicht immer ist die günstigste oder die teuerste Photovoltaik Anlage langfristig brauchbar und stabil.

Photovoltaik Anlagen sind Signale

Jede neu montierte Photovoltaik Anlage ist ein Signal an die Politik, dass der Ausstieg aus der Atomenergie durchaus gewollt ist – zumindest von zahlreichen Wählern! Sonnenenergie nutzen bedeutet auch an die Zukunft zu denken. Verantwortung wahr zu nehmen. Dass sollte man nicht erst dann tun, wenn Naturkatastrohen wie zum Beispiel  Fukushima geschehen sind. Sicherheit soll letztendlich vorbeugend geplant werden!