Büromöbel sagen mehr als tausend Worte …

Wenn ich bei Freunden zu besuch bin, studiere ich manchmal die Wohnungseinrichtung. Alte Möbel fallen mir besonders auf. Zum Beispiel eine Truhe, auf der der Jahrgang steht. Von anno 17 hundert irgendwas. Da steckt Geschichte dahinter. Wir schauen genauer hin.

Krieg, Hungersnot, vielleicht sogar die Gründung von neuen Ländern. Alte Möbel haben viel «gesehen». Für mich gehören sie auch gut präsentiert, vielleicht sogar in die Mitte eines Raumes. Erfahrung darf spürbar sein.

Auch Büromöbel sprechen eine Sprache, beziehungsweise, vermitteln einen besonderen Eindruck.

Büromöbel sagen mehr als tausend Worte … auch alte
Jedes Möbel hat seine Wirkung. Alte Möbel fördern eine besondere Ambiente.

Gestaltung des Büroraums

Weil ich alte Möbel liebe, steht in meinem Office auch ein solches Stück. Ein altes Radio mit integriertem Plattenspieler.

Eines, das vielen Besuchern auffällt und bewundert wird und das sofort Erinnerungen an die Jugendzeit des meistens mittelalterlichen Besuchers weckt. Nun denken Sie vielleicht, dass in meinem Office die restlichen Büromöbel auch steinalt sind. Mitnichten! Schliesslich geht das Leben ja weiter. Aber ein Mix darf es schon sein. Wer selbst in die Jahre kommt, schwelgt dann und wann gerne in Erinnerungen. Bei mir ist es das alte Radio, bei einem Kollegen eine Tankstellen-Zapfsäule, bei anderen etwa eine Musik Jukebox.

Gegensätze beleben

«Wir sind viel zu unterschiedlich» ist ein Argument, das Paare als Trennungsgrund nennen. Doch gerade in der Unterschiedlichkeit steckt sehr positives Entwicklungspotenzial. Man hält sich gegenseitig geistig fit und verhindert langweiligen Alltagstrott. Ein Team mit unterschiedlichen Charaktern entwickelt sich mehr, als gleiche Grundtypen. Es lebe die Begegnung, die Unterschiedlichkeit – sofern sie als Chance gesehen werden kann.

Moderne Büroeinrichtung und alte Büromöbel: Gegensätze beleben
Moderne Büroeinrichtung und alte Büromöbel: Gegensätze beleben

Gegensätze beleben auch ein Büro.

Wer schon bei Google in Zürich war, weiss, die dortigen Büroräume sind manchmal auch sehr gegensätzlich eingerichtet. Alte Möbel und hochentwickelte IT. Warum nicht? Statt hoch modern, lebhaft und inspirierend. Auch IT hat seine Geschichte.

Moderne Büromöbel …

…gefallen mir natürlich auch. Automatisch höhenverstellbare Schreibtische, Bürostühle, die unsere Bequemlichkeit und unsere Gesundheit gewährleisten und unterstützen. Entwicklung darf, muss manchmal sogar – je nach Unternehmensstrategie – sichtbar sein. Obwohl manch ein Jungunternehmer seinen Arbeitsplatz mit Büromöbeln aus der Brockenstube gestaltet. Oder wenn erst mal ein Haus im Stil der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf gemietet wird. Damit kann man durchaus in die berufliche Selbstständigkeit einsteigen. Ich habe einmal ein Grafik-Atelier gesehen, das eine alte Baracke gemietet hat. Nach ein paar Wochen wurde das Gebäude auf der Vorderseite frisch gestrichen. Hinten war es immer noch alt.

Was bietet ein Unternehmen an?

Eine Brockenstube wird kaum moderne Büromöbel in den eigenen Büroräumlichkeiten aufstellen. Ein Möbelhaus hingegen schon. Je nach dem, was man verkauft, je nachdem, was angeboten wird, so werden auch Qualität, Design und die Möglichkeiten der Büroeinrichtung sein.

Denn Büromöbel sagen mehr aus tausende Worte …

Kaffee Online ShopsModerne Büromöbel? Zum Beispiel hier:

 

© raeber-blog.ch – überarbeitet am 11.10.19 (ar)

Kinderspielplätze: Draussen spielt das wahre Leben

Die gebückten Wesen

Kennen Sie diese Wesen? Gebückte Haltung, Kopf geneigt, gebannt auf etwas starrend, das sie in der Hand halten; eventuell mit der anderen Hand auf dem Etwas herumfuchtelnd? Es handelt sich um schwerhörige Wesen, mit tendenziell aggressivem Verhalten; vor allem wenn ihnen das Etwas entwunden wird, das ihre völlige Konzentration in Anspruch nimmt.

Vielleicht haben sie auch solch ein Wesen daheim sitzen? Ein Kind, so zwischen drei und 99 Jahren alt, das seinen Lebensinhalt im Konsum von Medieninhalten via Handy oder Tablet gefunden hat, das unbedingt noch dieses Level fertig spielen muss oder das ganz dringend auf eine Chat-Antwort von der besten Freundin/von der Angebeteten/vom Chef wartet.

Abgesehen vom «Handydaumen», einer Entzündung der Sehnen aufgrund von Überlastung des Daumens beim Handygebrauch, kann es durch den Smartphone-Wahn auch zum «Handynacken» kommen, einer gesteigerten Abnutzung der Halswirbel durch die Fehlhaltung.

Sind wir gefangen in der Matrix?

Es besteht also eine Gefahr, dass die gesteigerte Handy- und Tablet-Nutzung Gift für unseren Körper ist. Die Smartphone-Sucht verändert darüber hinaus unser Verhalten, unsere Gehirne, macht uns krank. Hören Sie manchmal auch ein Phantomklingeln? Oder meinen Sie, ab und zu den Vibrationsalarm ihres Handys zu spüren; wobei ein Blick aufs Telefon dann zeigt, dass es eben doch nur Einbildung war?

Viele Aktivitäten, die früher noch im wahren Leben, in der realen Welt stattfanden, haben wir in die digitale, virtuelle Realität verschoben.

Selbst mein dreijähriger Sohn würde sich – wenn man ihn liesse – lieber morgens direkt in Youtube verkriechen und bis zur völligen Verblödung Zeichentricksendungen konsumieren. Darüber hinaus würde er das Trinken, das Essen und das «Auf-die-Toilette-gehen» vergessen und erst Stunden später zufällig bemerken, dass er in die Hose gemacht hat. Er wäre dann bereits in einem solch schlechten moralischen Zustand, dass seine Laune weder durch singen, essen oder spielen gebessert werden könnte. Einzig der weitere Konsum von Smartphone-Apps würde ihn zufrieden stellen können.

Mal ehrlich? Ich habe als Kind auch stundenlang Pacman gespielt, immer im Kampf den eigenen Highscore zu knacken. Sie etwa nicht?

Draussen spielt das wahre Leben!

Umso wichtiger ist es mir, mit meinem Sohn also die echte Welt zu erleben. Ihn in die Lage zu versetzen, sich draussen sicher bewegen zu können. Ihm die Gelegenheit zu geben, wichtige motorische und sensorische Fähigkeiten zu trainieren. Aber auch das soziale Miteinander mit anderen Kindern zu üben. All dies und noch viel mehr können Kinder draussen auf Spielplätzen lernen. Es geht also nicht allein um die körperliche Bewegung. Es geht um weit mehr. Es geht um Dinge, die selbst durch sportliche Aktivität im Schulsport oder im Sportclub, nicht gelernt und geübt werden können.

Kinderspielgeräte bewegen äusserlich wie innerlich
Kinderspielgeräte bewegen äusserlich wie innerlich

Auch wenn ich ein bisschen nervös bin, wenn mein Sohn auf einem Klettergerüst in Höhen entschwindet, in die ich ihm nicht folgen kann, weiss ich, dass es wichtig ist, ihn klettern zu lassen. Moderne Geräte und Spielplätze sind optimal durchdacht und bieten ein hohes Mass an Sicherheit. Falls mein Sohn also je vom Kletterturm fallen sollte, wird er hoffentlich sicher am Boden landen. Und je öfter er das Klettern auf dem Turm übt, desto stärker, fitter und gelenkiger wird er werden; und umso sicherer wird er sich auf dem Spielplatz und in Folge auch im sonstigen Leben bewegen.

Unsere Quellen und Tipps: