Bauen für Anfänger

Der Traum vom eigenen Haus wird von vielen Menschen geträumt: Endlich genug Platz und alles da wo man es gerne hätte, kein Ärger mehr mit unliebsamen Nachbarn und anhänglichen Vermietern. Ein Traum, bei dem es nicht bleiben muss. Denn gut durchdacht, solide finanziert und mit fachlicher Unterstützung von Bauratgeber und Bauexperte kann jeder das Projekt Hausbau stemmen.

Bauen ist eine grosse Herausforderung

Ohne Zweifel ist der Bau eines Hauses eine grosse Herausforderung, die nicht wenige Bauherren finanziell, physisch und psychisch zu überfordern droht. Deshalb ist umsichtige Planung das wichtigste Kriterium.

Risiken, die den Bau bis zur endgültigen Bauabnahme begleiten, müssen von Anfang an minimiert werden.

Das gilt für Finanzierung, Verträge, eventuelle Verzögerung und Mängel. Wichtigste Voraussetzung dafür ist, sich vorher genau zu informieren. Der Schweizerische Ingenieur und Architektenverein hat die einzelnen Planungsschritte in einer umfassenden und gerade für den Anfänger sehr hilfreichen Übersicht zusammengefasst.

Bauexperte und online Bauratgeber als Leadingguide beim Hausbau
Bauexperte und online Bauratgeber als Leadingguide beim Hausbau

Grundwissen aneignen und Bauexperten finden

Viele Fragen rund um das Projekt Hausbau können nur die Bauherren beantworten. Etwa

  • welche Form von Haus gebaut werden soll,
  • welche Bedürfnisse es für die Familie erfüllen muss und
  • wie viel Haus sich die Bauherren überhaupt leisten können.
  • Wie sieht die optimale Finanzierung aus,
  • wo kann gespart werden,
  • welches Material ist wofür geeignet?

Das Material für Fenster, Wände und Decken ist beispielsweise entscheidend für das Raumklima.

Um Grundwissen kommt der Bauherr nicht herum. Dazu gibt es gute Bauratgeber in gedruckter Form und im Internet.

Die Fülle an Informationen ist indes so gross, dass man rechtzeitig über Unterstützung nachdenken sollte. Ein Bauexperte kann den Bau vom ersten Spatenstich bis zur Bauabnahme begleiten, dem Bauherrn viel Geld sparen und Fehler vermeiden, die bei einem Anfänger gar nicht ausbleiben können.

Zu einhundert Prozent perfekt wird kein Hausbau ablaufen. Dazu gibt es zu viele Unabwägbarkeiten. Viele Gewerke müssen unter einen Hut gebracht werden, ausserdem müssen Baulogistik und Baumanagement dem Baufortschritt angepasst werden. Das erfordert neben Fachwissen auch eine Portion Organisationstalent und Zeit, die nicht jeder Bauherr für sein Bauprojekt mitbringen kann.

Bauträger und Handwerker lassen sich von einem Bauexperten eher überzeugen, als von einem Bauherrn, der sein erstes Haus baut.

Das eine tun, ohne das andere zu lassen

Mit einem Bauexperten an seiner Seite hat der Bauherr einen Berater, der ihm für alle Fragen stets zur Verfügung steht. Von der Planung bis zur Bauabnahme sollte er alle Details mit dem Bauexperten absprechen. So können von Anfang an Fehler vermieden werden, die Zeit, Geld und Nerven kosten. Dennoch sollte sich der Bauherr selbst weiter informieren, um immer auf dem Laufenden zu sein.

Die Bauwirtschaft unterliegt einem steten Wandel von Technik und Methoden und auch vor dem Baumaterial macht der Fortschritt nicht halt.

Das Bauprojekt muss deshalb immer wieder neu angepasst werden. Deshalb gehören Bauratgeber und geeignete Fachliteratur zur Pflichtlektüre jedes Bauherrn. Auch ist es wichtig, sich weiter über wichtige Trendthemen in der Bauwirtschaft zu informieren. Dabei ist es sinnvoll, sich eine Liste anzulegen für alle Fragen, die auftauchen.

Diese sollten mit dem Bauexperten besprochen und gegebenenfalls selbst weiter recherchiert werden.

Kurzcheckliste Hausbau

  • Baukosten sollten während des Baus laufend überwacht werden.
  • Wenn Sie bestimmte Fachbegriffe nicht verstehen, nachfragen.
  • Mit dem Bauexperten können Sie offen, über Erwartungen und Wünsche sprechen.
  • Vorsicht bei Terminangaben: Ein Bau unterliegt auch den Wetterbedingungen. Zeitliche Verzögerungen sind normal.
  • Suchen Sie online nach Erklärungen, achten Sie darauf, dass Sie auf länderspezifischen Seiten sind (Baugesetze können sich pro Land unterscheiden), vergleichen Sie mehrere Quellen und überprüfen Sie, wer genau hinter dem Bauratgeber steht.
  • Ein (Foto-, oder Film-)Bauprotokoll während des Baus, sorgt auch vor unnötigem Ärger vor.

Weitere Artikel auf Raeber-Blog.ch

Weiterführende Tipps im Web:

(c) Autorenteam – 25.8.2020

Naturgarten planen und gestalten: So erschaffen Sie Ihre Oase im Grünen!

Je hektischer das Leben wird und je mehr wir «digital unterwegs» sind, umso grösser wird unsere Sehnsucht nach echten Erlebnissen und purer Natur. Ein Naturgarten kann also Balsam für die Seele sein, denn wo können wir so schön entspannen und durchatmen wie im eigenen Garten?

Aufgeräumte Gärten mit einer Rasenfläche, die eher an einen grünen Teppichboden erinnert, gehören aber zum Glück der Vergangenheit an, denn hier finden Vögel, Insekten und Kleintiere wie Igel weit und breit kein schönes Plätzchen – und der Mensch eigentlich auch nicht. Naturgärten liegen aber nicht nur im Trend, weil sie aktiven Umweltschutz ermöglichen, sie sind auch lebendige Orte der Entschleunigung. Wenn auch Sie für Ihren Naturgarten Ideen suchen, finden Sie in diesem Artikel einige Tipps, damit Ihr Grundstück zu einem echten Wohlfühlort wird – für Sie und die Natur!

Naturgarten Ideen, planen und gestalten

Naturgarten Ideen für eine individuelle Oase

Wenn Sie einen Naturgarten planen, finden Sie mit Sicherheit zahllose Ideen, wie Sie Ihren Naturgarten gestalten könnten. Nehmen Sie sich aber nicht zu viel vor, denn auch Zeit und Musse gehören zur Natur! Schliesslich wissen wir aus Erfahrung, dass wir alle erreichbare Erfolgserlebnisse brauchen, um mit Freude bei der Sache zu bleiben. Und genau darum geht es bei Ihrem Garten: um die Freude an der Natur! Nehmen Sie sich also einzelne Schritte vor und lassen Sie die Freude an Ihrem Garten wachsen wie die Pflanzen selbst!

  • Wenn Sie einen Naturgarten gestalten, ist der Boden im wahrsten Sinne des Wortes Ihre Grundlage für blühendes Wachstum. Verzichten Sie unbedingt auf den Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngern! Lockern Sie den Boden lieber behutsam auf und arbeiten Sie Kompost ein! Ein humusreicher Boden gibt nicht nur Ihren Pflanzen Power, sondern bietet auch einen wichtigen Lebensraum für viele Tiere!
  • Natürlich zu gärtnern bedeutet, so sanft wie möglich in die Natur einzugreifen! Lassen Sie Ihrem Garten Zeit, sich zu entwickeln. Beginnen Sie mit einigen einheimischen Pflanzenarten und probieren Sie aus, wie diese sich an unterschiedlichen Standorten entwickeln. Einheimische Arten sind deshalb im Naturgarten so wichtig, weil sie auch einheimischen Tierarten Nahrung und Schutz bieten!
  • Nutzen Sie so oft wie möglich vorhandene Ressourcen! Orientieren Sie sich an der Natur, arbeiten Sie niemals dagegen! Jedes Grundstück bietet natürliche Sonneninseln, schattige Stellen mit feuchten Böden oder Hanglagen, die einige Pflanzen geradezu anlocken. Fangen Sie auch das Regenwasser auf, um Ihren Garten natürlich zu wässern!

Den Naturgarten planen mit einem Fachmann

Die Hilfe eines erfahrenen Fachmanns für Gartenplanung kann Ihnen viele Anfängerfehler ersparen. Denn wer richtig plant, kann schneller geniessen! Ein Gärtner, der auf Naturgärten spezialisiert ist, kann Ihnen viele Tipps geben und Ihnen bei der praktischen Ausführung Ihres Projekts tatkräftig unter die Arme greifen!

  • Der Boden als komplexes Ökosystem braucht manchmal Hilfe, um sich zu regenerieren und zu gesunden. Ein Fachmann kann Tests durchführen und Ihnen sagen, ob Ihr Boden Mangelerscheinungen aufweist und wie Sie diese auf natürliche Weise beheben können!
  • Auch bei der Auswahl der Arten ist ein Gartenfachmann eine wertvolle Hilfe! Wenn Sie für Ihren Naturgarten Ideen aus Katalogen sammeln, bedeutet das nicht automatisch, dass die Pflanzen, die Sie hübsch finden, bei Ihnen auch gedeihen! Der Gärtner dagegen bringt das Wissen und die Erfahrung mit, um Ihnen bei der Wahl der Sorten hilfreiche Tipps zu geben.
  • Nicht jede Pflanze mag jeden Standort und Themen wie Mischkultur und Fruchtfolge können Laien schnell den Spass am Gärtnern nehmen. Ein Fachmann weiss genau, wie Sie Ihre Pflanzen durch die richtigen Nachbarn und den richtigen Standort zum natürlichen Wachstum anregen können, ohne chemisch in die Natur einzugreifen!

Fertig ist nicht fertig – Wachstum muss gepflegt werden

Ihr Garten ist ein lebendiges Wesen. Er verändert sich ständig und ist dem Rhythmus der Jahreszeiten unterworfen. Manche Pläne entwickeln sich fantastisch, andere Ideen können Sie als Lernschritt verbuchen. Wichtig ist aber, dass Sie zu Ihrem Garten eine liebevolle Beziehung pflegen wie zu einem guten Freund. Pflegen Sie ihn nicht in hektischen «Hauruck-Aktionen», sondern machen Sie es sich zur Gewohnheit, regelmässig ein bisschen Arbeit zu erledigen und auch regelmässig im Garten zu entspannen. Mit der Zeit geht dieses Hegen und Pflegen Ihres Gartens in eine wohltuende Gewohnheit über, die Sie nicht mehr missen wollen. So wird Ihr Garten wie von selbst zu einem Wohlfühlort, an dem Sie sich immer wieder mit der Natur verbinden und die Hektik des Alltags vergessen können.

Weitere Artikel zum Thema Garten auf Raeber-Blog.ch

Weiterführende Tipps im Web

Gartenideen für kleine Gärten: Ein kleiner grüner Garten im urbanen Raum

Ein paar Quadratmeter zwischen Garage und Nachbarhaus, ein kleiner Grünstreifen vor der Terrasse, ein enger Hinterhof. Häufig gibt es in urbanen Bereichen nur wenig Platz für einen Garten. Mitunter sind die Grundrisse der Gartenflächen besonders herausfordernd, weil zum Platzmangel oft noch eine ungünstige Hanglage hinzukommt. Gartenideen für kleine Gärten – Tipps von Jasmin Taher. 

Die Gestaltung solcher kleinen Gärten stellt eine besondere Herausforderung dar. Hier ist genaue Planung nötig, damit auch auf kleiner Fläche ein grossartiger Traumgarten entstehen kann, der Raum für Erholung und Entspannung oder Platz zum Spielen bietet.

Zu erst die Idee, dann die Planung, dann der Garten.
Auch Gartengestaltung fängt klein an.

Wenige Ideen, klare Strukturen, Raum nutzen

Man könnte auf der gegebenen Fläche Rasen aussäen, einen Tisch, Gartenstühle und einen Grill aufstellen. Das Ergebnis wäre wahrscheinlich funktionell jedoch nicht besonders einladend.

Trotzdem sollte man versuchen, auf der kleinen Fläche lieber wenige Ideen umzusetzen, dem Garten Form und klare Strukturen geben und den vorhandenen Raum möglichst optimal nutzen.

Man könnte beispielsweise einen kleinen zentralen Bereich als Terrasse und Sitzplatz gestalten, umsäumt von Grünfläche und Blumen- oder Pflanzenrabatten. Als Umzäunung könnte man statt einer Hecke mit hohem Raumbedarf platzsparende Flechtzäune oder Rankzäune wählen.

Soll der Garten als Spiel- oder Sitzplatz genutzt werden?

Die optimale Gartenplanung ist bei einem kleinen Gartengrundstück sehr wichtig. Bevor man sich an die Planung macht, sollte man überlegen, wie der Garten genutzt werden soll und das Ziel des Gartens festlegen. Soll ein Sitzplatz angelegt werden, sollen Blumen und Kräuter angepflanzt werden, soll es Spielgeräte für Kinder geben?

Tipps können professionelle Gartenplanung nicht ersetzen

Es gibt zahlreiche Tipps, die Ihnen bei der Gestaltung kleiner Garten helfen können:

  • Entscheiden Sie sich für eine klare Idee.
  • Gestalten Sie möglichst zusammenhängende Flächen, die für optische Ruhe sorgen.
  • Vermeiden Sie wuchtige Hecken und Zäune, die einen hohen Platzbedarf haben.
  • Höhenunterschiede können durch terrassierte, stufige Anlage ausgeglichen werden. Dadurch wirkt Ihr Garten weniger platt.
  • Pflanzen Sie auch nach oben. Dies können Sie mithilfe von Kletterpflanzen an Rankhilfen oder Gittern aber auch mit bepflanzten Steinmauern oder schmalen Sträuchern erzielen.
  • Wählen Sie eine abwechslungsreiche Bepflanzung, schaffen sie optisch mehr Tiefe durch die Wahl von Pflanzen mit unterschiedlich hellen Grüntönen.
  • Nutzen Sie Pflanzkübel und Hochbeete, um den Garten zu gestalten.
  • Verzichten Sie auf die Anlage von Gartenwegen, die den Garten optisch zerschneiden und verkleinern.

Ein erfahrener Gärtner weiss, welche Pflanzen an welchem Standort optimal gedeihen.

Er kennt zahlreiche Optionen für einen optimalen Sichtschutz für Garten und Terrasse. Ein Gartenbauer kennt sich mit aktuellem Gartendesign und Baumaterialien aus. Moderne CAD-Programme unterstützen bei der Gestaltung. So können Sie bei der Beratung gemeinsam mit Ihrem Gartenbau-Berater Ihren Traumgarten designen. Anschliessend kann die Planung umgesetzt und Ihr kleiner Garten professionell angelegt werden. So erhalten Sie eine grossartige grüne Oase, selbst wenn nur wenig Platz dafür zur Verfügung steht.

Quellen & Tipps: