Gartengestaltung – jeder so, wie er mag 

Ein Garten bedeutet ein Stück Natur, ein Wohnraum im Freien. Er widerspiegelt ein Stück weit auch die Menschen, die ihn pflegen. Dies im Sinn einer Visitenkarte. Es gibt sehr strukturierte Gärten, wo alles in Reih und Glied geordnet ist. Die Grenzen sind klar definiert, darunter auch, was Kraut und was Unkraut ist. Diese Gärten strahlen aus, dass hier ordentliche und fleissige Menschen leben.

Einen Garten ganz struktieriert planen und gestalten
Den Garten struktieriert planen und gestalten

Andererseits gibt es wilde Gärten, eher schon verwildert, wo sich niemand gross darum zu kümmern scheint und die Natur sich ihren Platz zurückzuerobern beginnt.

Zwischen diesen beiden Extremen befinden sich noch unzählige Zwischenvarianten. Je nach Geschmack und gesetzten Prioritäten.

Der Garten bei unseren Vorfahren

In früheren Zeiten war ein Garten ein Stück Kultur inmitten der rauen Natur. Er bot einen Raum der Sicherheit im Gegensatz zu draussen, wo hinter jedem Baum ein wildes Tier lauern und unter jedem Stein eine Schlange versteckt sein konnte.

Eine Schlingnatter im Naturgarten
Eine Schlange im Naturgarten

Der Garten heute

In unserer Zeit haben wir eine völlig andere Situation! Schlangen und andere Wildtiere sind eher von der Ausrottung bedroht und die Gefahren außerhalb des Gartens sind heute ganz andere. Unser moderner Lebenswandel hat sich gegen die Natur gewendet. Vielerorts betreiben wir Raubbau und zerstören mit unseren Emissionen unsere natürlichen Lebensgrundlagen, unter anderem durch Abgase, z. B. von Motoren und Heizungen, Abfallberge, diverse Chemikalien in der Landwirtschaft, Medikamentenrückstände im Wasser etc. Ein bedenkliches Bild. Wir alle leisten unseren Beitrag. In die eine und in die andere Richtung. Auch bei der Gartengestaltung.

Jeder Garten bietet die Chance, die Natur wieder etwas aufleben zu lassen. Ihr etwas zurückzugeben an Lebensraum, an Ursprünglichkeit, Vielfalt und Lebendigkeit.

Für die Natur ist ein völlig verwilderter Garten überhaupt kein Problem. Im Gegenteil. Pflanzen und Tiere können sich so wieder ungehindert ausbreiten. Doch dies freut weder Gartenbesitzer noch Nachbarn. Auch kleinere Schritte können bereits sehr viel bewirken.

Zum Beispiel eine Wildblumenwiese anstatt eines englischen Rasens. Sie benötigt weder Düngung noch Unkrautvertilger, sondern bietet zahlreichen Insekten und Kleintieren einen reichen Lebensraum. Allerdings gibt es Zeitabschnitte, während denen eine Wildblumenwiese etwas ungepflegt wirken kann. Um dies zu verhindern, kann man rundherum einen Randstreifen mähen und damit signalisieren, dass dieser Ort gepflegt und genau so gewollt ist.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, in einer Rasenfläche kleinere oder grössere Inseln mit Wildblumen anzusäen.

Eine Gartengestaltung nach dem Prinzip der ordentlichen Grenzen und Biodiversität schließen einander nicht zwangsläufig aus.

Naturnahe Elemente können mit formal gestalteten und intensiver gepflegten Inseln durchbrochen werden und umgekehrt. Der Fantasie und den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Damit naturnahe Lebensräume «salonfähig» werden, ist es wichtig, dass erkennbar ist, dass sich jemand um die Fläche kümmert.

Dies geschieht beispielsweise durch klare Begrenzungen wie eine präzise Führung von Wegen und Rabatten, ausgemähte Streifen entlang von Wiesenflächen und mit Gebäudebegrünung, die vor Türen und Fenstern zurückgestutzt wird. Dies weist auf bewusste Gestaltung und Ordnung hin.

Auch können interessante und kreative Elemente hervorgehoben werden, wie dekorative Steine und Totholzelemente oder sorgfältig platzierte Gefässe mit Sommerflor oder anderen dekorativen Pflanzen. Auch einzelne attraktive Ziergehölze oder Skulpturen können signalisieren, dass die Ästhetik sehr wohl wichtig ist.

Gut unterhaltene Gebäude und Infrastrukturen geben ein gepflegtes Bild ab und können ein etwas wilderes Erscheinungsbild im Garten durchaus «kompensieren».

In weiten Teilen der Bevölkerung hat sich zudem die Präferenz für den Grad an Ordnung verschoben. Eine Mehrheit der heutigen Schweizer Bevölkerung bevorzugt in Siedlungen eine Wohnumgebung mit naturnahen Bereichen.

Mehr über Gartengestaltung erfahren

© raeber-blog.ch – Tabea Räber, 6.9.2022

Ginseng: Zur Überbrückung von Stresssituationen

Autofahrer wissen: Wenn die Batterie leer ist, hilft nur noch eines: überbrücken und aufladen. Bei uns Menschen ist das ganz ähnlich. Überbrücken tun wir im Alltag oft mit Koffein in irgendeiner Form. Wir wünschen uns mehr Konzentration und mehr Kraft und das möglichst rasch. Dazu gibt es sinnvolle Alternativen, zum Beispiel Ginseng. 

Stress lass nach – und zwar sofort! Wie schön wäre es, wenn wir einen roten Knopf hätten, der uns, zumindest für einen Moment, aus aller Dringlichkeit und Verantwortung herausholen könnte. Ein Pausenknopf. Unsichtbar werden. Ich bin mal kurz weg. Ein sehr menschliches Bedürfnis. Und wir sollten es ernst nehmen.

Einen Kaffee trinken: die schnelle Lösung zur Hand haben
Einen Kaffee trinken: die schnelle Lösung zur Hand haben

Es gehört zu unserem Menschsein, dass wir gerne schnelle Lösungen zur Hand haben. Den ersten Schritt am liebsten überspringen und gleich beim zweiten oder auch dritten anfangen.

Manchmal befinden wir uns in Situationen, wo keine Auszeit möglich ist. Wie bei Menschen im Gesundheitswesen. Kommt ein Notfall, müssen alle bereit sein und jegliche persönlichen Bedürfnisse zurückstellen.

Unser Körper und unsere Psyche machen jedoch nicht alles, was von ihnen verlangt wird, einfach mit. Sie rebellieren, wenn es sein muss. Unverhofft. Motor abgemurkst. Die Kraft ist weg. Bewegung nur noch mit angezogener Handbremse möglich.

Und jetzt? Wie können wir am besten überbrücken und Körper und Psyche wertvolle Hilfe bieten?

Der Griff zum Kaffee – überbrücken statt Kraft tanken

Am Ende unserer Kraftreserven und am Start neuer Herausforderungen: Funktionieren, auch wenn der Körper zu streiken beginnt und uns nicht selten glasklare Signale sendet. Dann nehmen wir «Kredit» auf. Kraftkredit.

Herr und Frau Schweizer trinken im Durchschnitt täglich drei Tassen Kaffee. Das Schöne: Bis zu vier werden als unbedenklich eingestuft.

Kaffee ist das meist getrunkene Getränk der Welt. (Quelle: swissfairtrade.ch) Kaffee gibt uns Kraft. Zumindest für die nächsten Stunden. Laut ndr.de enthält eine Tasse Kaffee 80 bis 120 Milligramm Koffein. Diese Dosis wirkt nach 30 bis 45 Minuten und hält durchschnittlich vier Stunden an.

Kaffee trinkt man entweder pur oder dann mit z.B. mit Mandelmilch oder Kokosöl. In dieser Zusammenstellung profitiert man vom Koffein länger (mit Fett von Mandeln, Kokosnuss) und verliert gleichzeitig nicht die Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe, Polyphenole, die beim Entgiften helfen und Zellen schützen sollen.

Kaffee in einem vernünftigen Rahmen zu trinken, kann positive Auswirkungen haben. Doch der Körper gewöhnt sich bereits bei kleinen Mengen an den regelmässigen Konsum. Der Beobachter schreibt: Wenn der gewohnte Wirkstoff ausbleibt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren.

Es geht wie immer um das gesunde Mass und die Art und Weise, wie Kaffee zubereitet und getrunken wird.

Die meisten Menschen trinken ihren Kaffee sowohl zum Genuss wie auch wegen seiner Wirkung. Müdigkeit ist grundsätzlich ein Signal unseres Körpers, dass er Ruhe braucht. Aus dieser Sicht ist Kaffee, wie bereits erwähnt, eine Art Kredit. Wir beanspruchen Kraft, die wir nicht im gewünschten Mass haben.

Wer wie viel verträgt, ist individuell. Hier gilt es, sich selbst gut zu beobachten. Denn Stress hat die gefährliche Wirkung, dass er unseren Blick verfälscht (Tunnelblick). Still und leise nimmt der Konsum zu, bis er sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken kann. Mehr heisst nicht automatisch besser.

Oasen zur persönlichen Erholung sind jedem Aufputschgetränk vorzuziehen. Regelmässiges Waldbaden (längere Spaziergänge im Wald) gelten als eine sehr nachhaltige und effektive Kraftquelle.

Gesundung hat stets mit Veränderung zu tun. Das bedeutet: Wir suchen sinnvolle Alternativen.

Die Natur mit ihrer Wirkung und Heilkraft

Werfen wir einen kleinen Blick ins Mittelalter, genauer gesagt in den Besteller-Roman «Der Medicus» von Noah Gordon:

«Das spätherbstliche Wetter war zum Kräutersammeln wie geschaffen, und sie durchstreiften Wald und Heide. Der Bader war vor allem auf Portulak aus, der, wenn man ihn in das Spezifikum tauchte, einen Wirkstoff erzeugt, der Fieber senkte und verschwinden liess. Zu seiner Enttäuschung blieb ihre Suche erfolglos.

Anderes liess sich leichter finden, so zum Beispiel Blütenblätter von roten Rosen für Umschläge wie auch Thymian und Eicheln, die man, fein zerstossen und mit Fett vermischt, auf Nackenpusteln strich. Wieder anderes verlangte harte Arbeit, wie das Ausgraben von Eibenwurzeln, mit denen verhindert werden konnte, dass eine schwangere Frau ihren Fötus verlor.

Sie sammelten Zitronenkraut und Dill gegen Erkrankungen des Harntraktes, Sumpfschwertlilien gegen Gedächtnisschwund infolge von nassen und kalten Körpersäften, Wachholderbeeren, die gekocht wurden, um verstopfte Nasengänge frei zu machen, Lupinen für heisse Packungen bei eitrigen Geschwüren und Myrte und Malve zur Linderung von juckenden Hautausschlägen.»

Unsere Vorfahren behandelten kranke Menschen mit dem, was sie in der Natur vorfanden. Wie wir heute, haben auch sie bereits Pflanzen mit ihren Wirkstoffen getestet. Manches sehr erfolgreich und anderes aufgrund von Unwissen sehr zum Schaden des Patienten.

Dieses Wissen hat sich bis heute stets erweitert. Und wir wissen noch lange nicht alles.

Hier eine kleine Vorstellung der Ginseng-Wurzel.

Ginseng Wurzel: Überbrückung von Stresssituationen
Ginseng Wurzel: Überbrückung von Stresssituationen

Ginseng, das «Kraut der ewigen Jugend» ist eine Alternative zu Koffein

Ginseng ist eine krautartige Pflanze aus Asien mit einer Wuchshöhe von 30 bis 60 cm. Heute wird sie jedoch weltweit angebaut, um ihre Wurzel zu medizinischen Zwecken zu verarbeiten. Ginseng ist eine echte Alternative zu den gängigen Aufputschmitteln und gilt seit Jahrtausenden als Arzneimittel, das der Förderung der Selbstregulierung und -heilung dienen soll.

Es wird gerne bei hoher körperlicher oder psychischer Belastung, bei Rekonvaleszenz oder als kleine Zutat zum Happy Aging eingesetzt. Für Spitzensportler gilt Ginseng als unentbehrlicher Begleiter.

Ginseng wird folgende Wirkung nachgesagt:

  • Es stärkt das Immunsystem,
  • regt den Stoffwechsel an,
  • macht den Körper allgemein widerstandsfähiger gegen Stress, Krankheitserreger, Erschöpfungszustände und andere schädliche Einflüsse,
  • Ginseng bekämpft Müdigkeit,
  • hilft bei Erschöpfungszuständen und
  • kann einer Erkältung vorbeugen.

Ginseng gibt es in Rot und Weiss, was aufgrund der verschiedenen Verarbeitungsmethoden entsteht. Rote Ginseng-Wurzeln werden mit Wasserdampf behandelt und anschliessend getrocknet, während der weisse Ginseng direkt getrocknet wird und als der Natürlichere gilt.

Ginseng ist in richtig dosiert gut verträglich. Er lässt einen bei zu grosser Einnahme jedoch unruhig schlafen und kann leichte Übelkeit auslösen. Im Gegensatz zu Kaffee ist die Wirkung von Ginseng nicht unmittelbar. Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich positive Effekte einstellen.

Ginseng kann zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln führen. Insbesondere bei unserem geliebten Kaffee: Die Knolle verstärkt die Effekte, die Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke im Körper entfalten.

Gesundheit ist ein Stück weit planbar

Leistung ist wichtig. Dank ihr haben wir uns einen gewissen Lebensstandard erarbeitet, den wir gerne erhalten möchten. Wir leben in einem System von vielseitigen Einflüssen und manchmal herausfordernden Menschen und, ganz nah, unseren eigenen inneren Stimmen. Dies alles hat grossen Einfluss auf unsere Erwartungen und den Umgang mit dem Leben. In solch herausfordernden Zeiten tut eine zuverlässige Stärkung wohl.

Manche Herausforderungen lassen sich in Zwischenschritte einteilen. Sie helfen, Bisheriges zu reflektieren und neue Erkenntnisse einzubringen.

So mancher Stress kann durch eine umsichtige Planung verhindert oder reduziert werden.

Doch weil wir von beispielsweise Lieferzeiten, Verträgen und ungeduldigen Kunden abhängig sind, braucht es manchmal ergänzende Möglichkeiten, um uns selbst zu stärken. Wer etwas Neues ausprobieren will, hat mit Ginseng eine natürlich Alternative zum herkömmlichen Kaffee oder allfälligen ungesunden Energydrinks. Ginseng liefert nicht nur Energie und Kraft, sondern stärkt das Immunsystem, regt den Stoffwechsel an, soll antibakteriel und antiviral wirken und kann rheumatische Beschwerden lindern (ndr.de).

Dieser Artikel ersetzt nicht die Absprache mit eine medinzinischen Fachperson. Gesundheit ist individuell. Mögliche Wechselwirkungen durch Medikamente müssen ärztlich abgeklärt werden.

Ginseng im Web

© raeber-blog.ch – 12.7.2022


Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

Autor: Andreas Räber ist GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikel und Kurzgeschichten in den Bereichen, Beruf, Leben und Gesundheit. Er gehört zu den Menschen die Nahrungsergänzung aus persönlicher Überzeugung in seine Ernährung integriert haben.

 

 


Weitere Blogs und Fachartikel zum Thema Gesundheit auf raeber-blog.ch

Totholz im Kreislauf der Natur

Ein Garten bedeutet Lebensraum. Es grünt und blüht. Vorteilsweise tummelt sich auch allerlei Getier: summende Bienen, zwitschernde Vögel, gaukelnde Schmetterlinge und scheue und meist verborgene Blindschleichen. Ein kleines Paradies! Der Kreislauf der Natur umfasst neben üppigem Wachstum ebenso das Vergehen. Es ist ein Geben und Nehmen. Ein Kommen und Gehen.

Die Themen in diesem Artikel:

Totholz fördert viel Leben
Totes Holz weckt neues Leben

Von der Notwendigkeit der Biodiversität

Wir Menschen sind ebenfalls in den Kreislauf der Natur eingebunden. In unserer modernen Zivilisation ist dies zwar nicht so direkt spürbar. Wir stehen weit oben in der Nahrungskette. Doch sind die unteren Schichten nicht mehr intakt, angefangen bei der kleinsten Bakterie, über die Pflanzen bis hin zu den Wirbeltieren, beginnt das gesamte Ökosystem zu wanken. Und wir mit ihm!

Die Natur muss so gut wie möglich intakt bleiben, damit wir weiterhin frische Luft atmen und sauberes Wasser trinken können, um nur zwei Aspekte zu nennen.

In diesem Artikel richten wir die Aufmerksamkeit einige Stufen «tiefer», nämlich auf die Ressource Totholz.

Was ist Totholz

Bei Waldspaziergängen fällt mir immer wieder auf, dass der Boden nicht mehr so «aufgeräumt» ist wie noch vor einigen Jahren. Da liegen und stehen Stämme, Äste und Strünke jeglichen Alters wahllos herum. Totes Holz. Und dies bedeutet Leben für zahlreiche Tierarten, ebenso für Moose, Flechten und Pilze.

Totholz: Leben für zahlreiche Tierarten, ebenso für Moose, Flechten und Pilze
Totholz als Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten

Totholz fördert Leben

  • Diverse Vogelarten bauen Nisthöhlen in morschen Bäumen oder nutzen zum Brüten bereits bestehende Hohlräume.
  • Kleinsäuger, wie zum Beispiel Fledermäuse, finden in Totholz ein Tagesversteck sowie geschützten Raum für die Kinderstube oder den Winterschlaf.
  • Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer etc. nutzen Totholz als Nahrungsquelle, Brutstätte und Schutzraum.
  • Dazu gesellen sich noch verschiedene Amphibien und Reptilien.
Im Totholz nisten auch Vögel wie der Zaunkönig
Im Totholz nisten auch Vögel wie der Zaunkönig

Was Totholz wertvoll macht

  • Grösse

Grosse Baum- und Wurzelstrünke zersetzen sich langsam und sind, wie oben beschrieben, ein idealer Lebensraum für Lebewesen aller Art.

  • Liegend und stehend

Totholz ist in liegender wie stehender Form wertvoll.

  • Nachbarschaft zu naturnahen Lebensräumen

Befindet sich das Totholz in oder neben naturnahen Lebensräumen (z. B. einer Wildhecke), dient dies der Vernetzung und hilft, verschiedene Bedürfnisse der Tiere auf kleinem Raum abzudecken (z. B. Versteck und Nahrungssuche).

  • Alter

Bleibt das Totholz mehrere Jahre ungestört, wird es in den verschiedenen Zerfallsphasen von unterschiedlichen Arten genutzt.

Totholz im eigenen Garten

Wer den Kreislauf der Natur unterstützen möchte, kann in seiner nächsten Umgebung mit einfachen Massnahmen viel bewirken.

Wenn ein Baum gefällt werden muss, können Sie diesen auch in einer beliebigen Höhe fällen (z. B.  2m) und den Rest stehen lassen, vielleicht als Kletterhilfe für Wildrosen, Efeu o. Ä.

Fällt ein Sturm in Ihrem Garten einen Baum oder fällt ein grosser Ast herunter, lassen Sie das Holz liegen oder deponieren Sie es an einer geeigneten Stelle.

Stehendes Totholz kann auch ganz bewusst im Garten aufgestellt werden. Grössere Holzstämme sollte man eingraben (Loch mit Wandkies füllen), kleinere Holzscheiben können an geschützter Stelle platziert werden. Gegebenenfalls einige Löcher hineinbohren, so werden sie rasch besiedelt.

Achtung: Totholz wird mit der Zeit brüchig! Bei stehenden Strukturen ist es wichtig, die Stabilität regelmässig zu kontrollieren.

Totholz eignet sich auch als Einfassung von Beeten oder um individuelle Skulpturen zu errichten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch Brennholz ist Totholz. Stapeln Sie Ihr Brennholz vorzugsweise an einem überdachten Standort mit Süd-Ost-Ausrichtung. Scheite bitte vorsichtig entnehmen, es könnten sich Fledermäuse dazwischen aufhalten.

Was vermeiden

Holz von invasiven Neophyten (Robinie, Götterbaum, Kirschlorbeer) ist ungeeignet, da die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass es neu ausschlägt.

Pflegen sie Randbereiche um Kleinstrukturen am besten von Hand, da sie reich besiedelt sein können. Was kreucht und fleucht ist Ihnen dankbar, wenn Sie mit dem Rasenmäher etwas Abstand halten. Auch Fadenmäher gefährden bodennahe Tiere.

© Autorin: Tabea Räber

Quelle: Berner Praxishandbuch Biodiversität. Natur braucht Stadt. Sabine Tschäppeler und Andrea Haslinger

Weiterführende Informationen: «Totholz im Wald, Entstehung, Bedeutung und Förderung» der WSL (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft): totholz.wsl.ch/de

Das Thema Bäume und Totholz im Web und auf raeber-blog.ch

Bedeutung und Hintergründe von Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten

Bedeutung und Hintergründe von Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten

Schon wieder liegen sie vor uns, christliche Feiertage wie Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten. Ich freue mich jedes Jahr auf diese Tage, unter anderem darum, weil sie mir zu zusätzlichen Freitagen verhelfen. Welche Bedeutung, welche Hintergründe haben diese Tage? Was waren für Ereignisse geschehen und können wir diese irgendwie einordnen?

Die Themen in diesem Artikel:

Christliche Feiertage: Geschichte, die weiter wächst und auch noch heute Einfluss hat
Christliche Feiertage: Geschichte, die weiter wächst und auch noch heute Einfluss hat

Tod, Auferstehung, Entrückung und Beistand

In der obigen Aufzählung fehlt Weihnachten. Dass an diesen Feiertag Jesus Christus geboren ist, scheint den meisten Menschen klar zu sein. Darum möchte ich in diesem Blog nicht näher darauf eingehen. Die nachfolgenden Erläuterungen lehnen sich an den Aussagen der Bibel an.

Karfreitag: Tür-, bzw. Beziehungsöffner

Was geboren wird, stirbt später einmal. Das war auch bei Jesus Christus so. Christus trat öffentlich auf und zerstörte die fromme Ruhe der damaligen Menschen. Er gab sich als Gottes Sohn aus. Damit griff er, aus meiner Sicht, auch die Autorität der damaligen Verantwortlichen der frommen Kultur an. Zum Beispiel die der Pharisäer. Er passte so gar nicht in ihr Bild von jemandem, der sagt, er sei von Gott. Er wurde sogar «gefährlich» für das, was aus ihrer Sicht richtig war. Wofür sie mit aller Überzeugung einstanden … Daher wählten sie das Komplott, das schliesslich zur Kreuzigung von Christus führte.

Laut biblischem Bericht habe Christus mit dieser Kreuzigung die «Sünde» aller Menschen getragen. Das sei nötig, damit wir mit dem heiligen Gott Kontakt haben können.

Karfreitag: Tür-, bzw. Beziehungsöffner
Karfreitag: Tür-, bzw. Beziehungsöffner

Ostern: Es geht trotzdem weiter

Auf den ersten Blick denkt man nun «Das war‘s. Aus, vorbei!» Schliesslich ist der Tod das definitive Ende allen Lebens. Das gilt für alle Menschen, aber offenbar nicht für Jesus Christus. An Ostern ist er vom Tod auferstanden. So steht es in der Bibel geschrieben.

Dies ist eine Glaubensangelegenheit und sehr schwer zu beweisen. Darum nennt sich Glauben auch Glauben.

Die Bedeutung von Ostern ist die, dass Christus als Erster den Tod überwunden hat und uns Menschen so ermöglicht, nach unserem Tod ins ewige Leben zu kommen. So schwer nachvollziehbar das Ganze auch ist, die dadurch vermittelten Perspektiven sind beruhigend.

Ostern: Es geht trotzdem weiter
Ostern: Es geht trotzdem weiter

Auffahrt: gelebte Ankündigung

Der auferstandene Christus hat nach Ostern nochmals ein paar Tage mit seinen Freunden gelebt.

Ihnen nochmals gezeigt, dass die von ihm angekündeten Ereignisse eintreten werden. Verkündigung und Leben stimmten überein.

Damit hat er ihren Glauben gestärkt. Dann Auffahrt. Die Entrückung. Vor ihren Augen. Die Zusage, dass jemand anders kommen und sie begleiten wird. Die Bedeutung von Auffahrt: Geduld haben und vertrauen.

Auffahrt: gelebte Ankündigung
Auffahrt: gelebte Ankündigung

Pfingsten: Das Abo für himmlische Lebensbegleitung

Der Blick in die Bibel beschreibt ein eindrückliches Erlebnis der Freunde von Jesus Christus, als sie diesen Heiligen Geist empfingen. Der Erstauftritt ist gelungen. Aufgefallen. Er kam, sah und bewegte. Zuerst innerlich. Dann physisch und sozial.

Das verrückte dabei ist: Er als Person ist unsichtbar, seine Auswirkungen aber sind sichtbar.

An etwas glauben, das wir nicht sehen? Glaube fordert. Seit Pfingsten noch viel mehr. Am allermeisten wohl unser Vertrauen. Was ist die Aufgabe des Heiligen Geistes? Er nimmt uns an der Hand, führt uns durch die Zeit und zum unvergänglichen Leben über den Tod hinaus. Auch hier lebt Gott wieder vor, was er konkret zugesagt hat. Auch hier haben wir uns vieles anders vorgestellt …

Pfingsten: Das Abo für himmlische Lebensbegleitung
Pfingsten: Das Abo für himmlische Lebensbegleitung

Christliche Feiertage? Es gibt viele Gründe, zu zweifeln

Spannungsfelder in mir. «Weltfremd». Das ist der Begriff, der mir bei diesen Hintergründen und der Bedeutung der christlichen Feiertage in den Sinn kommt. Auch «Anfang» und «Neuorientierung». Neues wird angekündigt. Zukünftiges zeigt erste Zeichen.

Die Pflanze wächst. Wird sichtbar. Schritt für Schritt. Daneben ist mein Verstand, der sich all das nicht vorstellen kann. Vor allem dann, wenn das Diesseits der Massstab aller Dinge ist.

Wenn wir unseren inneren Kriterienraster anwenden. Was wir sehen, das gilt. Was wir nicht sehen, existiert auch nicht. Leben nach dem Tod hat so keinen Platz. Wir wünschen uns das zwar, verdrängen es aber erfolgreich.

Dann sind Auferstehung und Entrückung unvorstellbar. Sie gehören nicht zu unserem Alltag. Das Gefühl der inneren Stimme kennen wir zwar, aber dies dem Heiligen Geist zuzuordnen? Nein danke. Glaube scheint mir ein Risiko zu sein. Ob ich meine Sichtweise ändern muss? Ist der Glaube statt Risiko die Antwort darauf? Denn das Leben selbst birgt zahlreiche Risiken.

Wenn die Zusagen von Gott stimmen, ist er die beste Versicherung, die wir haben können. Er ist der einzige, der den Tod überwunden hat und die Zukunft kennt.

So steht es zumindest in der Bibel.

Unser Glaube ist gefordert und Zweifel sind dabei ein Ventil, das erlaubt sein muss.

Die christlichen Feiertage Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten und ihre Bedeutung, im Web

Redaktionelle Leitung und Autor von raeber-blog.ch

Andreas Räber ist GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Beziehung, Gesundheit und Leben. Er ist Inhaber der Ratgeber und Webplattformen christliche-feiertage.ch, coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, christliche-werte.ch, und christliche-lebensberatung.ch.

Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

© raeber-blog.ch, 23.6.2014, überarbeitet 28.4.2022/ar

Kartonverpackungen und ihre Trends, Geschichte im Fokus

Die Verpackung ist mehr als nur eine leere Hülle. Sie ist das Markenzeichen des Produkts. Jedes einzelne Detail trägt zum Image bei – sei es Grösse, Form oder Farbe. Ein Material, das ganz besonders aus der Verpackungsflut heraussticht, ist Karton. Längst zieht der natürliche Alleskönner an der Konkurrenz vorbei. Doch was ist sein Erfolgsgeheimnis, in welche Facetten begegnet er uns und wie nachhaltig ist das begehrte Verpackungsmaterial?

Die Themen in diesem Artikel:

Nachhaltige Verpackungen auf dem Vormarsch
Kartonverpackungen sind eine der wichtigsten Verpackungen für den Transport

Kartonverpackungen: Was ist Trend?

Nachhaltige Verpackungen auf dem Vormarsch
Plastik ist out, Karton ist in. Längst müssen die Plastikanteile nachhaltigen Komponenten wie Karton und Graskarton weichen. Selbst Karton aus Agrarabfall steht inzwischen hoch im Kurs.

Selbst kleinere Plastikelemente wie Sichtfenster sind verantwortungsbewussten Verpackungsherstellern wie Pro Carton ein Dorn im Auge. Wo immer möglich, werden sie durch Kartonelemente ersetzt. Denn nur ein 100 Prozent nachhaltiges Packaging ist ein 100 Prozent gelungenes Packaging.

Genauso wichtig wie ein nachhaltiges Produkt ist eine nachhaltige Herstellung. Wirtschaft und Verbraucher*innen fordern eine energieeffiziente und umweltfreundliche Herstellung. Ihre Bedingungen:

  • ein verantwortungsbewusster Umgang mit Rohstoffen (z.B. mit Wasser und Holz)
  • ein verantwortungsbewusster Umgang mit Mitarbeitern (faire Löhne, faire Arbeitsbedingungen)
  • die gezielte Reduktion von CO2-Emissionen

Weniger ist mehr

«Je grösser, desto besser?« Das war einmal. Ab sofort gilt «weniger ist mehr». Denn kompakte Kartonverpackungen senken nachhaltig das Transportvolumen. Und das macht sich über kurz oder lang bezahlt – ob bei der Anzahl an Transport-LKWs, der CO2-Bilanz oder dem Ressourcenverbrauch.

Zum Beweis: Schon bei kleineren Aufträgen lassen sich mit kompakteren Kartonverpackungen bis zu 40 LKW-Fahrten (karlknauer.de) einsparen – und das innerhalb von drei Monaten.

Natürliche Schönheiten

Der Trend geht zur Natürlichkeit. Das erklärt auch den aktuellen Karton-Boom. Denn kaum ein Material strahlt auf den ersten Blick so viel Nachhaltigkeit und Natürlichkeit aus. Kombiniert mit gedeckten Farben und schlichten Prints entstehen natürliche kleine Meisterwerke, die Kund*innen mit gutem Gewissen aus dem Supermarktregal nehmen.

Und das Beste: Kartonverpackungen sehen nicht nur nachhaltig und natürlich aus. Sie fühlen sich auch noch so an.

Transparenz erwünscht

Nicht nur auf die äusseren, auch auf die inneren Werte kommt es an – selbst bei Kartonverpackungen. Kund*innen wollen wissen, was sie kaufen. Nicht umsonst lassen viele Produkte inzwischen tiefen blicken. Mit kleinen Ausstanzungen und Sichtfenstern erlauben sie einen Blick hinter die Kulissen.

Verpackungen aus Karton – die Vor- und Nachteile

Die Vorteile

  • preiswertes Verpackungsmaterial
  • leichtes Material
  • wandelbares Material: Ob mit Warnhinweisen, Produktbeschreibungen oder Marken- und Firmenbotschaften – Karton ist für alles zu haben.
  • hohe Widerstandskraft: In Karton ist das Verpackungsgut während des gesamten Logistikprozesses bestens geschützt – insbesondere in Kartons aus Wellpappe.
  • Nachhaltigkeit im Blick: Unter den umweltfreundlichen Verpackungen gilt Karton als Spitzenreiter. Aus gutem Grund: Denn wussten Sie, dass Karton zu 100 Prozent recycelbar ist?

Die Nachteile:

  • unbeschichtet bildet Karton keine Schutzbarriere gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit
  • nur für trockene Füllgüter wie Nudeln, Reis und Mehl geeignet. Bei Pizza- und Milchkartons wird eine Innenbeschichtung verlangt.
  • Vorsicht bei recycelten Kartonagen: Nicht selten enthalten sie unerwünschte Stoffe wie Mineralölbestandteile. Das Problem: Da diese Chemikalien wasserlöslich sind, binden sie schnell an Papierfasern und verschmutzen das Altpapier.

Die Geschichte des Kartons – wie alles begann

Die Geburtsstunde des Kartons fällt auf das Spätmittelalter. Erstmals kommt hier Pappe im Buchbinderhandwerk zum Einsatz. Für schützende Bucheinbände ist das stabile, unempfindliche Material erste Wahl. Dennoch gewinnt der robuste Alleskönner nur langsam an Beliebtheit. Hauptsächlich für Wertgegenstände wie Schmuck, Besteck oder Brillen dient er als Schutzmembran.

Im 18. Jahrhundert erleben die umweltfreundlichen Verpackungen erstmals einen Aufschwung. Denn welches Material würde sich besser für Spielkarten und Tabak eigenen als Pappe?

Im 19. Jahrhundert gibt es einen regelrechten Kartonboom. Immer mehr Werkstätten für Kartonproduktion werden ins Leben gerufen. Von Massenproduktion aber kann immer noch nicht die Rede sein. Erst ab 1860 kommt die Fabrikation allmählich ins Rollen. Erstmals werden Maschinen und Hilfsgeräte genutzt, die den Umbruch zur industriellen Produktion einläuten.

Inzwischen ist Karton nicht mehr aus der Verpackungsindustrie wegzudenken. Ob im Lebensmittelhandel, im Spielwarenbereich oder für Elektronikgeräte – der Verwandlungskünstler hat sich immer einen Ehrenplatz verdient.

Welche Arten von Kartons gibt es?

Karton ist nicht gleich Karton. Im Gegenteil: Der Verpackungsklassiker begegnet uns in den verschiedensten Gestalten. Kaum ein Modell gleicht dem anderen. Schliesslich ist jedes massgenau an sein Transportgut angepasst.

Wie wäre es mit einer kleinen Übersicht über die Kartonklassiker?

  • Deckelschachteln
  • Faltkisten
  • formfeste Schachteln
  • fertig geklebte Schachteln
  • Inneneinrichtungen
  • Falthüllen und Trays
  • Schiebeschachteln
Wie entsteht eigentlich ein Karton?
Wie entsteht eigentlich ein Karton?

Wie entsteht eigentlich Karton?

Die Kartonproduktion ist mit der Papierproduktion zu vergleichen. Zuallererst steht ein umfassender Entfärbungsprozess an. Das Recyclingmaterial wird von alten Beschriftungen befreit. Im Anschluss wird es vermengt mit Wasser und Zusatzstoffen zum Zellstoff (Frischfasern aus Holz) hinzugegeben. So ergibt sich eine zähe, breiartige Masse.

In dem Gemenge befinden sich Fasern. Und genau diese stellen sich in dem siebartigen Endloslaufband der Kartonmaschine entsprechend der Laufrichtung auf. Dadurch entstehen sogenannte Papierbahnen, die nun nass aufeinander gepresst werden.

Gut zu wissen: In der Kartonmaschine sind in die Endlosbahn verschiedene Walz- und Trocknungszylinder integriert. Doch lediglich 5 Prozent der eingesetzten Chemikalien bleiben am Karton haften.

Nach der Trocknung steht für den Karton ein Coating an. Sprich: Er wird mit einer weissen Flüssigkeit aus Kalk, Bindemitteln und Füllstoffen behandelt. Diese Streichfarbe ist unverzichtbar für die weitere Verarbeitung. Dank ihr lassen sich später mühelos Bilder und Beschriftungen anbringen.

Ist der Karton mit dem Coating bestrichen, steht eine finale Walz- und Trocknungsphase an. Direkt im Anschluss wird die Endloskartonbahn in einzelne Bögen zerteilt.

Gut zu wissen: Sind die Papierfasern im Karton in guter Verfassung, können sie diesen Kreislauf bis zu 25 Mal durchlaufen. Anders ausgedrückt: Bis zu 25 Mal lassen sie sich wiederverwenden. Doch Vorsicht: Mit jedem einzelnen Durchlauf verkürzen sich die Fasern. Und je kürzer die Fasern, desto niedriger die Qualität. Da das finale Produkt aber trotzdem bestimmten Qualitätsansprüchen genügen müssen, lässt sich der Recycling-Prozess nicht unbegrenzt fortsetzen. Ein Geheimtipp: Durch die Beigabe von frischen Fasern bleibt die Produktqualität trotz mehrfacher Recycling-Prozesse weiterhin hoch.

Wie sehen die idealen Kartonverpackungen aus?

Die Ansprüche an Karton sind hoch. Wie hoch, erklärt Winfried Mühling, General Manager bei Pro Carton:

  • An oberster Stelle steht der Produktschutz. Ob vom Transport zum Handel oder vom Point of Sale zum Kunden – die Verpackung muss standhalten. Gerade Verpackungen im Postversand haben höchste Schutzanforderungen zu erfüllen. Das Produkt soll schliesslich unversehrt beim Kunden eintreffen.
  • Zugleich soll die Verpackung Aufmerksamkeit erregen. Sie soll ins Auge stechen.
  • Genauso wichtig ist die Information. Die Verpackung muss sowohl über das Produkt als auch über die Verpackung informieren. Wie wird sie hergestellt? Ist sie recycelbar?
  • Eine einfache Handhabung ist auch nicht zu unterschätzen. Die Verpackungen müssen einfach zu öffnen und zu schliessen sein.
  • Nachhaltigkeit ist inzwischen ebenfalls unverzichtbar – sowohl bei Verpackungen am Point of Sale als auch bei Verpackungen im Postversand.

© raeber-blog.ch, Autorenteam, Jana Winter – 21.3.2022

Das Thema Kartonverpackungen im Web

Verantwortung und redaktionelle Leitung raeber-blog.ch

Andreas Räber ist seit über 40 Jahren im Verkauf, Marketing und Coaching tätig. Er hat die Ausbildung zum Lebensmittelverkäufer bis hin zum Filialeiter bei einem grossen Detailhandelsunternehmen in der Schweiz sehr erfolgreich abgeschlossen. Weiter war er acht Jahre Verlagsleiter in einem CD-, Kassetten-, und Videoverlag und ist darum mit dem Thema Verpackung bestens vertraut.

Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

Vom Umgang mit Allergien und warum Schwarzkümmel-Öl helfen kann

Allergien können mühsam und hartnäckig sein und unsere Lebensqualität stark beeinträchtigen. Dem auslösenden Faktor so gut wie möglich ausweichen, Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Schwarzkümmel-Öl) sind typische Massnahmen im Umgang mit Allergien. 

Gut drei Millionen Schweizerinnen und Schweizer leiden laut der Stiftung aha! Allergiezentrum Schweiz an einer Allergie oder einer Intoleranz. Verbreitet sind Pollenallergien, Nahrungsmittelallergien, Insekten- oder Medikamentenallergien. Auch Schimmelpilze, chemische Substanzen oder Tiere können Allergien auslösen.

Die Pollenallergie ist die häufigste allergische Erkrankung in der Schweiz.

Laut aha! Schweiz sind von gut 3’500 Pflanzen in der Schweiz etwa 20 für Allergiker von Bedeutung. 70 Prozent der Schweizer reagieren auf Gräser. Doch wie kann es zu einer Allergie in unserem Körper kommen?

Hartnäckige Allergien: Was kann man dagegen tun und wie hilft Schwarzkümmel-Öl?
Hartnäckige Allergien: Was kann man dagegen tun und wie hilft Schwarzkümmel-Öl?

Reaktion des Immunsystems

Bei einer Allergie reagiert unser Immunsystem überschiessend auf körperfremde Substanzen aus der Umwelt, zum Beispiel auf die an sich harmlosen Eiweisse von Pollen. Bei einem Erstkontakt bildet der Körper in der sogenannten Sensibilisierungsphase IgE-Antikörper (IgE ist eine Unterklasse von Antikörpern, deren Funktion unter anderem die Abwehr von Parasiten ist).

Bei weiteren Kontakten docken diese Antikörper an Mastzellen an, die als Folge mehr Histamin und entzündungsfördernde Botenstoffe wie Prostaglandine (Lokalhorme, Nebenwirkung Augenrötung, Augenjucken) und Leukotriene ausschütten. Histamin ist ein Eiweissstoff, der in bestimmten Lebensmitteln vorhanden ist, von Körperzellen selber produziert oder im Darm von Bakterien hergestellt wird. Es erweitert die Blutgefässe und ermöglicht lokal eine gesteigerte Blutzufuhr. Das führt dann zu den bekannten Nebenwirkungen von Histamin: Anschwellen der Schleimhäute, Rötungen, Bildung von Quaddeln (Nesselfieber), Juckreiz bis hin zu hohem Blutdruck und Migräne.

Wenn Obst, Gemüse oder Gewürze Eiweissstrukturen enthalten, die den allergieauslösenden Pollen ähneln, können Pollenallergiker auch auf Lebensmittel reagieren.

Wenn die Lippen brennen, vielleicht sogar die Zunge prickelt oder Schleimhäute anschwellen, kann es schlimmstenfalls zu Atemnot oder Kreislaufstillstand (= anaphylaktischer Schock – sofort Notfallarzt kontaktieren) führen. (Quelle: Infovita.ch)

Seit wann gibt es Allergien?

Vor gut 150 Jahren wurden die ersten Allergien dokumentiert. Damals nannte man den heutigen Heuschnupfen noch Sommererkältung. Charles Harrison Blackley, Arzt aus Manchester, litt an eben dieser Erkältung. Niesen, tränende Augen, laufende Nase. Blackley war entschlossen, seine Krankheit aufzuklären.

Die sommerliche Hitze und Ozon waren damals die naheliegendste Erklärung. Blackley fand mit Selbstexperimenten heraus, dass dem nicht so war, sondern Pollen diese Sommererkältung verursachten.

Doch schon vor Blackley und seinen Zeitgenossen wurde in historischen Dokumenten aus China, Ägypten und Griechenland Symptome, allerdings im Zusammenhang mit Asthma (Griechisch = Atemnot) dokumentiert.

Allergien sind heute die sechsthäufigste Ursache chronischer Krankheiten in den USA. In Deutschland sollen bis zu 40 Prozent der Bevölkerung betroffen sein. Ein Heilmittel ist noch nicht gefunden. Fortschritte in der Immuntherapie und der Behandlung einiger Symptome gibt es jedoch bereits. (Quelle: nationalgeographic.de: «Eine kurze Geschichte der Allergien»)

Geheimtipp Schwarzkümmel-Öl

Bleiben wir im Altertum. Denn auch die damaligen Zeitgenossen konnten diese Krankheiten zumindest mildern. Ihre Medizin kam aus der Natur. Zum Beispiel wurden die Samen von Schwarzkümmel und das daraus gepresste Öl zu Heilzwecken genutzt. Schwarzkümmel war Bestandteil der persisch-arabisch-islamischen und auch der antiken griechischen-römischen Heilkunde.

Schwarzkümmel-Öl ist laut Studien ein natürlicher Histamin-Senker (Antihistaminikum) und hilft zur Erweiterung der Bronchien (Antiasthmatikum). Ebenfalls wirkt es entzündungshemmend

Schwarzkümmel-Öl: laut Studien ein natürlicher Histamin-Senker
Schwarzkümmel-Öl: laut Studien ein natürlicher Histamin-Senker

Studien und Zitate

«Vielversprechend sind die Ergebnisse der Studien bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, Hashimoto-Thyreoiditis und Vitiligo, welche die Wirksamkeit bei Autoimmunerkrankungen demonstrieren. Studien bei Patienten mit Asthma bronchiale, Heuschnupfen und atopischem
Ekzem weisen auf die antiasthmatische und antiallergische Wirkung des Schwarzkümmels hin.» (Beispiel uniklinik-freiburg.de: Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann – Fachärztin für Allgemeinmedizin PDF )

«Nach den Ergebnissen einer Studie an 600 Patienten könnte Schwarzkümmel-Öl ein Durchbruch in der Behandlung von Allergien wie Heuschnupfen gelingen. Bei Kindern bewirkte das Öl eine Heilwirkung von 95 Prozent.»

(Quelle: pharmazeutische-zeitung.ch – «Häufig, vielfältig aber wenig beachtet» 18.12.2020 )

Laut krankenkassenzentrale.de («Schwarzkümmelöl – Anwendung & Wirkung») wirkt Schwarzkümmel-Öl bei folgenden Krankheiten: hoher Blutdruck, Schlafstörungen, Immunschwäche, Akne, chronische Schmerzen, Allergien, Neurodermitis

Schwarzkümmel-Öl wird demnach von relevanten Gesundheitsunternehmen empfohlen und schliesst auch in Studien überzeugend ab. (Ergänzend: allergieinformationsdienst.de: Pharmazeutischen Antiallergika, die unangenehme Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, trockener Mund oder Müdigkeit haben können.

Vor der Einnahme ist eine Absprache mit einer medizinischen Fachperson sehr empfohlen. Insbesondere dann, wenn noch andere Medikamente eingenommen werden. Wie gut ein Medikament oder eine Nahrungsergänzung wie Schwarzkümmel-Öl wirkt, lässt sich erst nach einer regelmässigen Einnahme (Empfehlung von Fachleuten bereits ab Januar einnehmen) feststellen.

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Professor Bonina (Universität Genua, Italien) hat entdeckt, dass die Allergiesymptome nach regelmässiger Einnahme von Kapernextrakt bei Heuschnupfen um bis 75 % und bei Lebensmittelunverträglichkeiten um bis 91 % abgenommen haben.

Kapernextrakt ist unter anderem sehr reich am Polyphenol Quercetin. Dieses senkt natürlich und rasch den Histaminspiegel, der für allergische Symptome wie Juckreiz, brennende Augen, Niesen oder Hautauschläge verantwortlich ist.

Referenzen:

  1. Bonina & al., In vitro antioxidant and in vivo photo-protective effect of a lyophilized extract of Capparis spinosa, L. buds, J. Cosm. Sci. 53, 321-335 (Nov./Dec. 2002).
  2. Bonina & al., Antiallergic and antihistaminic effect of a standardized extract of Capparis spinosa L. flowering buds, X National Meeting of Pharmacognosy, Calgiari 2-6 October 2002.

© Raeber-blog.ch/Andreas Räber – 7.2.2022

Weiterführende Lesetipps zum Thema Allergie und Schwarzkümmel im Web


Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

Autor: Andreas Räber ist GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikel und Kurzgeschichten in den Bereichen, Beruf, Leben und Gesundheit. Er gehört zu den Menschen die Nahrungsergänzung aus persönlicher Überzeugung in seine Ernährung integriert haben.

 


Weitere Blogs und Fachartikel zum Thema Gesundheit auf raeber-blog.ch

Das Haus umbauen oder renovieren – Investition in die Zukunft

Es gibt Winter wo eine eisige Kälte herrscht, passiert zum Beispiel vor 10 Jahren, im Februar 2012. Auch grössere Seen frohren zu – was natürlich die Allgemeinheit sehr freute. Wenn der See schon mal gefroren ist, muss man das natürlich fürs Eislaufen nutzen. Doch die eisige Kälte kann an Gebäuden massive Schäden hinterlassen.

Schlecht isolierte Wasserleitungen frieren bei tiefen Temperarturen zu. So auch bei meiner Wohnung. Im obereren Stockwerk führt die Wasserleitung zwar im Haus nach oben, aber leider genau an der Aussenwand entlang. Das hat gereicht, dass das WC in so einer eisigen Wetterphase während etwa 3 Wochen nicht mehr benutzbar war. Wir hatten Glück, ein Schaden konnte nicht festgestellt werden. Andere hatten weniger Glück.

Der Zürcher Oberländer berichtet in der Ausgabe vom 11. April 2012, dass Mitte Februar bei der Mobiliar Versicherungsgruppe über 2000 gemeldeten Frostschäden am Wasserleitungen innerhalb von nur drei Wochen gemeldet wurden. Das seien vier Mal mehr als im gesamten 2011.

Isolierungen der Leitungen sollten unbedingt ernst genommen werden.

Korrekte Isolierungen können Wasserschäden verhindern
Korrekte Isolierungen können Wasserschäden verhindern

Zeitpunkt für eine Haus Renovation oder einen Umbau

Solche Situationen lösen auch Fragen aus, ob eine Renovation oder ein Umbau angesagt ist. Ein Haus umbauen oder renovieren, ist  letztendlich Investitionen in die Zukunft. In unserer Garage hat sich das Salzwasser durch den Boden gefressen und im Keller an der Decke Schäden angerichtet. In der Zwischenzeit haben wir uns an der Eigentümerversammlung entschlossen, einen Epoxibelag zu veranlassen. Damit sollte das Problem von Schäden und Salzwasser gelöst sein.

Innenausbau und Umbau: Schäden am Haus können verhindert werden.
Schäden am Haus können durch vorzeitiges renovieren oder einem Umbau verhindert werden.

Doch im Vorfeld war diese Renovation ein enormes Projekt, dem mehrere Sitzungen vorausgingen und das auch Spannungen ausgelöst hat zwischen den Eigentümern. Tatsache ist, das Auto wird im kommenden Winter ohne grosse Problem in die Garage gestellt werden können. Man muss den Nachbarn nicht mehr holen und ihn bitten, dass er das Auto wieder umstellt. Es sollte klappen.

Innenausbau, Umbau, Renovation heisst Vorausdenken

Die baulichen Möglichkeiten haben sich inzwischen massiv verbessert. Investitionen in das Haus oder in eine Eigentumswohnung, zum Beispiel bei Isolationen, beim Energieverbrauch,  etc.  Eine wichtige Investition! Renovieren oder Umbauen heisst vorausdenken. Je früher man renoviert, desto tiefer können die Kosten sein.

Autor

Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

Andreas Räber ist GPI®-Coach und fundierter Querdenker. Er ist Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten rund um Beruf und Leben. Er begleitet seit über 10 Jahren Menschen zu Themen wie Beruf und Leben. Mehr über Andreas Räber erfahren.

Weiterführende Tipps zum Thema Umbau und Innenausbau:

© Raeber-Blog.ch – überarbeitet am 23.9.2019 (ar)

Erwartungen an ein Familienhotel

Damit der Urlaub ein voller Erfolg wird: Erwartungen an ein Familienhotel vorab kläre.

Die Wanderschuhe schnüren, ein wenig Proviant einpacken und unterwegs spontan nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchen: Was sich für Singles nach einer super Idee anhört, lässt sich mit Kindern kaum realisieren. Schon deshalb nicht, weil der Rucksack erheblich grösser und schwerer ausfällt, wenn Babynahrung, Windeln oder das Lieblingsspielzeug hineinmüssen. Vor allem aber, weil die Erwartungen an die Familienferien samt Unterbringung meist sehr unterschiedlich ausfallen.

Damit der Urlaub ein voller Erfolg wird: Erwartungen an ein Familienhotel vorab klären
Damit der Urlaub ein voller Erfolg wird: Erwartungen an ein Familienhotel vorab klären

Verschiedene Erwartungen lassen sich meist sehr gut unter einen Hut bringen, wenn Sie ein Familienhotel buchen, da in solchen Anlagen zwei wichtige Voraussetzungen gegeben sind:

  • Kinder und Jugendliche sind ausdrücklich willkommen.
  • Das Angebot beschränkt sich nicht auf die Bereitstellung von Unterkünften, sondern umfasst ein Programm, das die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern, jungen Jugendlichen und deren Eltern berücksichtigt.

Erwartungen aller Familienmitglieder kennen und benennen

Bevor es an die Auswahl geht, lohnt es sich, als Familie gemeinsam die eigenen Erwartungen an das Hotel abzustecken. Besprechen Sie alles, was Ihnen zu den folgenden Punkten einfällt:

  • Zimmer oder Apartment, Restaurant oder Küchenzeile: Welche Ansprüche stellen Sie an Unterkunft und Verpflegung?
  • Welche Ausstattung muss vorhanden sein, damit Sie mit möglichst wenig Extra-Gepäck anreisen können?
  • Tisch-Tennis, Spielplatz oder Wellness-Anlage: Wie soll die nähere Umgebung aussehen und welches Angebot erhoffen Sie sich?
  • Schwimmen oder wandern, Sightseeing oder Shopping-Tour: Welche Ausflugsmöglichkeiten soll die weitere Umgebung bieten?

Achten Sie darauf, dass schon die Kleinsten, aber eben nicht nur die Kinder berücksichtigt werden. Gönnen Sie sich auch als Elternpaar oder Alleinerziehende einen entspannenden Urlaub, in dem Sie die Kinder stundenweise einer erfahrenen Betreuung überlassen können.

Familienferien optimal planen: auch die Bedürfnisse der kleinen Kinder berücksichtigen
Familienferien optimal planen: auch die Bedürfnisse der kleinen Kinder berücksichtigen

Günstige Familienhotels auswählen: die «Musts» and «Don‘ts» in Ausstattung und Programm

Familienhotels sind in Ausstattung und Lage auf die unterschiedlichen Erwartungen von Klein und Gross eingestellt. Ein Wickeltisch ist hier ebenso verfügbar wie Kindergeschirr, Kindermöbel und Kinderbesteck. Darüber hinaus gehören folgende «Musts» zu einem für Familien geeigneten Hotel:

Küche und Bad

Haben Sie im Familienzimmer keine Kochgelegenheit, sollte es möglich sein, in einer Gemeinschaftsküche kleine Zwischenmahlzeiten zuzubereiten. Viele Familienhotels bieten zudem Lunchpakete zum Mitnehmen für Tagesausflüge an. Auch das Badezimmer sollte in Grösse und Ausstattung den Bedürfnissen von Familien gerecht werden.

Spiel und Spass für die Kinder, Wellness für die Erwachsenen

Zum familienfreundlichen Hotel gehört ein Aussenterrain, das ausreichend Platz zum Toben und Spielen bietet. Streichelzoo, Spielplatz oder kinderfreundlicher Pool laden zum Entdecken ein; betreute Aktivitäten, ein Billardtisch oder Volleyballplatz für die Älteren sowie eine Teenie-Disco am Abend tragen dazu bei, dass die Eltern sich kleine Auszeiten nehmen können.

Unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm

Überhaupt sollte das Familienhotel es ermöglichen, dass Sie mit Ihren Kindern nicht jeden Tag viele Kilometer fahren müssen, um gemeinsam eine erlebnisreiche Zeit zu verbringen. Die Umgebung sollte das Wandern, Klettern, Radfahren und Schwimmen oder im Winter das Rodeln und Skifahren auf kindertauglichen Wegen und Bahnen erlauben.

Ausgewählte Familienhotels bieten darüber hinaus Spezialprogramme an, beispielsweise Singen und Stockbrotbacken am Lagerfeuer, Vorlesestunden, Schatzsuchen, Nachtwanderungen und dergleichen mehr. Eine Bibliothek und ein vielfältiger Vorrat an Gesellschaftsspielen sind gut gegen Langeweile an Regentagen.

Worauf Sie gut und gern verzichten können

Neben den «Musts», die auch günstige Familienhotels erfüllen sollten, gibt es natürlich die «Don’ts». Dazu gehören insbesondere

• eine mangelhafte Ausstattung, Schmutz und Spinnweben in den Zimmern.
• Spielgeräte und Pools, in denen sich Kinder verletzen können.
• ein nicht vorhandenes oder nur schlecht funktionierendes WLAN.
• ungesicherte Steckdosen oder Kabel in Reichweite der Kinder.
• unfreundliches Personal.
• ein Programm, das nicht zwischen Kindern und Jugendlichen unterscheidet.

Pommes und Milchreis gehören nur ausnahmsweise auf den Kinderteller

In vielen Restaurants finden Sie den klassischen Kinderteller mit Pommes, Nuggets, Spaghetti oder süßen Speisen. Klar, den meisten Kindern schmeckt das. Es schadet aber nichts, wenn sie im Familienurlaub einmal andere frisch und köstlich zubereitete Speisen serviert bekommen oder sogar eingeladen sind, selbst zu kochen.

Familienferien optimal planen: Spontaneität gehört unbedingt dazu

In familienfreundlichen Hotels werden Sie herzlich willkommen geheissen und Ihre Kinder können rasch Kontakt zu Gleichaltrigen knüpfen. In der Regel haben die Inhaber selbst Kinder und wissen daher auch, dass die Familienferien schnell mal ein grosses Loch ins Budget reissen, weshalb günstige Familienhotels keine Seltenheit sind.

Planen Sie derzeit den nächsten Familienurlaub, lassen sich online viele hilfreiche Recherchen erledigen. So können die Kinder das Haus und die Umgebung zuvor schon kennenlernen, was besonders für introvertierte Kinder, die nicht gern verreisen, eine gute Gelegenheit darstellt, sich auf den Ortswechsel einzustimmen.

Vergessen Sie aber neben aller Planung nicht: Urlaub ist auch die Zeit, um einfach mal nichts zu tun, auszuschlafen oder spontan etwas zu unternehmen. Denn gerade die Jüngsten schätzen an den Familienferien meist besonders, ohne Zeitdruck mit den Eltern kuscheln, spielen und beisammen sein zu können.

raeber-leben-blog.ch/Sabine Walther – 28.10.2021

Weitere Lesetipps auf Raeber-Leben-Blog.ch

Weitere Tipps zum Thema Familienhotels im Web

Mondholz wird in einer günstigen Mondphase geschlagen

(Von Jasmin Taher) Haben Sie schon mal den Begriff Mondholz gehört? Ich habe ihn kürzlich in Zusammenhang mit einer Zimmerei gehört. Meine Kollegin Jasmin Taher hat sich auf meinen Wunsch hin sogleich aufgemacht, um dem nachzugehen. Und wie das Web so ist, ist sie auch auf gegensätzliche Aussagen gestossen. Wer mehr wissen will, findet am Ende des Artikel darum einige Links zum Weiterverfolgen.

Die Themen in diesem Artikel:

Mondholz: Gibt es einen idealen Zeitpunkt einen Baum zu fällen?
Mondholz: Gibt es einen idealen Zeitpunkt einen Baum zu fällen?

Was ist Mondholz?

Holz, das bei einer bestimmten Mondphase geschlagen wird, nennt man Mondholz oder Mondphasenholz.

Mondholz wird nachgesagt, dass es stabiler und besonders robust sei.

Angeblich ist es widerstandsfähiger, altert und zerfällt langsamer. Eine fundierte wissenschaftliche Erklärung gibt es nicht. Aber es gibt Erfahrungswerte. Bereits die alten Römer bauten ihre Schiffe aus Mondholz. Und auch in Süddeutschland und im Alpenraum war es über Jahrhunderte gängige Praxis, Mondholz für den Hausbau zu verwenden.

Der Fällzeitpunkt im Mondzyklus bestimmt die Holzeigenschaften

Der Mond hat bekanntermassen einen Einfluss auf alle Lebewesen der Erde. Viele Tiere richten ihr Verhalten oder ihre Fortpflanzung am Mondzyklus aus. Der Mond beeinflusst aber auch Pflanzen in ihrem Wachstum.

Im Rhythmus des Mondes, ähnlich wie im Lauf der Gezeiten, schwellen Stämme an und ab.

Es hat also mehr oder weniger Saft im Holz. Für den richtigen Fällzeitpunkt gibt es zahlreiche Regeln im forstwirtschaftlichen Mondkalender.

Mondholz wird meist bei fallendem oder abnehmendem Mond, am besten kurz vor Neumond, im Winter geschlagen.

Im Winter, zur Saftruhe, ist das Holz am trockensten, es hat also zum Zeitpunkt der Ernte weniger Wasser im Holz. Nach dem Fällen lässt man das Mondholz noch einige Zeit mitsamt Ästen im Wald ruhen. Der gefällte Baum versucht, Früchte zu bilden und leitet die verbliebene Energie und die Säfte in seine Äste. In der Folge wird das Holz im Stamm vergleichsweise trocken.

Pilze und Insekten haben es schwerer, sich im trockenen Holz anzusiedeln.

Gefällte Bäume, die im Wald auf den Abtransport warten

Jahrhundertelange empirische Erfahrung

Es gibt keine anerkannten wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Mondholz wirklich stabiler und widerstandfähiger ist. Es gibt jedoch empirische Erfahrungswerte, die Holzbauern und Forstwirte über die Jahrhunderte gesammelt und als Bauernregeln von Generation zu Generation weitergegeben haben.

Viele Holzbauern erklären die höhere Qualität von Mondholz damit, dass weniger Saft im Holz ist und das Holz zum Zeitpunkt der Ernte trockener ist. Aufgrund der relativ langen Ruhezeit nach dem Schlagen haben die Stämme zudem Zeit, vor dem Sägen Spannungen abzubauen.

Nach dem Sägen arbeitet das Holz weniger und reisst seltener.

Eine andere mögliche Erklärung ist, dass in Mondholz beim Fällen mehr Wasser im Holz gebunden sein könnte. Beim Lagern und Trocknen zieht sich in der Folge Mondholz stärker zusammen.

Es ergibt sich eine höhere Holzdichte und dichteres Holz ist entsprechend stabiler und widerstandsfähiger.

Nidsigend und obsigend

In der astronomisch orientierten Landwirtschaft und in Bauernkalendern werden die häufig die Begriffe «obsigend» und «nidsigend» genutzt.

Die Mondphasen «nidsigend» und «obsigend» werden fälschlicherweise oft mit den Begriffen «abnehmender Mond» und «zunehmender Mond» gleichgesetzt.

Die Umschreibung «steigender Mond» oder «übergehender Mond» für «obsigend» und «fallender», «untergehender» oder «absteigender Mond» für «nidsigend» sind passender.

  • Obsigend beschreibt den Zeitraum innerhalb eines Mondzyklus in dem der Mond von Tag zu Tag höher über dem Horizont verläuft und der Tagbogen des Mondes entsprechend steigt.
  • Nidsigend beschreibt den Zeitraum, in dem der Tagbogen des Mondes von Tag zu Tag höher verläuft.

Oft werden die nachfolgenden Symbole für «obsigend» und «nidsigend» verwendet:

Mondholz: nidsigender Mond
(c) Wikipedia

Abb. oben: Symbol für den fallenden, nidsigenden Mond

Obsigender Mond
(c) Wikipedia

Abb. oben: Symbol für den steigenden, obsigenden Mond

Schweizer Wissenschaftler führt Langzeitversuch durch

Der Schweizer Wissenschafter Ernst Zürcher, ehemaliger Dozent an der Schweizerischen Hochschule für die Holzwirtschaft in Biel, ist der wohl bekannteste Mondholzforscher der Schweiz. Er führte vor einigen Jahren einen Langzeitversuch durch, bei dem er den Einfluss der Mondphasen und der Jahreszeiten auf die Eigenschaften von Hölzern untersuchte.

Die Ergebnisse von Zürcher legen nahe, dass es – je nach Mondphase – statistisch signifikante Unterschiede im Bezug auf Wasserverlust, Dichte und Schwindverhalten gibt.

Aus diesen Ergebnissen liesse sich jedoch noch nicht ableiten, ob sich Holz, das zu mondbezogenen Fällzeitpunkten geschlagen wurde, wirklich in Bezug auf Härte, Brennbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Insekten und Pilzen unterscheidet.

Das Thema Mondholz im Web, Tipps und Quellen

Vielfältige Gesunderhaltung durch Work-Life-Balance und Nahrungsergänzung wie Kurkuma

Der Gesundheit gilt es Sorge zu tragen. Gibt es dazu Wundermittel und welchen Stellenwert haben Work-Life-Balance und Nahrungsergänzungen wie z. B. Kurkuma? Ein Plädoyer für Prävention und Balance.

Während bis Ende des 19. Jahrhunderts die Lebenserwartung in Deutschland für Männer 45 und für Frauen 50 Jahre betrug, liegt diese heute bei über 80 Jahren. Hannoversche.de hat sieben Gründe für die höhere Lebenserwartung herausgefunden:

  • Steigender Wohlstand
  • Medizinischer Fortschritt
  • Arbeitsbedingungen
  • Lebensweise
  • Soziale Fürsorge
  • Hygiene
  • Bildungsniveau

Auf einige dieser Gründe haben wir selbst weniger, auf andere mehr Einfluss. Insbesondere die Lebensweise mit einer guten Work-Life-Balance und eine aktive Gesundheitspflege mit vitalkostreicher Ernährung ermöglichen uns ein gesundes Leben. In diesem Zusammenhang werden auch Nahrungsergänzungsmittel wie Kurkuma genannt, die u. a. entzündungshemmend wirken.

Work-Life-Balance: Bewegung, Essen, Nahrungsergänzung
Work-Life-Balance: Bewegung, Essen, Nahrungsergänzung

Work-Life-Balance – Ausgeglichenheit als Ziel

Unserem Körper Gutes tun. Beim Auto, beim Velo, bei Fotoausrüstung, Waschmaschine etc. ist es klar, dass wir zu dazu Sorge tragen. Die Logik ist einfach: Was gepflegt wird, lebt in der Regel länger. Der Wert bleibt erhalten und man hat Freude daran.

Ausgeglichenheit und Gesundheitsvorsorge werden in unserer leistungsorientierten Wirtschaft nicht priorisiert, könnten langfristig jedoch Krankheiten, Fehlzeiten und Fluktuationen minimieren.

Darum sind wir selbst gefordert, unsere eigene Work-Life-Balance zu finden und zu leben. Sie gezielt zu planen und in unseren Lebensalltag hineinzubringen. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen beim Sport oder um Askese in Sachen Ernährung.

Regelmässige Bewegung und gesunde und abwechslungsreiche Ernährung dankt uns unser Körper mit mehr Vitalität. Denn Ausgewogenheit bedeutet Gesundheit!

Nahrungsergänzung: stille Entzündungen verhindern

Nahrungsergänzung wird kontrovers diskutiert und immer wieder infrage gestellt. Gemüse aus dem eigenen Garten sei gesünder. Es geht nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen. Nahrungsergänzungen können unserem Körper helfen, sich zu stärken und führen ihm wertvolle Stoffe zu. Nahrungsergänzung hat das Ziel, vorhandene Nährstofflücken zu füllen und Krankheiten.

Eine Gefahr sind sogenannte stille Entzündungen. Diese können z. B. im Darm oder in Schädelhöhlen vorkommen. Solche teilweise unbemerkte Entzündungsherde überfordern und schwächen das Immunsystem und können die Entstehung von Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz, psychische Krankheiten, COPD, Allergien, nicht-alkoholische Fettleber, chronische Schmerzen und Arteriosklerose begünstigen.

Wir sind Weltmeister im Verdrängen.

Was uns nicht in einem bestimmten Masse auffällt, lässt sich leicht verdrängen. Finden wir ein Heilmittel, sind wir für die Einnahme zwar offen, ändern aber belastendes Verhalten oder ungünstige Ernährung nicht unbedingt.

Gesundheit wird immer ganzheitlich gefördert!

Mit einem bewussten Ernährungsplan lassen sich auch unsichtbare Gefahren einschränken oder sogar verhindern. Dabei lohnt es sich auch, die Gefahr von stillen Entzündungen zu berücksichtigen. Dafür empfehlen Experten insbesondere die Einnahme von Kurkumapulver.

Kurkuma Wurzel, Pulver: Gut gegen stille Entzündungen?
Kurkuma Wurzel, Pulver: Gut gegen stille Entzündungen u.a?

Kurkuma-Wurzel und ihre Wirkung

Kurkuma kennen wir am ehesten vom Senf oder Curry-Gewürz. Kurkumapulver gibt beidem seine typisch gelbe Farbe. In Indien wird Kurkuma in zahlreichen Gerichten zum Würzen und zum Färben verwendet. Kurkuma hat seinen Ursprung in Südostasien, wo es schon über 4000 Jahre unter anderem als Heilpflanze bekannt ist. Kurkuma hat den Ruf als «Wunder-Wurzel». Die Wurzel enthält neben Curcumin bis zu 5 Prozent ätherische Öle

Diese Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, antioxidativ und verdauungsfördernd. Sie helfen, den Blutzucker zu regulieren und können den Cholesterinspiegel senken.

Kurkuma wird in Nahrungsergänzungs-Fachkreisen zu Recht als Superfood eingestuft, enthält eine frische Wurzel auf 100 Gramm doch über 20 Milligramm Vitamin C sowie zahlreiche Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Natrium, Kupfer, Zink und Magnesium. Kurkuma gibt es in der Regel als Pulver oder Kapseln zu kaufen.

Apotheken-Rundschau.de weist auf die positive Wirkung von Kurkuma bei Arthrose hin. Das Curcumin zeige auch krebshemmende Effekte. Zudem soll der Pflanzenstoff die Ablagerung von bestimmten Eiweisskomplexen im Gehirn verhindern. (Quelle: Apotheken-Rundschau.de)

Der wissenschaftliche Nachweis kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor allem die antientzündliche und schmerzlindernde Wirkung belegen.

Prävention

«Im Nachhinein sind wir klüger.» Ein Zitat, welches wir vielleicht nicht gerne hören, das aber eine grosse Wahrheit beinhaltet. Erst wenn eine persönliche Betroffenheit vorhanden ist, sind wir bereit, hinzusehen und zu handeln. Wenn es entsprechende Wundermittel gibt, dann her damit!

Unsere grösste Chance liegt in der Prävention.

Jetzt. Im bewussten Gestalten unseres Lebens. Sei es Fitness, Ernährung oder Nahrungsergänzung, im richtigen Mass sind alle diese Massnahmen gesundheitsfördernd.

Im Grunde genommen beginnt Gesundheit in unserem Denken. Im Wissen, dass wir gut genug sind und im Akzeptieren, dass unsere Kräfte beschränkt sind und unser Leben endlich.

Anmerkung: Obige Angaben ersetzen nicht die Absprache mit einer gesundheitlichen Fachperson.

Weiterführende Infos zu Kurkuma finden Sie hier:

© raeber-blog.ch – 02.07.2021

Autor: Andreas Räber ist GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs und Kurzgeschichten. Er gehört zu den Menschen die Nahrungsergänzung aus persönlicher Überzeugung in seine Ernährung integriert haben.Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon