Ich staune immer wieder wie vielfältig unsere Natur ist und wie viel sie unsere Gesundheit unterstützen kann. Tee, Omega 3, Kurkuma, Kiwi, etc. – sie haben alle etwas zu bieten und sind auch bekannt dafür. Gerstengras ist noch wenig bekannt. Es wird voralllem in der Fastenzeit als Drink eingenommen. In diesem Artikel Basiswissen für gesundheitsorientierte Menschen und solche, die es werden möchten.
Die Themen im Überblick:
- Die Menschen verhungern an vollen Töpfen ...
- Übersäuerung, was ist das eigentlich?
- Was können wir gegen Übersäuerung tun?
- Gerstengras ist basebildend
- Positive Nebenwirkungen
- Weiterführende Tipps rund um Gerstengras

Die Menschen verhungern an vollen Töpfen …
Warum muten wir modernen Menschen unserem Körper so derart viele Fremdstoffe zu, die nachweislich ungesund sind.
Heisst das jetzt finito mit all dem schmackhaften Essen und nur noch gesunde Ernährung? «Chörnlipicker» wie wir in der Schule oft zu sagen oder besser zu spotten pflegten. Nein.
Das Geheimnis liegt wie immer in der Balance und an ergänzender Ernährung wie Gerstengras.
Und mitentscheidend ist immer wie man etwas isst. Mit Genuss, mit Mass oder als «Belohnung» für viel Stress. Schön und gut. Und die Folgen von negativen Ernährung?
«Die Menschen ‚verhungern an vollen Töpfen‘, angesichts der verbreiteten Fehlernährung und Mangelernährung mit Vitalstoffen.»
(Quelle: Buch Gerstengrassaft – Barbara Simonsohn – Windpferd Verlag)

Übersäuerung, was ist das eigentlich?
Im Internet stosse ich auf den Sat1 Ratgeber*. Er gibt mir genauer Auskunft, was ich unter Übersäuerung zu verstehen habe. Ist der Körper übersäuert, fehlen ihm laut diesem Ratgeber wichtige, gesunde Basen, um den Säure-Basen-Haushalt in einer Balance zu halten.
Falsche Ernährung führt zu Übersäuerung.
Sat1 nennt eine konkrete Zahl:
Ernährung, die zu mehr als 25 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln besteht, belastet Leber, Niere, Darm und Haut stark.
25 Prozent scheint mir ein Wert, den man schnell erreichen kann. Besonders, wenn ich die Lebensmittel ansehe, die eben säurebildend sind:
- Süssigkeiten,
- Produkte aus Weissmehl,
- Fleisch,
- Fisch,
- Eier,
- Erbsen,
- Cola,
- Milchprodukte und
- Bohnenkaffee.
Folgen der Übersäuerung: körperliche Probleme
Der Körper reagiert und lagert überschüssige Säuren zunächst im Bindegewebe ab, um sie erst dann herauszulösen und auszuscheiden, wenn das Blut wieder über ausreichend basische Verbindungen und basische Mineralien verfügt.
Die Folge von langfristiger Übersäuerung seien körperliche Probleme wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und häufige Infekte, aber auch schwere Erkrankungen wie Osteoporose, Allergien, Gicht und Rheuma.
Weiter geht man davon aus, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung an einer chronischen Übersäuerung (latente Azidose) des Stoffwechsels leidet. Als Folge davon steige das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, die Knochen können laut Gerstengras-Pulver.ch brüchiger werden.
Übersäuerte Menschen sind schneller müde und haben weniger Energie
Der Säure-Basen-Haushalt hat unbestreitbar einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Was können wir gegen Übersäuerung tun?
Viele Beschwerden können durch ein ausgewogenes Leben gelindert oder verhindert werden. Dauerstress, der Griff zu übermässigem Kaffeegenuss, zu viel Essen auf die Nacht. Reduktion und vielleicht sogar eine temporäre Nahrungsergänzung ist angesagt.
Es sind schon kleine Dinge, die unserem Körper gut tun würden.
Damit wird die Übersäuerung allerdings noch nicht, oder noch nicht genügend abgebaut. Er braucht Unterstützung. Mit basenbildenden Lebensmitteln.

Gerstengras ist basebildend
Laut Gerstengras-Pulver.ch wirken rohe Gemüse- und Chlorophyllsäfte, grüne Smoothies, Gemüse, Wildkräuter und Sprossen basisch. Ein besonderer Saft aus Gerstengras (frisch oder hochwertige Produkte aus Pulver) ist ein extrem wertvoller Basenspender.
Infovita.ch weist darauf hin, dass Gerstengrassaft eines der am meisten erforschten grünen Lebensmittel sei. Dr. Y. Hagiwara, der Erfinder des Gerstengras-Extraktes, erforschte duzende von grünen Pflanzen. Bei seiner Forschung entschied er sich für Gerstengras zur Herstellung des genannten Extrakts. Infovita wie zahlreiche andere Quellen, betonen die positive basenbildende Wirkung. Damit unser Körper, unsere innere Balance wieder ins Lot kommt.
Positive Nebenwirkungen
«Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Pakungsbeilage oder …» Sie kennen diesen Satz. Er wird bei jeder Werbung für chemische Medikamente im Fernsehen genannt. Gerstengras hat auch Nebenwirkungen. Positive!
Es schützt die Zellen vor Alterung, entgiftet, kann Schmerzen lindern, Wundheilung fördern und hilft gegen Blutarmut (Anämie), ist wohltuend für Darm; wirkt antioxidativ und ist gemäss Anwendererfahrungen eine sehr grosse Hilfe während einer Chemotherapie (Quelle Infovita.ch).
Wirkt es oder wirkt es nicht?
Beim Recherchieren für diesen Artikel bin ich auf kritische Meldungen gestossen, die die Wirkung von Gerstengras anzweifeln. Das ist für mich soweit o.k. – wenn man denn nicht nur bei Nahrungsergänzungsmitteln kritisch ist. Den auch Pharmamedikamente nützen nicht bei allen Menschen und haben oft viel stärkere und unangenehmere Nebenwirkungen als Nahrungsergänzungen. Ein Beispiel zeigt der Artikel «Bei Depressionen helfen Antidepressiva oft nicht» auf BR.de.
Das Schöne: Nahrungsergänzung wie Gerstengras können Mann und Frau in der Regel selbst testen, ohne Angst vor starken Nebenwirkungen zu erwarten. Wer allerdings regelmässig Pharma einnimmt, sollte dies mit einer ärztlichen Fachperson absprechen. Weil der Mix einen Einfluss auf die Wirkung haben kann – was uns zu der Frage führt:
Ob Nahrungsergänzungen wie Gerstengras doch nicht mehr wirken, als sie von manch einem belächelt werden …
Weiterführende Tipps rund um Gerstengras, Quellen, Werbung aus dem Internet:
© raeber-blog.ch, aktualisiert am 9.6.2026/Andreas Räber

Autor: Andreas Räber ist GPI®- und Enneagramm-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs und Kurzgeschichten. Er gehört zu den Menschen die Nahrungsergänzung aus persönlicher Überzeugung in seine Ernährung integriert haben.
