Bedeutung und Hintergründe von Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten

Bedeutung und Hintergründe von Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten

Schon wieder liegen sie vor uns, christliche Feiertage wie Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten. Ich freue mich jedes Jahr auf diese Tage, unter anderem darum, weil sie mir zu zusätzlichen Freitagen verhelfen. Welche Bedeutung, welche Hintergründe haben diese Tage? Was waren für Ereignisse geschehen und können wir diese irgendwie einordnen?

Die Themen in diesem Artikel:

Christliche Feiertage: Geschichte, die weiter wächst und auch noch heute Einfluss hat
Christliche Feiertage: Geschichte, die weiter wächst und auch noch heute Einfluss hat

Tod, Auferstehung, Entrückung und Beistand

In der obigen Aufzählung fehlt Weihnachten. Dass an diesen Feiertag Jesus Christus geboren ist, scheint den meisten Menschen klar zu sein. Darum möchte ich in diesem Blog nicht näher darauf eingehen. Die nachfolgenden Erläuterungen lehnen sich an den Aussagen der Bibel an.

Karfreitag: Tür-, bzw. Beziehungsöffner

Was geboren wird, stirbt später einmal. Das war auch bei Jesus Christus so. Christus trat öffentlich auf und zerstörte die fromme Ruhe der damaligen Menschen. Er gab sich als Gottes Sohn aus. Damit griff er, aus meiner Sicht, auch die Autorität der damaligen Verantwortlichen der frommen Kultur an. Zum Beispiel die der Pharisäer. Er passte so gar nicht in ihr Bild von jemandem, der sagt, er sei von Gott. Er wurde sogar «gefährlich» für das, was aus ihrer Sicht richtig war. Wofür sie mit aller Überzeugung einstanden … Daher wählten sie das Komplott, das schliesslich zur Kreuzigung von Christus führte.

Laut biblischem Bericht habe Christus mit dieser Kreuzigung die «Sünde» aller Menschen getragen. Das sei nötig, damit wir mit dem heiligen Gott Kontakt haben können.

Karfreitag: Tür-, bzw. Beziehungsöffner
Karfreitag: Tür-, bzw. Beziehungsöffner

Ostern: Es geht trotzdem weiter

Auf den ersten Blick denkt man nun «Das war‘s. Aus, vorbei!» Schliesslich ist der Tod das definitive Ende allen Lebens. Das gilt für alle Menschen, aber offenbar nicht für Jesus Christus. An Ostern ist er vom Tod auferstanden. So steht es in der Bibel geschrieben.

Dies ist eine Glaubensangelegenheit und sehr schwer zu beweisen. Darum nennt sich Glauben auch Glauben.

Die Bedeutung von Ostern ist die, dass Christus als Erster den Tod überwunden hat und uns Menschen so ermöglicht, nach unserem Tod ins ewige Leben zu kommen. So schwer nachvollziehbar das Ganze auch ist, die dadurch vermittelten Perspektiven sind beruhigend.

Ostern: Es geht trotzdem weiter
Ostern: Es geht trotzdem weiter

Auffahrt: gelebte Ankündigung

Der auferstandene Christus hat nach Ostern nochmals ein paar Tage mit seinen Freunden gelebt.

Ihnen nochmals gezeigt, dass die von ihm angekündeten Ereignisse eintreten werden. Verkündigung und Leben stimmten überein.

Damit hat er ihren Glauben gestärkt. Dann Auffahrt. Die Entrückung. Vor ihren Augen. Die Zusage, dass jemand anders kommen und sie begleiten wird. Die Bedeutung von Auffahrt: Geduld haben und vertrauen.

Auffahrt: gelebte Ankündigung
Auffahrt: gelebte Ankündigung

Pfingsten: Das Abo für himmlische Lebensbegleitung

Der Blick in die Bibel beschreibt ein eindrückliches Erlebnis der Freunde von Jesus Christus, als sie diesen Heiligen Geist empfingen. Der Erstauftritt ist gelungen. Aufgefallen. Er kam, sah und bewegte. Zuerst innerlich. Dann physisch und sozial.

Das verrückte dabei ist: Er als Person ist unsichtbar, seine Auswirkungen aber sind sichtbar.

An etwas glauben, das wir nicht sehen? Glaube fordert. Seit Pfingsten noch viel mehr. Am allermeisten wohl unser Vertrauen. Was ist die Aufgabe des Heiligen Geistes? Er nimmt uns an der Hand, führt uns durch die Zeit und zum unvergänglichen Leben über den Tod hinaus. Auch hier lebt Gott wieder vor, was er konkret zugesagt hat. Auch hier haben wir uns vieles anders vorgestellt …

Pfingsten: Das Abo für himmlische Lebensbegleitung
Pfingsten: Das Abo für himmlische Lebensbegleitung

Christliche Feiertage? Es gibt viele Gründe, zu zweifeln

Spannungsfelder in mir. «Weltfremd». Das ist der Begriff, der mir bei diesen Hintergründen und der Bedeutung der christlichen Feiertage in den Sinn kommt. Auch «Anfang» und «Neuorientierung». Neues wird angekündigt. Zukünftiges zeigt erste Zeichen.

Die Pflanze wächst. Wird sichtbar. Schritt für Schritt. Daneben ist mein Verstand, der sich all das nicht vorstellen kann. Vor allem dann, wenn das Diesseits der Massstab aller Dinge ist.

Wenn wir unseren inneren Kriterienraster anwenden. Was wir sehen, das gilt. Was wir nicht sehen, existiert auch nicht. Leben nach dem Tod hat so keinen Platz. Wir wünschen uns das zwar, verdrängen es aber erfolgreich.

Dann sind Auferstehung und Entrückung unvorstellbar. Sie gehören nicht zu unserem Alltag. Das Gefühl der inneren Stimme kennen wir zwar, aber dies dem Heiligen Geist zuzuordnen? Nein danke. Glaube scheint mir ein Risiko zu sein. Ob ich meine Sichtweise ändern muss? Ist der Glaube statt Risiko die Antwort darauf? Denn das Leben selbst birgt zahlreiche Risiken.

Wenn die Zusagen von Gott stimmen, ist er die beste Versicherung, die wir haben können. Er ist der einzige, der den Tod überwunden hat und die Zukunft kennt.

So steht es zumindest in der Bibel.

Unser Glaube ist gefordert und Zweifel sind dabei ein Ventil, das erlaubt sein muss.

Die christlichen Feiertage Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten und ihre Bedeutung, im Web

Redaktionelle Leitung und Autor von raeber-blog.ch

Andreas Räber ist GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Beziehung, Gesundheit und Leben. Er ist Inhaber der Ratgeber und Webplattformen christliche-feiertage.ch, coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, christliche-werte.ch, und christliche-lebensberatung.ch.

Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

© raeber-blog.ch, 23.6.2014, überarbeitet 28.4.2022/ar

Spenden und Patenschaften: Afrika braucht unsere Hilfe

Afrika im Fokus. Im Folgenden geht es um die Geschichte Afrikas. Um Gegenwart und Zukunft des zweitgrössten Kontinents mit seinen etwa 1,3 Milliarden Bewohnern. In diesem Zusammenhang sei die Frage gestellt, warum Spenden und Patenschaften für Afrika noch immer notwendig und gefragt sind.

Nirgendwo auf der Welt liegen Tradition und Moderne, Vergangenheit und Zukunft so nahe beieinander wie auf dem afrikanischen Kontinent. Seine ethnische, regionale, kulturelle und sprachliche Vielfalt ist erstaunlich, weshalb Afrika sich nur schwer in seiner Ganzheit erfassen lässt. Hier gibt es rund 2.000 Sprachen und Volksgruppen, von denen jede einzelne einen bestimmten sozialen, kulturellen, politischen und historischen Hintergrund reflektiert.

Sinnvoll Spenden: Kinder in Afrika brauchen unsere Unterstützung
Kinder in Afrika brauchen unsere Unterstützung

Afrika gestern – Fremdherrschaft, Kolonialisierung

Afrika hat eine bewegte Geschichte voller historischer Wenden. Der kulturelle und wirtschaftliche Austausch hat hier seit jeher Tradition. In der Folge war der afrikanische Kontinent bis ins 19. Jahrhundert ein Ort des Reichtums, des Überflusses und des Wohlstands – für die Europäer Grund genug, hier ihre Handelsstützpunkte zu errichten. So begann eine Fremdherrschaft, die mit der Kolonialisierung Afrikas im 19. und 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt erlebte.

Im Rahmen der afrikanischen Geschichte wurde der Kontinent zum Hauptschauplatz der imperialistischen Konflikte, die mit der Eroberung Algeriens durch Frankreich ihren Anfang nahmen.

Der sogenannte Wettlauf um Afrika, entfacht durch den unersättlichen Hunger nach Rohstoffen.

Dieser wiederum war eine Folge der industriellen Revolution, resultierte in einem brutalen Wettrennen nach Kolonien, in dessen Rahmen der afrikanische Kontinent zwischen den selbsternannten Kolonialherren, also zwischen Belgien, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland und Grossbritannien aufgeteilt wurde.

Kolonialisierung: Besonders begehrt waren die rohstoffreichen Länder

Wer Zugriff auf Gold und Kupfer, Kaffee und Kautschuk, Edelholz und Elfenbein hatte, dem war eine Position an der Spitze der Weltmacht sicher. Am begehrtesten waren die Länder Westafrikas – darunter Mali, der Kongo und Ghana. In der Folge kam es im Rahmen der Geschichte vor allem zwischen Frankreich und Grossbritannien, den beiden grössten Kolonialmächten, zu erbitterten Kämpfen. Sie bezogen ihren Reichtum zu einem Grossteil aus den Kolonien. Deutschland besetzte grosse Gebiete in Kamerun, Namibia und Tansania, während das enorme Kongogebiet in der Mitte Afrikas vom belgischen König Leopold II. beansprucht wurde, der bis heute für seine Schreckensherrschaft über die afrikanischen Volksgruppen bekannt ist. Nur drei afrikanische Länder wurden nicht kolonialisiert: Liberia, Äthiopien und Abessinien.

Patenschaften helfen für den Aufbau - Hilfe zur Selbsthilfe
Kolonialisierung: Besonders begehrt waren die rohstoffreichen Länder

Afrika nach dem Zweiten Weltkrieg

Erst im 20. Jahrhundert kam es zu einem Umbruch, in dessen Verlauf sich die Kolonialmächte wieder aus Afrika zurückzogen. Die Menschen in den Kolonien wollten sich nach dem Zweiten Weltkrieg schlichtweg nicht mehr mit der Herrschaft der Europäer abfinden. Die Dekolonialisierung, die teils blutig, teils friedlich verlief, schritt schneller voran, als die selbsternannten Kolonialherren sich das zunächst vorgestellt hatten. So konnten nach und nach immer mehr afrikanische Länder ihre Unabhängigkeit verkünden. Die neuen Präsidenten gingen voller Hoffnung und Zuversicht davon aus, eine glänzende Zukunft vor sich zu haben.

Schnell aber kehrte sich der Glaube an Freiheit und Wohlstand ins Gegenteil um. Mehr und mehr wurden demokratische Modelle durch alte Strategien ersetzt, um Diktaturen zu errichten.

Afrika: geprägt von Hungersnöten, Bürgerkriegen und Wirtschaftskrisen

Der europäische Kolonialismus hatte zu diesem Zeitpunkt bereits tiefe Spuren hinterlassen. Bis heute ist Afrika durch Hungersnöte, Bürgerkriege und Wirtschaftskrisen geprägt. Auch kulturell richtete die Kolonialzeit viel Zerstörung an – es dauerte lange, bis sich wieder eigenständige afrikanische Kulturlandschaften entwickeln konnten. Heute ist die Kultur vielfältig, reichhaltig und einzigartig: Afrikanisches Theater, zeitgenössische Kunst und Literatur werden weltweit immer beliebter. Wie differenziert die afrikanische Kultur ist, kommt auch in afrikanischer Musik und afrikanischen Tänzen zum Ausdruck, die je nach Region ihre ganz eigenen Traditionen und Besonderheiten haben.

Afrika lebt von Spenden und Patenschaften um Not zu lindern
Afrika lebt von Spenden und Patenschaften um Not zu lindern

Afrika heute: Armut und Gewalt beseitigen, Bildung fördern

Hungersnöte, Bürgerkriege und Wirtschaftskrisen stellen die afrikanischen Politiker nach wie vor grosse Herausforderungen. Die Menschen benötigen Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung. Nicht nur gilt es, Armut und Gewalt zu beseitigen – es müssen auch Voraussetzungen für eine bessere Bildung geschaffen werden. In manchen afrikanischen Ländern herrscht nach wie vor Krieg, in wieder anderen Regionen kommt es immer wieder zu Dürreperioden und Hungersnöten. Hinzu kommen schlimme Krankheiten wie Aids oder Malaria, die immer noch unzählige Menschen das Leben kosten.

Bis heute profitiert die Mehrheit der Afrikaner nicht von den grossen Reichtum des Kontinents, der sich aus wertvollen Rohstoffen wie Gold, Diamanten und Erdöl ergibt. Weltweite Konzerne beuten diese Rohstoffe zusätzlich aus. Aus diesem Grund werden in der sogenannten Afrikanischen Union, die sich in Addis Abeba, Äthiopien, befindet, regelmässig Beschlüsse über wichtige Bildungsaufgaben, eine gemeinsame Verteidigung und gemeinsame Lösungen für Kriege, Hungersnöte und Dürreperioden gefasst.

So konnten schon einige Kriege beigelegt, die medizinische Versorgung verbessert und schlimme Krankheiten eingedämmt werden.

Einige Staaten, darunter Ghana und Südafrika, haben inzwischen demokratische Regierungsformen geschaffen, so dass die Bevölkerung an politischen Entscheidungen teilhaben kann. Wirtschaftlich ist Afrika infolge der Kolonialzeit bis heute an der Landwirtschaft und dem Rohstoffexport orientiert. Die Industrialisierung, der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Produktion und die Fachkräfteausbildung sind daher wichtige Aufgaben, mit denen sich der afrikanische Kontinent in Zukunft wird beschäftigen müssen.

Eine weitere Herausforderung ist der menschengemachte Klimawandel, der in Afrika gewissermassen als Krisenverschärfer agiert, weil er hier auf besonders verletzliche Gesellschaften trifft.

Afrika morgen

Afrika ist ein Kontinent voller Herausforderungen, aber auch Chancen – ein aussichtsreicher Zukunftsmarkt und vielversprechender Wirtschaftspartner mit kräftigen Wachstumsraten, einer wachsenden Bevölkerung und reichen Rohstoffvorkommen, der vor Potenzial nur so strotzt.

Kein anderer Kontinent wächst wirtschaftlich und demografisch so schnell wie Afrika.

Die Investitionen haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. In der Folge ist das afrikanische Bruttoinlandsprodukt um 30 Prozent gewachsen. Dennoch ist der Lebensstandard insgesamt niedrig. Politische Instabilität, Korruption und schlechte Infrastruktur behindern in vielen afrikanischen Ländern die wirtschaftliche Entwicklung. Hinzu kommt, dass viele afrikanische Staaten nach wie vor stark vom Rohstoffexport abhängig sind. Es ist davon auszugehen, dass Afrika kulturell, wirtschaftlich und demografisch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Genaue Prognosen lassen sich jedoch nur schwer treffen.

Dank Spenden und Patenschaften Menschen in Afrika ausbilden
Dank Spenden und Patenschaften Menschen in Afrika ausbilden

Unsere Verantwortung

Die koloniale Herrschaft hat schwierige politische und wirtschaftliche Verhältnisse in Afrika hinterlassen. Dennoch ist der afrikanische Kontinent auf dem Vormarsch: Viele Länder haben den Übergang von der Diktatur hin zur Demokratie bereits geschafft – und können infolgedessen ein erstaunliches Wirtschaftswachstum vorweisen. In anderen Ländern, die noch nicht so weit sind, kämpfen mutige Frauen und Männer unermüdlich, um sich selbst zu helfen.

Mütter und Väter schaffen es dank ihres Einfallsreichtums und Durchhaltevermögens immer wieder, ihre Grossfamilien zu ernähren – und dies selbst unter schwierigsten Bedingungen.

Dadurch, dass Afrika und Europa seit Jahrhunderten eng verbunden sind, sollte es das Ziel sein, gemeinsam nach Lösungen für die gegenwärtige Situation zu suchen. Wir müssen uns der Tatsache bewusst werden, dass unser Handeln Auswirkungen hat – und dass Afrika näher ist, als wir gemeinhin annehmen.

Der afrikanische Kontinent braucht kein mitleidiges Interesse, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung, in deren Rahmen auch Hilfsmöglichkeiten wie z. B. eine Patenschaft nicht ausser Acht gelassen werden sollten.

Afrika mit gezielten Spenden helfen

Denn es steht ausser Zweifel, dass Entwicklungshilfe grundsätzlich notwendig und berechtigt ist, um auf diese Art und Weise zum Ende politischer Konflikte, zum ökologisch nachhaltigeren Umgang mit der Natur und zur Lösung sozialer Probleme beizutragen. Eine gute Möglichkeit, um zu helfen, sind Spenden. Mit deren Hilfe können nachhaltige Projekte entwickelt und unterhalten werden. Einheimische bekommen so genau die Unterstützung, die sie auch tatsächlich benötigen.

In Regionen, in denen es an Trinkwasser, medizinischer Versorgung und Lebensmitteln mangelt, kann notleidenden Frauen, Männern und Kindern auf diese Art und Weise besser geholfen werden.

Patenschaften via anerkannte Hilfswerke

Eine weitere Möglichkeit, die gerne in Anspruch genommen wird, ist die Option, eine Patenschaft für Familien in Afrika abzuschliessen. Hierbei handelt es sich um eine legitime Art der Spende – uns zwar in einer etwas persönlicheren Form.

Der entscheidende Vorteil ist, dass Patenschaften von anerkannten Hilfswerken über einheimische Partner vor Ort verfügen, die die dortigen Gegebenheiten genauestens kennen.

Es existieren zahlreiche Hilfswerke, die laufend Spenden benötigen, um ihre Projekte aufrechterhalten zu können. Nicht immer ist es leicht, sich für eine Patenschaft in Afrika zu entscheiden. Menschen, die sich dafür interessieren, sollten sich daher in Ruhe über die Projekte informieren, ehe sie eine Entscheidung treffen.

Mehr zum Thema sinnvoll Spenden und Patenschaften im Web

Weitere Fachartikel, Blogs im sozialen Bereich auf reaeber-blog.ch


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Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

Andreas Räber ist GPI®-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten aus den Bereichen Beruf, Beziehung, Gesundheit und Leben. Er ist Inhaber der Ratgeber und Webplattformen coaching-persoenlichkeitsentwicklung.ch, christliche-werte.ch, und christliche-lebensberatung.ch. Andreas Räber hat selbst über 10 Jahre bei einem Spendenwerk gearbeitet.

 

© raeber-blog.ch – 15.3.2021/Autorenteam – überarbeitet 18.2.2022/ar

Wie entsteht eigentlich eine Hochzeitstorte?

Köstlichkeit mit Symbolcharakter: Ihr Schritt-für-Schritt-Guide zur perfekten Hochzeitstorte. Die Torte ist eines der Highlights der Festlichkeiten – sie ist auch mit viel Tradition behaftet.

Bereits die alten Römer reichten zu Hochzeiten einen Mandelkuchen, der über dem Kopf der Braut zerbrochen wurde. Die Krümel wurden anschliessend von den Gästen aufgesammelt und verspeist. Die Zeremonie, die aus heutiger Sicht etwas fremd anmuten mag, sollte dem Brautpaar Glück und Gesundheit bringen.

Tatsächlich gilt der Hochzeitskuchen bis heute als Liebessymbol par excellence: In feinen Zuckerguss gehüllt, steht er für die vielen Schritte des Lebens, die Liebende gemeinsam gehen.

Hochzeitstorten und -Kuchen sind manchmal mit speziellen Bräuchen belegt
Traditioneller Hochzeitsbrauch, bei dem ein grosses Stück Brot abgebissen wird. Traditioneller russischer Kuchen beim Treffen der Neuvermählten bei der Hochzeit.

Eine bestimmte Zutat darf dabei auf gar keinen Fall fehlen: Marzipan. Der allererste Hochzeitskuchen in der klassischen Turmform, wie wir ihn heute kennen, wurde übrigens im 18. Jahrhundert von einem englischen Konditor kreiert. Er formte ihn nach dem Vorbild der St. Bride’s Church in London. Doch während damals nur selten von der gängigen Norm abgewichen wurde, ist es heutzutage gar nicht so einfach, den perfekten Hochzeitskuchen zu finden.

Unzählige Formen, Grössen, Geschmacksrichtungen und Dekorationsmöglichkeiten lassen die Auswahl zur Qual der Wahl werden. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im Folgenden aufzeigen, welche Schritte vonnöten sind, ehe Sie Ihre Hochzeitstorte stolz vor Ihren Gästen präsentieren können. Selbstverständlich lässt sich das Vorgehen auch auf andere Torten für Feiern übertragen – so beispielsweise auf die klassische Geburtstagstorte. Dadurch sollte Ihnen Ihre Planung hoffentlich etwas leichter fallen.

Die Location – existiert ein Vertragskonditor?

Torten für Feiern, sei es nun die traditionelle Geburtstagstorte oder der exquisite Hochzeitskuchen, sind etwas ganz Besonderes. Aus diesem Grund wird ihnen bei der Auswahl in aller Regel auch besonders viel Beachtung geschenkt. Schliesslich ist Torte nicht gleich Torte: Gerade für besondere Anlässe hat ein Kuchen bestimmte Ansprüche zu erfüllen.

Nicht nur sollte er zum Motto und Thema passen – auch in Bezug auf Aussehen, Konsistenz und Geschmack müssen viele Wünsche beachtet werden.

Dementsprechend sollte beim Thema Hochzeitstorte durchaus etwas mehr Zeit in die Planung investiert werden. In einem ersten Schritt ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, dass die Torte zur Örtlichkeit passen sollte. Eine Buttercremetorte beispielsweise eignet sich für Orte mit Kühlmöglichkeiten, wäre am See oder Strand aber eine eher ungeeignete Wahl. Auch sollte abgeklärt werden, ob die gewählte Hochzeitslocation über so etwas wie einen Vertragskonditor verfügt. Viele Anbieter haben eine solche Klausel im Kleingedruckten ihrer Verträge angeführt. Alternativ können Sie sich auf eigene Faust auf die Suche nach einem geeigneten Konditor begeben.

Eine Hochzeitstorte entsteht meist auf Bestellung
Eine Hochzeitstorte entsteht meist auf Bestellung

Die Wahl des Konditors – die Hochzeitstorte bestellen

Sobald der Konditor feststeht, kann es an die eigentliche Tortenplanung gehen. Online werden angehende Brautpaare eine Vielzahl von kreativen Gestaltungsmöglichkeiten finden. Und selbstverständlich wird auch der Konditor selbst Sie mit Ideen und Ratschlägen versorgen können. Wenn Sie die Zeit dafür haben, können Sie sich auch Angebote von verschiedenen Konditoren geben lassen: So finden Sie nicht nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch denjenigen Konditor, der Ihre Ansprüche zu 100 Prozent zu erfüllen vermag.

Bestellt werden sollte die Hochzeitstorte so früh wie möglich. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zeitig mit Themen wie Teig, Optik, Füllung und Geschmack auseinanderzusetzen.

Ein Zeitrahmen von ein bis zwei Monaten vor den Feierlichkeiten hat sich für die meisten Brautpaare bewährt.

Was die Kosten der Hochzeitstorte angeht, gilt wie überall, je spezifischer, je umfangreicher, desto höher der Preis. Auch die Wahl der verarbeiteten Zutaten beeinflusst die Kosten nicht unwesentlich. Je exklusiver die verwendeten Backwaren, desto teurer auch der fertige Hochzeitskuchen.

Das Thema Hochzeitstorten im Web

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Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

Andreas Räber ist GPI®-Coach und fundierter Querdenker. Er ist Autor von zahlreichen Blogs, Fachartikeln und Kurzgeschichten rund um Beruf und Leben. Er begleitet seit über 10 Jahren Menschen zu Themen wie Beruf und Leben. Mehr über Andreas Räber erfahren.

 

 

 

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raeber-blog.ch 12.3.2020 /Autorenteam – überarbeitet am 17.2.2022 / ar

Was ist ein Sinn des Lebens? Reicht authentisch leben können?

«Ich möchte eine sinnvolle Aufgabe haben» so lautet der Wunsch vieler Menschen. Ein Beruf mit Sinn wird oft im Zusammenhang mit «Menschen helfen können» verstanden. Gibt es sogar mehr?

Wichtige Beiträge für die Gemeinschaft leisten? Ein möglicher Lebenssinn?
Wichtige Beiträge für die Gemeinschaft leisten? Ein möglicher Lebenssinn?

Hilfsbedürftige Mitmenschen unterstützen ist erstrebenswert und gehört grundsätzlich zu unserem Menschsein. Helfen ist ein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaft. Der Wiener Arzt und Psychologe Alfred Adler hat Gemeinschaft so formuliert:

«Gemeinschaftsgefühl ist, ´mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.´»

Es gibt Menschen, die ihren Sinn des Lebens nur im Geben an andere leben.

Das Plus: Authentisch leben als Sinn?

Haben Sie schon einmal eine Rolle gespielt? Im Sinne von Sie waren dem Frieden zuliebe ganz nett und haben auf die Diskussion von heiklen Themen verzichtet? Zum Beispiel am Familienweihnachtsfest? Wie hat sich das angefühlt?

«Sich selbst fremd sein, ist enorm schwierig.»

Zu sich und seiner Meinung stehen zu können, ist etwas vom Wichtigsten. Tut man das, kann dies allerdings zu anstrengenden Diskussionen und zu Streit führen.

Wie entsteht Streit? Ganz einfach: Wenn ein Mensch der recht haben will, auf einen anderen Menschen trifft, der auch recht haben will.

Zu sich stehen zu können bedeutet, in Ich-Botschaften zu sprechen. «Ich erlebe es so» ist nicht das gleiche wie «du siehst das völlig falsch». Es geht nicht darum, den andern zu belehren oder ihn und seine Meinung abzuwerten, sondern darum, zu sich stehen zu dürfen. So steigt die Lebensqualität.

Gehört, ohne gleich infrage gestellt zu werden, ist wohltuend und für alle Beteiligten meinungsbildend. Das Gefühl, ich bin etwas wert, ich kann einen Beitrag leisten, stärkt denn eigenen Lebenssinn.

Sich durch Reflexion verändern lassen

Konstruktive Kritik ermöglicht Reflexion und nachhaltige Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung.

Merke: Infrage gestellt und konstruktiv kritisiert werden, ist nicht das Gleiche. Das eine ist verletzend, das andere fördernd.

Und wo wird die Sinnfrage beantwortet?

Geben und nehmen scheint mir eine der wichtigsten Balancen für einen Menschen zu sein. Das bedeutet unter anderem, mitten unter anders Denkenden und Handelnden zu leben und sich mit deren Meinungen auseinanderzusetzen.

Bewusst dabei sein, zu sich stehen können und beitragen, was man kann.

Und manchmal braucht es etwas mehr.

Der christliche Glaube als Sinn des Lebens?

Da ist ein liebender Gott, der uns laut den Aussagen der Bibel gewollt und erschaffen hat. So dürfen wir Teil einer Geschichte sein, die vor Bestehen der Welt gegründet ist. Dieses Wissen vermittelt uns tiefen, nicht durch Menschenhand machbaren, Sinn.

Daran zu glauben, dass es mehr als diese eine Welt und dass es ein Leben nach dem Tod gibt, vermittelt einzigartigen Sinn.

Weiterführende Tipps zum Thema Sinn des Lebens

Die Bedeutung von Inkassounternehmen für die Volkswirtschaft

Die Zahlungsmoral in der Schweiz ist seit Jahren stetig am Sinken. Laut einem Bericht des Verbandes Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute (vsi) nehmen ausstehende Forderungen und Verlustscheine weiter zu. Eine 2017 veröffentliche Studie zeigt die hohen Gläubigerkosten auf, die mit dem Forderungsinkasso verbunden sind. Inkasso ist zum Dailybusiness geworden.

Geht diese Entwicklung weiter, wird die gesamte Volkswirtschaft der Schweiz immer mehr darunter leiden.

Inkasso – Statistiken in der Schweiz

Die Studie zeigte, dass 2016 die Inkassoforderungen von 1,8 Milliarden CHF auf über 2 Milliarden CHF angestiegen sind. Dies entspricht einer Zunahme von fast 13 Prozent. Der Bestand der Verlustscheine stieg von 8 Milliarden CHF auf 10 Milliarden CHF um 10 Prozent an.

Inkasso ist nicht nötig. Vorher reagieren
Inkasso ist nicht nötig. Vorher reagieren

Welche Bedeutung haben Inkassounternehmen für die Volkswirtschaft?

Inkassounternehmen haben oft einen schlechten Ruf und werden als «Geldeintreiber»  bezeichnet. Viele Menschen verbinden mit Inkasso den ungebetenen häuslichen Besuch eines Gläubigers, der den Schuldner unter Druck setzt, seine Forderung zu begleichen.

Seriöse Inkassounternehmen arbeiten jedoch nie mit Druck, mentaler oder physischer Gewalt, sondern zeichnen sich durch Transparenz und Gesetzestreue aus. Sie versuchen, einen Interessenausgleich zwischen Gläubiger und Schuldner herzustellen.

Tatsächlich tragen Inkassounternehmen wesentlich zur Stabilisierung der Volkswirtschaft bei und zwar aus folgenden Gründen:

1. Inkassounternehmen sichern Existenz von Unternehmen

Allein in Deutschland realisiert die seriöse Inkassowirtschaft rund 5 Milliarden Euro an unbezahlten Forderungen.

Durch ihre Arbeit sichern sie so die Existenzgrundlage von Unternehmen, für die ein kompletter Ausfall der Forderungen verheerende Folgen hätte.

Je schneller Unternehmen zu ihrem Geld kommen, desto besser für ihre Liquidität und Bonität. In Krisenzeiten profitieren besonders KMU vom raschen und erfolgreichen Durchsetzen offener Forderungen durch professionelle Inkassounternehmen.

Inkasso-Unternehmen sorgen für Preisstabilität
Inkassounternehmen sorgen für Preisstabilität

2. Inkassounternehmen sorgen für Preisstabilität

In der Schweiz müssen Gläubigerunternehmen im Schnitt 225 Minuten aufwenden, um eine Forderung gegenüber einem Schuldner durchzusetzen. Pro Forderung entspricht das ca. CH 280,-. Doch wer bezahlt diese Kosten?

Unternehmen kalkulieren bei der Preisgestaltung die Verfolgung von Zahlungsforderungen mit ein. Letztendlich sind es also die ehrlichen Kunden, die höhere Preise zahlen müssen, weil einige Kunden offenen Forderungen nicht nachkommen. Durch Inkassounternehmen wird diese Diskrepanz zumindest teilweise ausgeglichen und die Preise können stabil gehalten werden.

3. Arbeitsplätze werden geschaffen und erhalten

Würde es keine Inkassounternehmen geben, müssten viele Unternehmen Arbeitsplätze streichen oder die Löhne kürzen, um mit den Forderungsausfällen zurechtzukommen. Nicht zuletzt ist die Inkassobranche für viele Menschen auch ein Arbeitgeber und schafft Arbeitsplätze.

4. Die weitere Zusammenarbeit zwischen Gläubiger und Schuldner wird ermöglicht

Inkassounternehmen ermöglichen die weitere Zusammenarbeit zwischen Gläubiger und Schuldner. Würde die Forderung unbezahlt bleiben, würde höchstwahrscheinlich weder das Unternehmen noch der Schuldner eine weitere Zusammenarbeit in Betracht ziehen. Inkassounternehmen sorgen daher dafür, dass die Wirtschaft im Fluss bleibt.

5. Gerichte werden entlastet

Durch die aussergerichtliche Betreibung von Forderungen werden die Gerichte entlastet. Im Umkehrschluss werden damit auch die Schuldner entlastet, denn für diese bedeutet die aussergerichtliche Einigung auch eine Vermeidung von Anwalts- und Gerichtskosten.

Fazit: Die Arbeit von Inkassounternehmen sorgt für Preisstabilität und Liquidität von Schweizer Unternehmen. Damit trägt sie einen wesentlichen Teil zum Funktionieren der Volkswirtschaft bei.

Wenn die Zahlungsmoral in der Schweiz weiter sinkt, wird die Bedeutung von Inkassounternehmen wachsen, ansonsten droht mittel- bis langfristig eine Erhöhung der Preise, Senkung der Löhne und Schwächung der Schweizer Volkswirtschaft im  Allgemeinen.

Quellen:

ecollect.de/wiki/geldeintreiber/

Weiterführende Tipps zum Thema:

Pfusch am Bau bedeutet unnötigen Ärger

Professionelle Baueratung und Bauabnahme verhindern Baupfusch

Im Internet kursieren zahllose Bilder von verpfuschten Badezimmern und Toiletten, in denen die Fliesen verkehrt herum – mit der Unterseite nach oben – verlegt wurden, Waschbecken, die direkt über der Duschwanne installiert wurden, Abflüsse, die kreuz und quer verlaufen, Wasseruhren, die so angebracht wurden, dass sie weder abgelesen noch getauscht werden können oder Armaturen, die falschherum montiert wurden. Baumängel aufzudecken ist Aufgabe der professionellen Bauabnahme.

Aber auch unprofessionell durchgeführten Elektroinstallationen, in denen ein heilloses Durcheinander im Sicherungskasten herrscht, ein gefährlicher Kabelsalat aus den Wänden ragt oder beim Anbringen von Steckdosen und Lichtschaltern eindeutig gepfuscht wurde, findet man zuhauf im Netz. Auch beliebte Motive sind Regenrinnen, die das Wasser statt zum Boden ins Mauerwerk leiten, Dachziegel, die kreativ um Dachfenster herum angebracht wurden, Balkone, zu denen keine Türen führen, sowie Türen, die nur durch artistische Höchstleistungen zu erreichen sind.

Baumängel sind oft versteckt

Als Laie erkenne ich bei vielen dieser Fotos auf den ersten Blick, dass hier eindeutig nicht richtig gearbeitet wurde. Aber es gibt auch viele Bilder, bei denen der Profi fassungslos mit dem Kopf schütteln würde, ich jedoch den Fehler auch nach intensiver Suche nicht finden kann. Ich weiss einfach zu wenig über das Bauwesen.

Häufig sind Baumängel für den Bauherrn nicht zu erkennen, kommen erst nach längerer Zeit zutage, meist erst nach Ablauf der Gewährleistungsfrist. Ein Beispiel für solche versteckten Mängel ist, wenn beispielsweise die moderne Duschwanne falsch verlegt wurde, das Abwasser über Jahre im Gemäuer versickert und das Problem sich erst durch Schimmelbildung an der Wand im anschliessenden Zimmer zeigt.

Baumängel aufdecken ist Aufgabe der Bauabnahme
Baumängel aufdecken ist Aufgabe der Bauabnahme

An der Bauberatung sparen, kann teuer werden

Viele Bauherren vertrauen dem firmeneigenen Bauleiter des Bauunternehmens, anstatt sich durch einen privaten, selbstständigen Sachverständigen beraten zu lassen. Der deutsche Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) hat berechnet, dass Bauherren durchschnittlich 24.200 Euro (umgerechnet ca. 28.070 Franken) mehr bezahlen, wenn sie sich beim Hausbau nicht von einer unabhängigen Bauberatung betreuen lassen. Dabei handelt es sich um Kosten, die unnötigerweise zur Beseitigung von Baumängeln ausgegeben werden müssen, wobei aber viele kleinere Mängel meist unentdeckt bleiben.

Damit Sie dieses teure «Lehrgeld» nicht bezahlen müssen, lassen Sie sich von einer Bauberatung mit professionellen Sachverständigen beraten. Die erfahrenen Experten wissen, an welcher Stelle sich Fehler einschleichen und Bauschäden auftreten können. Die regelmässige Kontrolle des Baufortschritts erfolgt dabei durch einen Spezialisten, der einzig Ihnen als Bauherrn verpflichtet ist und somit in Ihrem Sinne entscheidet und handelt.

So können Sie sicherstellen, dass keine Pannenbilder Ihres Neubaus oder Ihrer Altbausanierung im Internet kursieren und die Arbeiten auf Ihrer Baustelle zu Ihrer vollen Zufriedenheit durchgeführt werden.

 

Links / Quellen Thema Baumängel, Bauabnahme:

Den Witterungsverhältnissen mit der richtigen Ausrüstung begegnen

Der Winter steht vor der Türe. Darauf verweist nicht nur die Winterzeit mit der am Abend früher eintretenden Dunkelheit. Kaum verlasse ich das Haus, stecke ich meine Hände in den wärmenden Schutz meiner Jackentasche. Ich spüre, der Winter hält bereits Einzug. Damit wird vieles aufwändiger. Sich wärmer anziehen, sich mehr Zeit für den Arbeitsweg einplanen, den Wintercheck am Auto und an Winterschuhen und Winterkleidern vornehmen – kurzum: Winterzeit fordert eine gute Vorbereitung. Es geht letztendlich um uns, um die allgemeine Sicherheit, damit möglichst niemand zu Schaden kommt.

Winter: Schnee gleich mehr Aufwand beim Autofahren und mehr Vorsicht im Outdoor-Bereich

In- und Outdoor

Unsere Natur legt sich zur Ruhe und lebt reduziert weiter. So sorgt sie für den kommenden Frühling vor. Um mit neuer Kraft zu starten. Rückzug nach innen, um sich vorzubereiten. Ich kann mir vorstellen, dass zum Beispiel Strassenarbeiter oder Gartenbauer, die im Normalfall draussen arbeiten, nicht mehr so viel outdoor tätig sind. Dass sie im Winter eher ruhigere Zeiten haben als im Sommer. Und sind sie doch draussen, braucht es eine gute Ausrüstung und vor allem sehr gute Sicherheitsvorkehrungen, da Winterzeit mehr Aufmerksamkeit erfordert.

Ausrüstung und Verantwortung

Beim Auto müssen diverse Checks gemacht werden, auch interne. Sich bewusst werden, dass Eis und Schnee Geduld brauchen, dass auch die besten Winterpneus kein Rasen zulassen, sondern verantwortungsvolles Fahren verlangen. Das typische Paradebeispiel von Fahrlässigkeit sind die nicht von Eis gereinigten Scheiben. Schliesslich werden diese dann mit der Heizung schon sauber… so denken wir. Das sind unnötige Gefahren, die zu schweren Unfällen führen können.

Beispiel Fotografie

Die Fotografie ist ein Bereich, den ich hier als Vergleich beiziehe. Kamera und Zubehör sind zwar gut auf Outdoor-Verhältnisse ausgerichtet, brauchen aber dennoch die richtige Pflege und unter erschwerten Bedingungen wie denen des Winters einen verantwortungsvollen Umgang. Wasser bzw. Feuchtigkeit muss an der Kamera nach dem oder auch während des Gebrauchs abgewischt werden. Dann kann man sie selbst austrocknen lassen. Aufgepasst vor starken Temperaturunterschieden von in- und outdoor. Bitte beachten Sie dazu die genauen Anweisungen zu ihrer Ausrüstung. Kälte nimmt Einfluss auf die Akkuladung und im Dauereinsatz müssten für die Landschafts- oder Naturfotografie Materialien verwendet werden, die den Witterungsbedingungen standhalten (z.B. Frostbeständigkeit der Frontscheibe eines Outdoor-Gehäuses.)

Zeit und Planung

Das ist mein Fazit: Winterzeit braucht mehr Zeit und Planung. Er verlangsamt unsere Produktivität, besonders im Outdoor-Bereich. Das allerdings bemängle ich nicht. Die Natur macht es uns vor. Nach dem Winterschlaf kehrt die Kraft zurück und darauf freue ich mich nach der dunklen Zeit umso mehr!

Weiterführende Tipps zum Thema Ausrüstung Winter und Fotografie:

Übersicht in der Buchhaltung – damit Zahlen Wahrheit aufzeigen

Buchhaltung ist nicht zwingend ein allgemeines Thema. Doch zu meinen Themen als Coach, gehört vielfach auch die berufliche Selbstständigkeit dazu. Dieser Schritt erfordert eine genaue Kontrolle der Finanzen.  Darum dieser Blog zu der Wichtigkeit von Buchhaltung und der Auslegung der Zahlen.

Führungsentscheidungen. Manchmal brauchen wir genaue Daten, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Je wichtiger, desto genauer. Daten, die den Geschäftsverlauf, den Erfolg, Verlust und Gewinn, aufzeigen und erklärbar sind.

Wir brauchen Zahlen, auf die wir möglichst schnell zugreifen können und die sich verständlich auswerten lassen. Zum Beispiel in der Buchhaltung.

Sie zeigt Aufwände, Erträge, zeigt, wo wir wem wieviel bezahlt oder in Rechnung gestellt haben.

Buchhaltungssoftware als Hilfe
Buchhaltung selbst machen. Naja, aber wie?

Eine sauber geführte Buchhaltung liefert enorm wertvolle Zahlen, die die aktuelle finanzielle Situation aussagekräftig darstellen.

Vergangenheit kennen, Zukunft gestalten

  • Wo waren die grössten Aufwände?
  • Welche Produkte haben am meisten Gewinn abgeworfen?
  • Wo sind wofür Rückstellungen vorgenommen worden?

Zahlen, die für eine Unternehmung wichtig sind. Auch deren Entwicklung. Verläuft sie positiv oder negativ?

  • Welche Trends lassen sich aus den Zahlen zum Beispiel pro Quartal herauslesen?

Diese helfen uns, den aktuellen Geschäftsgang richtig einzuordnen. Auch im Zusammenhang mit von uns nicht beeinflussbaren wirtschaftlichen Ereignissen, denen wir ausgeliefert sind. Wo können wir im Unternehmen selbst ansetzen und wo sind es äussere Einflüsse. Im guten wie im herausfordernden Bereich.

Die Buchhaltung kann Zusammenhänge aufdecken.
Die Buchhaltung kann interne und externe Zusammenhänge aufdecken.

Kmu.admin.ch führt die wichtigsten Kennzahlen zur Unternehmensüberwachung auf:

Liquiditätskontrolle, Debitorenkontrolle, Lagerhaltung und Rentabilität

Der Gesetzgeber fordert Klarheit über die Finanzen. Sie ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Unternehmung. Unordnung ist der Grund für falsche Interpretationen. Falsche Interpretationen können ins Fiasko führen. Firmen die Konkurs gingen, haben oft die Buchhaltung nicht korrekt geführt. Eine Buchhaltung aber soll die Wahrheit der Geldflüsse aufzeigen.

Buchhaltungssoftware als unterstützende Hilfe

Heute ist vieles dank ausgeklügelter Software möglich. Infos können sehr schnell abgerufen und Statistiken ausgedruckt werden.

Eine Buchhaltungssoftware ist eine echte Hilfe, sofern die Daten korrekt abgefüllt werden.

Wenn sie dann noch korrekt analysiert und bewertet werden, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg!

Tipp:

Ich selbst verwende die Pinus-Buchhaltungssoftware für KMU, Vereine und Landwirtschaft – und bin sehr zufrieden.

© überarbeitet raeber-blog.ch – 11.10.2019 (ar)

Natur-Rohstoff Holz und seine zahlreichen Vorteile

Der tägliche Spaziergang im nahegelegenen Wald ist für mich sehr wichtig. Seit ich dies konsequent umsetze, ist mir die Ressource Wald und Holz viel näher. Wald, Bäume, Natur gehören zu meinen Lieblingssujets, wenn ich fotografiere. Wald ist pure Erholung. Haben Sie gewusst, dass der Wald rund einen Drittel unseres Landes bedeckt? Das nachfolgende Video bietet eine gute Übersicht zum Rohstoff Holz.

Holz kann vielfältig eingesetzt werden und wächst in der Schweiz relativ schnell nach. So hatte man mir bei einer Besichtigung des Holzhausbauers Schindler und Scheibling in Uster gesagt, das Holz für ein Holzhaus sei hierzulande innert 11 Minuten nachgewachsen. Beeindruckend. Natürliche Ressourcen ganz nah!

Vielfältig anwendbar – auch für Holzhäuser

Holzschnitzel-Heizung ist ein weiterer Begriff, der mir immer näher kommt. Erwartungsgemäss hält unsere Ölheizung nicht mehr allzu lange. Der Vergleich mit anderen Heizmöglichkeiten zeigt mir Holz als sinnvolle Alternative. Jede Heizung hat ihre Vor- und Nachteile. Klar. An einem Anlass über erneuerbare Energien habe ich von sogenannten Wärmeverbunden gehört. Das bedeutet, mehrere Liegenschaften beziehen die benötigte Wärme gemeinsam von dieser externen Heizzentrale. Dazu gehört auch Holz aus der Region. Eine gute Sache.

Ich sehe das Fachwerk in unserer Wohnung. Das seit Jahren für eine visuell natürliche Abgrenzung zwischen Eingang und Wohnzimmer sorgt. Ich sehe Möbel, die mit viel Liebe aus Holz gebaut wurden. Sogar Holzhäuser. Natürlichkeit kann so schön sein. Und nicht nur das. Weil Holz beweglich bleibt, sollen Holzhäuser auch in Sachen Erdbebensicherheit besser sein. Das nachfolgende Video bringt es auf den Punkt.

Massivhaus oder Fertighaus

Mit Holz sei beinahe jeder Haustyp realisierbar, ist auf Schoener-Wohnen.de nachzulesen. Die Wandstärke einer Holzrahmenwand liege deutlich unter der einer in Massivbauweise. Im Holzhaus kommt demnach schnell ein Nutzflächengewinn von zehn Prozent zusammen. Dünne Wände haben beim Insektenschutz einen kleinen Nachteil. Manchmal kann kein Insektengitter montiert werden, weil sonst die Storen nicht mehr heruntergelassen werden können. Ein nach heutigem Standard errichtetes Holzhaus bietet jedoch guten Schall- und Wärmeschutz.

Schneller bauen zum Beispiel mit einem Holz-Systembau

Man kann es sich kaum vorstellen. Ein Holzhaus wird via Computer im Vorfeld genau geplant und in grossen Hallen vorgefertigt. Ohne Leim und Chemikalien werden Bretter zu kompakten Paketen zusammengefügt. Bis ins kleinste Detail. Mit Holz aus der Region. Mit einer modernen CNC-gesteuerten Abbundanlage, wie Schindler & Scheibling auf seiner Webseite schreibt. Dafür braucht es für den Aufbau nur noch 2 Tage. Holzhaus bauen schnell gemacht – könnte man hier sagen.

Im Blog Bauszene.ch schreibt der SRF Kassensturz- und Espresso-Experte Othmar Helbling über die Vorteile von Fertig- oder Massivhäusern. Durch Fertigbauhäuser sei es möglich, kostengünstig zu einem Eigenheim in guter Qualität zu kommen. Letztendlich liege der Kompromiss in der Flexibilität und im späteren Wert der Immobilie. Fertighäuser würden im Umbau weniger zulassen. Sie bringen bei einem allfälligen Verkauf weniger Rendite.

Mein Fazit: Einmal mehr gilt: Das Gute liegt so nahe! Das gilt auch bei Holz als vielfältig einsetzbarer Ressource.

Quellenangaben:

  • Schoener-wohnen.de
  • Bauszene.ch
  • Schindler-Scheibling.ch

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© Raeber-Blog.ch – überarbeitet am 23.9.2019 (ar)

Verpackungen beinhalten wesentlich mehr, als uns bewusst ist

Den Menschen bewusst machen, dass die Ressourcen beschränkt sind. Das ist ein Ziel von Fairphone. Sensibilisieren und einen anderen Umgang ermöglichen. Dafür steht das fair produzierte Smartphone. Was wir als alltäglich ansehen, kann in der Entstehung sehr komplex sein. Inzwischen wurden über 100‘000 Geräte verkauft. Ähnlich ist es bei Verpackungen aller Art. Sie sind auch selbstverständlich – und machen einen Drittel des weltweiten Mülls aus.  Verpackungen hier im Fokus.

Verpackungen aller Art: z. B. Lebensmittelverpackungen
Alles muss Produktgerecht verpackt werden.

Da sammelt sich Verpackung an

Wir halten sie tagtäglich in der Hand und sind uns doch nicht bewusst, was alles dahinter steckt. Die Rede ist von Verpackungen. Nehmen wir kurz einige Beispiele aus unserem Alltag. Kaffeerahm-Becherchen. Klein, fein und nach Gebrauch ab in den Abfall. Vielleicht öffnen wir eine neue Packung Milch, ein Stück Käse oder essen eine Frucht als Ergänzung zum Morgenessen. Brot, Müesli, etc. Dann kommt noch die Post dazu. Briefe, Kartons, seltener die Postbox.

Je nach beruflicher Tätigkeit, je nach Hobby, haben wir mehr Schnittstellen mit Verpackungen.

Rahm in grosser Verpackung produziert zwar weniger Abfall, wird aber, je nach Gebrauchszweck, in der Handhabung kompliziert. Käse im Offenverkauf, das ginge. Doch auch der muss eingepackt werden. Produkte stellen uns vor Herausforderungen! Da gehören auch die Kosten dazu.

Verpackungen: Schutz, Image, Stabilität
Der Onlineversand trägt das Seine zur Anforderung und zum Verbrauch von Verpackungen bei.

Anforderungen an den Preis

Weil vor allem Transport-Verpackung dem Endkunden ja nur bis zum Erhalt der Ware etwas nützt, will der Kunde dafür nicht allzu viel bezahlen. Zurück zu den Herstellungskosten. Diese stellen eine grosse Anforderung an die Produktion dar.

Das beste Resultat zum geringsten Preis – so lautet der Auftrag. Gerne noch möglichst effizient und umweltfreundlich.

Das ist zwar ein bisschen viel auf einmal, doch wie so oft, bestimmt der Markt. Und der Markt sind eben wir selbst. Verpackung präsentiert kommuniziert, vermittelt. Zwischen uns und dem Produkt.

Verpackung und ihre Industrie

Mit meinem Blog will ich der Industrie keine Kampfansage machen. Jeder ist froh, wenn er sein Produkt ohne Transportschaden erhält. Oder wenn ein Produkt gut gestaltet ist. Keine Frage.

Von der Industrie erwarte ich eine gewisse Investition in Nachhaltigkeit. Das Bemühen, Ressourcen schonend einzusetzen. Das ist nur umzusetzen, wenn wir als Endkunden mitmachen.

Wenn wir bereit sind, etwas mehr zu bezahlen oder beim Recyclingprozess mitzuhelfen. Insbesondere bei Kartonverpackungen sind wir Schweizer voll dabei. Trotzdem:

Verpackung ist wie das Smartphone ein Symbol für unseren täglichen Verbrauch. Wir müssen weiter nach Lösungen suchen – in der Produktion und in der Anwendung.

Das Thema «Verpackung» im Web:

Autor und redaktionelle Leitung

Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon
Andreas Räber, GPI®-Coach, Wetzikon

Andreas Räber ist seit über 40 Jahren im Verkauf, Marketing und Coaching tätig. Er hat die Ausbildung zum Lebensmittelverkäufer bis hin zum Filialeiter bei einem grossen Detailhandelsunternehmen in der Schweiz sehr erfolgreich abgeschlossen. Weiter war er acht Jahre Verlagsleiter in einem CD-, Kassetten-, und Videoverlag und ist darum mit dem Thema Verpackung bestens vertraut.

© raeber-blog.ch – überarbeitet 14.2.2022/ar