Spenden und Patenschaften: Afrika braucht unsere Hilfe

Afrika im Fokus. Im Folgenden geht es um die Geschichte Afrikas. Um Gegenwart und Zukunft des zweitgrössten Kontinents mit seinen etwa 1,3 Milliarden Bewohnern. In diesem Zusammenhang sei die Frage gestellt, warum Spenden und Patenschaften für Afrika noch immer notwendig und gefragt sind.

Nirgendwo auf der Welt liegen Tradition und Moderne, Vergangenheit und Zukunft so nahe beieinander wie auf dem afrikanischen Kontinent. Seine ethnische, regionale, kulturelle und sprachliche Vielfalt ist erstaunlich, weshalb Afrika sich nur schwer in seiner Ganzheit erfassen lässt. Hier gibt es rund 2.000 Sprachen und Volksgruppen, von denen jede einzelne einen bestimmten sozialen, kulturellen, politischen und historischen Hintergrund reflektiert.

Kinder in Afrika brauchen unsere Unterstützung
Kinder in Afrika brauchen unsere Unterstützung

Afrika gestern – Fremdherrschaft, Kolonialisierung

Afrika hat eine bewegte Geschichte voller historischer Wenden. Der kulturelle und wirtschaftliche Austausch hat hier seit jeher Tradition. In der Folge war der afrikanische Kontinent bis ins 19. Jahrhundert ein Ort des Reichtums, des Überflusses und des Wohlstands – für die Europäer Grund genug, hier ihre Handelsstützpunkte zu errichten. So begann eine Fremdherrschaft, die mit der Kolonialisierung Afrikas im 19. und 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt erlebte.

Im Rahmen der afrikanischen Geschichte wurde der Kontinent zum Hauptschauplatz der imperialistischen Konflikte, die mit der Eroberung Algeriens durch Frankreich ihren Anfang nahmen.

Der sogenannte Wettlauf um Afrika, entfacht durch den unersättlichen Hunger nach Rohstoffen.

Dieser wiederum war eine Folge der industriellen Revolution, resultierte in einem brutalen Wettrennen nach Kolonien, in dessen Rahmen der afrikanische Kontinent zwischen den selbsternannten Kolonialherren, also zwischen Belgien, Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland und Grossbritannien aufgeteilt wurde.

Kolonialisierung: Besonders begehrt waren die rohstoffreichen Länder

Wer Zugriff auf Gold und Kupfer, Kaffee und Kautschuk, Edelholz und Elfenbein hatte, dem war eine Position an der Spitze der Weltmacht sicher. Am begehrtesten waren die Länder Westafrikas – darunter Mali, der Kongo und Ghana. In der Folge kam es im Rahmen der Geschichte vor allem zwischen Frankreich und Grossbritannien, den beiden grössten Kolonialmächten, zu erbitterten Kämpfen. Sie bezogen ihren Reichtum zu einem Grossteil aus den Kolonien. Deutschland besetzte grosse Gebiete in Kamerun, Namibia und Tansania, während das enorme Kongogebiet in der Mitte Afrikas vom belgischen König Leopold II. beansprucht wurde, der bis heute für seine Schreckensherrschaft über die afrikanischen Volksgruppen bekannt ist. Nur drei afrikanische Länder wurden nicht kolonialisiert: Liberia, Äthiopien und Abessinien.

Kolonialisierung: Besonders begehrt waren die rohstoffreichen Länder

Afrika nach dem Zweiten Weltkrieg

Erst im 20. Jahrhundert kam es zu einem Umbruch, in dessen Verlauf sich die Kolonialmächte wieder aus Afrika zurückzogen. Die Menschen in den Kolonien wollten sich nach dem Zweiten Weltkrieg schlichtweg nicht mehr mit der Herrschaft der Europäer abfinden. Die Dekolonialisierung, die teils blutig, teils friedlich verlief, schritt schneller voran, als die selbsternannten Kolonialherren sich das zunächst vorgestellt hatten. So konnten nach und nach immer mehr afrikanische Länder ihre Unabhängigkeit verkünden. Die neuen Präsidenten gingen voller Hoffnung und Zuversicht davon aus, eine glänzende Zukunft vor sich zu haben.

Schnell aber kehrte sich der Glaube an Freiheit und Wohlstand ins Gegenteil um. Mehr und mehr wurden demokratische Modelle durch alte Strategien ersetzt, um Diktaturen zu errichten.

Afrika: geprägt von Hungersnöten, Bürgerkriegen und Wirtschaftskrisen

Der europäische Kolonialismus hatte zu diesem Zeitpunkt bereits tiefe Spuren hinterlassen. Bis heute ist Afrika durch Hungersnöte, Bürgerkriege und Wirtschaftskrisen geprägt. Auch kulturell richtete die Kolonialzeit viel Zerstörung an – es dauerte lange, bis sich wieder eigenständige afrikanische Kulturlandschaften entwickeln konnten. Heute ist die Kultur vielfältig, reichhaltig und einzigartig: Afrikanisches Theater, zeitgenössische Kunst und Literatur werden weltweit immer beliebter. Wie differenziert die afrikanische Kultur ist, kommt auch in afrikanischer Musik und afrikanischen Tänzen zum Ausdruck, die je nach Region ihre ganz eigenen Traditionen und Besonderheiten haben.

Afrika lebt von Spenden und Patenschaften um Not zu lindern
Afrika lebt von Spenden und Patenschaften um Not zu lindern

Afrika heute: Armut und Gewalt beseitigen, Bildung fördern

Hungersnöte, Bürgerkriege und Wirtschaftskrisen stellen die afrikanischen Politiker nach wie vor grosse Herausforderungen. Die Menschen benötigen Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung. Nicht nur gilt es, Armut und Gewalt zu beseitigen – es müssen auch Voraussetzungen für eine bessere Bildung geschaffen werden. In manchen afrikanischen Ländern herrscht nach wie vor Krieg, in wieder anderen Regionen kommt es immer wieder zu Dürreperioden und Hungersnöten. Hinzu kommen schlimme Krankheiten wie Aids oder Malaria, die immer noch unzählige Menschen das Leben kosten.

Bis heute profitiert die Mehrheit der Afrikaner nicht von den grossen Reichtum des Kontinents, der sich aus wertvollen Rohstoffen wie Gold, Diamanten und Erdöl ergibt. Weltweite Konzerne beuten diese Rohstoffe zusätzlich aus. Aus diesem Grund werden in der sogenannten Afrikanischen Union, die sich in Addis Abeba, Äthiopien, befindet, regelmässig Beschlüsse über wichtige Bildungsaufgaben, eine gemeinsame Verteidigung und gemeinsame Lösungen für Kriege, Hungersnöte und Dürreperioden gefasst.

So konnten schon einige Kriege beigelegt, die medizinische Versorgung verbessert und schlimme Krankheiten eingedämmt werden.

Einige Staaten, darunter Ghana und Südafrika, haben inzwischen demokratische Regierungsformen geschaffen, so dass die Bevölkerung an politischen Entscheidungen teilhaben kann. Wirtschaftlich ist Afrika infolge der Kolonialzeit bis heute an der Landwirtschaft und dem Rohstoffexport orientiert. Die Industrialisierung, der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Produktion und die Fachkräfteausbildung sind daher wichtige Aufgaben, mit denen sich der afrikanische Kontinent in Zukunft wird beschäftigen müssen.

Eine weitere Herausforderung ist der menschengemachte Klimawandel, der in Afrika gewissermassen als Krisenverschärfer agiert, weil er hier auf besonders verletzliche Gesellschaften trifft.

Afrika morgen

Afrika ist ein Kontinent voller Herausforderungen, aber auch Chancen – ein aussichtsreicher Zukunftsmarkt und vielversprechender Wirtschaftspartner mit kräftigen Wachstumsraten, einer wachsenden Bevölkerung und reichen Rohstoffvorkommen, der vor Potenzial nur so strotzt.

Kein anderer Kontinent wächst wirtschaftlich und demografisch so schnell wie Afrika.

Die Investitionen haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. In der Folge ist das afrikanische Bruttoinlandsprodukt um 30 Prozent gewachsen. Dennoch ist der Lebensstandard insgesamt niedrig. Politische Instabilität, Korruption und schlechte Infrastruktur behindern in vielen afrikanischen Ländern die wirtschaftliche Entwicklung. Hinzu kommt, dass viele afrikanische Staaten nach wie vor stark vom Rohstoffexport abhängig sind. Es ist davon auszugehen, dass Afrika kulturell, wirtschaftlich und demografisch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Genaue Prognosen lassen sich jedoch nur schwer treffen.

Dank Spenden und Patenschaften Menschen in Afrika ausbilden
Dank Spenden und Patenschaften Menschen in Afrika ausbilden

Unsere Verantwortung

Die koloniale Herrschaft hat schwierige politische und wirtschaftliche Verhältnisse in Afrika hinterlassen. Dennoch ist der afrikanische Kontinent auf dem Vormarsch: Viele Länder haben den Übergang von der Diktatur hin zur Demokratie bereits geschafft – und können infolgedessen ein erstaunliches Wirtschaftswachstum vorweisen. In anderen Ländern, die noch nicht so weit sind, kämpfen mutige Frauen und Männer unermüdlich, um sich selbst zu helfen.

Mütter und Väter schaffen es dank ihres Einfallsreichtums und Durchhaltevermögens immer wieder, ihre Grossfamilien zu ernähren – und dies selbst unter schwierigsten Bedingungen.

Dadurch, dass Afrika und Europa seit Jahrhunderten eng verbunden sind, sollte es das Ziel sein, gemeinsam nach Lösungen für die gegenwärtige Situation zu suchen. Wir müssen uns der Tatsache bewusst werden, dass unser Handeln Auswirkungen hat – und dass Afrika näher ist, als wir gemeinhin annehmen.

Der afrikanische Kontinent braucht kein mitleidiges Interesse, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung, in deren Rahmen auch Hilfsmöglichkeiten wie z. B. eine Patenschaft nicht ausser Acht gelassen werden sollten.

Afrika mit gezielten Spenden helfen

Denn es steht ausser Zweifel, dass Entwicklungshilfe grundsätzlich notwendig und berechtigt ist, um auf diese Art und Weise zum Ende politischer Konflikte, zum ökologisch nachhaltigeren Umgang mit der Natur und zur Lösung sozialer Probleme beizutragen. Eine gute Möglichkeit, um zu helfen, sind Spenden. Mit deren Hilfe können nachhaltige Projekte entwickelt und unterhalten werden. Einheimische bekommen so genau die Unterstützung, die sie auch tatsächlich benötigen.

In Regionen, in denen es an Trinkwasser, medizinischer Versorgung und Lebensmitteln mangelt, kann notleidenden Frauen, Männern und Kindern auf diese Art und Weise besser geholfen werden.


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Patenschaften via anerkannte Hilfswerke

Eine weitere Möglichkeit, die gerne in Anspruch genommen wird, ist die Option, eine Patenschaft für Familien in Afrika abzuschliessen. Hierbei handelt es sich um eine legitime Art der Spende – uns zwar in einer etwas persönlicheren Form.

Der entscheidende Vorteil ist, dass Patenschaften von anerkannten Hilfswerken über einheimische Partner vor Ort verfügen, die die dortigen Gegebenheiten genauestens kennen.

Es existieren zahlreiche Hilfswerke, die laufend Spenden benötigen, um ihre Projekte aufrechterhalten zu können. Nicht immer ist es leicht, sich für eine Patenschaft in Afrika zu entscheiden. Menschen, die sich dafür interessieren, sollten sich daher in Ruhe über die Projekte informieren, ehe sie eine Entscheidung treffen.

(c) Autorenteam

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Weiterführende Tipps im Web

Wie entsteht eigentlich eine Hochzeitstorte?

Köstlichkeit mit Symbolcharakter: Ihr Schritt-für-Schritt-Guide zur perfekten Hochzeitstorte. Die Torte ist eines der Highlights der Festlichkeiten – sie ist auch mit viel Tradition behaftet.

Bereits die alten Römer reichten zu Hochzeiten einen Mandelkuchen, der über dem Kopf der Braut zerbrochen wurde. Die Krümel wurden anschliessend von den Gästen aufgesammelt und verspeist. Die Zeremonie, die aus heutiger Sicht etwas fremd anmuten mag, sollte dem Brautpaar Glück und Gesundheit bringen.

Tatsächlich gilt der Hochzeitskuchen bis heute als Liebessymbol par excellence: In feinen Zuckerguss gehüllt, steht er für die vielen Schritte des Lebens, die Liebende gemeinsam gehen.

Hochzeitstorten und -Kuchen sind manchmal mit speziellen Bräuchen belegt
Traditioneller Hochzeitsbrauch, bei dem ein grosses Stück Brot abgebissen wird. Traditioneller russischer Kuchen beim Treffen der Neuvermählten bei der Hochzeit.

Eine bestimmte Zutat darf dabei auf gar keinen Fall fehlen: Marzipan. Der allererste Hochzeitskuchen in der klassischen Turmform, wie wir ihn heute kennen, wurde übrigens im 18. Jahrhundert von einem englischen Konditor kreiert. Er formte ihn nach dem Vorbild der St. Bride’s Church in London. Doch während damals nur selten von der gängigen Norm abgewichen wurde, ist es heutzutage gar nicht so einfach, den perfekten Hochzeitskuchen zu finden.

Unzählige Formen, Grössen, Geschmacksrichtungen und Dekorationsmöglichkeiten lassen die Auswahl zur Qual der Wahl werden. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im Folgenden aufzeigen, welche Schritte vonnöten sind, ehe Sie Ihre Hochzeitstorte stolz vor Ihren Gästen präsentieren können. Selbstverständlich lässt sich das Vorgehen auch auf andere Torten für Feiern übertragen – so beispielsweise auf die klassische Geburtstagstorte. Dadurch sollte Ihnen Ihre Planung hoffentlich etwas leichter fallen.

Die Location – existiert ein Vertragskonditor?

Torten für Feiern, sei es nun die traditionelle Geburtstagstorte oder der exquisite Hochzeitskuchen, sind etwas ganz Besonderes. Aus diesem Grund wird ihnen bei der Auswahl in aller Regel auch besonders viel Beachtung geschenkt. Schliesslich ist Torte nicht gleich Torte: Gerade für besondere Anlässe hat ein Kuchen bestimmte Ansprüche zu erfüllen.

Nicht nur sollte er zum Motto und Thema passen – auch in Bezug auf Aussehen, Konsistenz und Geschmack müssen viele Wünsche beachtet werden.

Dementsprechend sollte beim Thema Hochzeitstorte durchaus etwas mehr Zeit in die Planung investiert werden. In einem ersten Schritt ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, dass die Torte zur Örtlichkeit passen sollte. Eine Buttercremetorte beispielsweise eignet sich für Orte mit Kühlmöglichkeiten, wäre am See oder Strand aber eine eher ungeeignete Wahl. Auch sollte abgeklärt werden, ob die gewählte Hochzeitslocation über so etwas wie einen Vertragskonditor verfügt. Viele Anbieter haben eine solche Klausel im Kleingedruckten ihrer Verträge angeführt. Alternativ können Sie sich auf eigene Faust auf die Suche nach einem geeigneten Konditor begeben.

Eine Hochzeitstorte entsteht
Eine Hochzeitstorte entsteht

Die Wahl des Konditors

Sobald der Konditor feststeht, kann es an die eigentliche Tortenplanung gehen. Online werden angehende Brautpaare eine Vielzahl von kreativen Gestaltungsmöglichkeiten finden. Und selbstverständlich wird auch der Konditor selbst Sie mit Ideen und Ratschlägen versorgen können. Wenn Sie die Zeit dafür haben, können Sie sich auch Angebote von verschiedenen Konditoren geben lassen: So finden Sie nicht nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch denjenigen Konditor, der Ihre Ansprüche zu 100 Prozent zu erfüllen vermag.

Bestellt werden sollte die Hochzeitstorte so früh wie möglich. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zeitig mit Themen wie Teig, Optik, Füllung und Geschmack auseinanderzusetzen.

Ein Zeitrahmen von ein bis zwei Monaten vor den Feierlichkeiten hat sich für die meisten Brautpaare bewährt.

Was die Kosten der Hochzeitstorte angeht, gilt wie überall, je spezifischer, je umfangreicher, desto höher der Preis. Auch die Wahl der verarbeiteten Zutaten beeinflusst die Kosten nicht unwesentlich. Je exklusiver die verwendeten Backwaren, desto teurer auch der fertige Hochzeitskuchen.

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Was ist ein Sinn des Lebens? Reicht authentisch leben können?

«Ich möchte eine sinnvolle Aufgabe haben» so lautet der Wunsch vieler Menschen. Ein Beruf mit Sinn wird oft im Zusammenhang mit «Menschen helfen können» verstanden. Gibt es sogar mehr?

Wichtige Beiträge für die Gemeinschaft leisten? Ein möglicher Lebenssinn?
Wichtige Beiträge für die Gemeinschaft leisten? Ein möglicher Lebenssinn?

Hilfsbedürftige Mitmenschen unterstützen ist erstrebenswert und gehört grundsätzlich zu unserem Menschsein. Helfen ist ein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaft. Der Wiener Arzt und Psychologe Alfred Adler hat Gemeinschaft so formuliert:

«Gemeinschaftsgefühl ist, ´mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.´»

Es gibt Menschen, die ihren Sinn des Lebens nur im Geben an andere leben.

Das Plus: Authentisch leben als Sinn?

Haben Sie schon einmal eine Rolle gespielt? Im Sinne von Sie waren dem Frieden zuliebe ganz nett und haben auf die Diskussion von heiklen Themen verzichtet? Zum Beispiel am Familienweihnachtsfest? Wie hat sich das angefühlt?

«Sich selbst fremd sein, ist enorm schwierig.»

Zu sich und seiner Meinung stehen zu können, ist etwas vom Wichtigsten. Tut man das, kann dies allerdings zu anstrengenden Diskussionen und zu Streit führen.

Wie entsteht Streit? Ganz einfach: Wenn ein Mensch der recht haben will, auf einen anderen Menschen trifft, der auch recht haben will.

Zu sich stehen zu können bedeutet, in Ich-Botschaften zu sprechen. «Ich erlebe es so» ist nicht das gleiche wie «du siehst das völlig falsch». Es geht nicht darum, den andern zu belehren oder ihn und seine Meinung abzuwerten, sondern darum, zu sich stehen zu dürfen. So steigt die Lebensqualität.

Gehört, ohne gleich infrage gestellt zu werden, ist wohltuend und für alle Beteiligten meinungsbildend. Das Gefühl, ich bin etwas wert, ich kann einen Beitrag leisten, stärkt denn eigenen Lebenssinn.

Sich durch Reflexion verändern lassen

Konstruktive Kritik ermöglicht Reflexion und nachhaltige Veränderung, Persönlichkeitsentwicklung.

Merke: Infrage gestellt und konstruktiv kritisiert werden, ist nicht das Gleiche. Das eine ist verletzend, das andere fördernd.

Und wo wird die Sinnfrage beantwortet?

Geben und nehmen scheint mir eine der wichtigsten Balancen für einen Menschen zu sein. Das bedeutet unter anderem, mitten unter anders Denkenden und Handelnden zu leben und sich mit deren Meinungen auseinanderzusetzen.

Bewusst dabei sein, zu sich stehen können und beitragen, was man kann.

Und manchmal braucht es etwas mehr.

Der christliche Glaube als Sinn des Lebens?

Da ist ein liebender Gott, der uns laut den Aussagen der Bibel gewollt und erschaffen hat. So dürfen wir Teil einer Geschichte sein, die vor Bestehen der Welt gegründet ist. Dieses Wissen vermittelt uns tiefen, nicht durch Menschenhand machbaren, Sinn.

Daran zu glauben, dass es mehr als diese eine Welt und dass es ein Leben nach dem Tod gibt, vermittelt einzigartigen Sinn.

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