Wie entsteht eigentlich eine Hochzeitstorte?

Köstlichkeit mit Symbolcharakter: Ihr Schritt-für-Schritt-Guide zur perfekten Hochzeitstorte. Die Torte ist eines der Highlights der Festlichkeiten – sie ist auch mit viel Tradition behaftet.

Bereits die alten Römer reichten zu Hochzeiten einen Mandelkuchen, der über dem Kopf der Braut zerbrochen wurde. Die Krümel wurden anschliessend von den Gästen aufgesammelt und verspeist. Die Zeremonie, die aus heutiger Sicht etwas fremd anmuten mag, sollte dem Brautpaar Glück und Gesundheit bringen.

Tatsächlich gilt der Hochzeitskuchen bis heute als Liebessymbol par excellence: In feinen Zuckerguss gehüllt, steht er für die vielen Schritte des Lebens, die Liebende gemeinsam gehen.

Hochzeitstorten und -Kuchen sind manchmal mit speziellen Bräuchen belegt
Traditioneller Hochzeitsbrauch, bei dem ein grosses Stück Brot abgebissen wird. Traditioneller russischer Kuchen beim Treffen der Neuvermählten bei der Hochzeit.

Eine bestimmte Zutat darf dabei auf gar keinen Fall fehlen: Marzipan. Der allererste Hochzeitskuchen in der klassischen Turmform, wie wir ihn heute kennen, wurde übrigens im 18. Jahrhundert von einem englischen Konditor kreiert. Er formte ihn nach dem Vorbild der St. Bride’s Church in London. Doch während damals nur selten von der gängigen Norm abgewichen wurde, ist es heutzutage gar nicht so einfach, den perfekten Hochzeitskuchen zu finden.

Unzählige Formen, Grössen, Geschmacksrichtungen und Dekorationsmöglichkeiten lassen die Auswahl zur Qual der Wahl werden. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im Folgenden aufzeigen, welche Schritte vonnöten sind, ehe Sie Ihre Hochzeitstorte stolz vor Ihren Gästen präsentieren können. Selbstverständlich lässt sich das Vorgehen auch auf andere Torten für Feiern übertragen – so beispielsweise auf die klassische Geburtstagstorte. Dadurch sollte Ihnen Ihre Planung hoffentlich etwas leichter fallen.

Die Location – existiert ein Vertragskonditor?

Torten für Feiern, sei es nun die traditionelle Geburtstagstorte oder der exquisite Hochzeitskuchen, sind etwas ganz Besonderes. Aus diesem Grund wird ihnen bei der Auswahl in aller Regel auch besonders viel Beachtung geschenkt. Schliesslich ist Torte nicht gleich Torte: Gerade für besondere Anlässe hat ein Kuchen bestimmte Ansprüche zu erfüllen.

Nicht nur sollte er zum Motto und Thema passen – auch in Bezug auf Aussehen, Konsistenz und Geschmack müssen viele Wünsche beachtet werden.

Dementsprechend sollte beim Thema Hochzeitstorte durchaus etwas mehr Zeit in die Planung investiert werden. In einem ersten Schritt ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, dass die Torte zur Örtlichkeit passen sollte. Eine Buttercremetorte beispielsweise eignet sich für Orte mit Kühlmöglichkeiten, wäre am See oder Strand aber eine eher ungeeignete Wahl. Auch sollte abgeklärt werden, ob die gewählte Hochzeitslocation über so etwas wie einen Vertragskonditor verfügt. Viele Anbieter haben eine solche Klausel im Kleingedruckten ihrer Verträge angeführt. Alternativ können Sie sich auf eigene Faust auf die Suche nach einem geeigneten Konditor begeben.

Eine Hochzeitstorte entsteht
Eine Hochzeitstorte entsteht

Die Wahl des Konditors

Sobald der Konditor feststeht, kann es an die eigentliche Tortenplanung gehen. Online werden angehende Brautpaare eine Vielzahl von kreativen Gestaltungsmöglichkeiten finden. Und selbstverständlich wird auch der Konditor selbst Sie mit Ideen und Ratschlägen versorgen können. Wenn Sie die Zeit dafür haben, können Sie sich auch Angebote von verschiedenen Konditoren geben lassen: So finden Sie nicht nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch denjenigen Konditor, der Ihre Ansprüche zu 100 Prozent zu erfüllen vermag.

Bestellt werden sollte die Hochzeitstorte so früh wie möglich. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zeitig mit Themen wie Teig, Optik, Füllung und Geschmack auseinanderzusetzen.

Ein Zeitrahmen von ein bis zwei Monaten vor den Feierlichkeiten hat sich für die meisten Brautpaare bewährt.

Was die Kosten der Hochzeitstorte angeht, gilt wie überall, je spezifischer, je umfangreicher, desto höher der Preis. Auch die Wahl der verarbeiteten Zutaten beeinflusst die Kosten nicht unwesentlich. Je exklusiver die verwendeten Backwaren, desto teurer auch der fertige Hochzeitskuchen.

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