Die Bedeutung von Inkassounternehmen für die Volkswirtschaft

Die Zahlungsmoral in der Schweiz ist seit Jahren stetig am Sinken. Laut einem Bericht des Verbandes Schweizerischer Inkassotreuhandinstitute (vsi) nehmen ausstehende Forderungen und Verlustscheine weiter zu. Eine 2017 veröffentliche Studie zeigt die hohen Gläubigerkosten auf, die mit dem Forderungsinkasso verbunden sind. Inkasso ist zum Dailybusiness geworden.

Geht diese Entwicklung weiter, wird die gesamte Volkswirtschaft der Schweiz immer mehr darunter leiden.

Inkasso – Statistiken in der Schweiz

Die Studie zeigte, dass 2016 die Inkassoforderungen von 1,8 Milliarden CHF auf über 2 Milliarden CHF angestiegen sind. Dies entspricht einer Zunahme von fast 13 Prozent. Der Bestand der Verlustscheine stieg von 8 Milliarden CHF auf 10 Milliarden CHF um 10 Prozent an.

Inkasso ist nicht nötig. Vorher reagieren
Inkasso ist nicht nötig. Vorher reagieren

Welche Bedeutung haben Inkassounternehmen für die Volkswirtschaft?

Inkassounternehmen haben oft einen schlechten Ruf und werden als «Geldeintreiber»  bezeichnet. Viele Menschen verbinden mit Inkasso den ungebetenen häuslichen Besuch eines Gläubigers, der den Schuldner unter Druck setzt, seine Forderung zu begleichen.

Seriöse Inkassounternehmen arbeiten jedoch nie mit Druck, mentaler oder physischer Gewalt, sondern zeichnen sich durch Transparenz und Gesetzestreue aus. Sie versuchen, einen Interessenausgleich zwischen Gläubiger und Schuldner herzustellen.

Tatsächlich tragen Inkassounternehmen wesentlich zur Stabilisierung der Volkswirtschaft bei und zwar aus folgenden Gründen:

1. Inkassounternehmen sichern Existenz von Unternehmen

Allein in Deutschland realisiert die seriöse Inkassowirtschaft rund 5 Milliarden Euro an unbezahlten Forderungen.

Durch ihre Arbeit sichern sie so die Existenzgrundlage von Unternehmen, für die ein kompletter Ausfall der Forderungen verheerende Folgen hätte.

Je schneller Unternehmen zu ihrem Geld kommen, desto besser für ihre Liquidität und Bonität. In Krisenzeiten profitieren besonders KMU vom raschen und erfolgreichen Durchsetzen offener Forderungen durch professionelle Inkassounternehmen.

Inkasso-Unternehmen sorgen für Preisstabilität
Inkassounternehmen sorgen für Preisstabilität

2. Inkassounternehmen sorgen für Preisstabilität

In der Schweiz müssen Gläubigerunternehmen im Schnitt 225 Minuten aufwenden, um eine Forderung gegenüber einem Schuldner durchzusetzen. Pro Forderung entspricht das ca. CH 280,-. Doch wer bezahlt diese Kosten?

Unternehmen kalkulieren bei der Preisgestaltung die Verfolgung von Zahlungsforderungen mit ein. Letztendlich sind es also die ehrlichen Kunden, die höhere Preise zahlen müssen, weil einige Kunden offenen Forderungen nicht nachkommen. Durch Inkassounternehmen wird diese Diskrepanz zumindest teilweise ausgeglichen und die Preise können stabil gehalten werden.

3. Arbeitsplätze werden geschaffen und erhalten

Würde es keine Inkassounternehmen geben, müssten viele Unternehmen Arbeitsplätze streichen oder die Löhne kürzen, um mit den Forderungsausfällen zurechtzukommen. Nicht zuletzt ist die Inkassobranche für viele Menschen auch ein Arbeitgeber und schafft Arbeitsplätze.

4. Die weitere Zusammenarbeit zwischen Gläubiger und Schuldner wird ermöglicht

Inkassounternehmen ermöglichen die weitere Zusammenarbeit zwischen Gläubiger und Schuldner. Würde die Forderung unbezahlt bleiben, würde höchstwahrscheinlich weder das Unternehmen noch der Schuldner eine weitere Zusammenarbeit in Betracht ziehen. Inkassounternehmen sorgen daher dafür, dass die Wirtschaft im Fluss bleibt.

5. Gerichte werden entlastet

Durch die aussergerichtliche Betreibung von Forderungen werden die Gerichte entlastet. Im Umkehrschluss werden damit auch die Schuldner entlastet, denn für diese bedeutet die aussergerichtliche Einigung auch eine Vermeidung von Anwalts- und Gerichtskosten.

Fazit: Die Arbeit von Inkassounternehmen sorgt für Preisstabilität und Liquidität von Schweizer Unternehmen. Damit trägt sie einen wesentlichen Teil zum Funktionieren der Volkswirtschaft bei.

Wenn die Zahlungsmoral in der Schweiz weiter sinkt, wird die Bedeutung von Inkassounternehmen wachsen, ansonsten droht mittel- bis langfristig eine Erhöhung der Preise, Senkung der Löhne und Schwächung der Schweizer Volkswirtschaft im  Allgemeinen.

Quellen:

ecollect.de/wiki/geldeintreiber/

Weiterführende Tipps zum Thema:

Fitness für den Körper: Jede Bewegung zählt

Fitness ist auch im Office ein Thema

«Jede Stimme zählt.» diese Aussage wird oft im Zusammenhang mit politischen Abstimmungen oder bei Meinungsäusserungen im Facebook verwendet. Das Ziel, das dahintersteckt, ist mit kleinen Schritten zum grossen Erfolg zu kommen. Oder anders gesagt, aus vielen einzelnen Münzen kann eine stattliche Summe zusammenkommen.  Die Masse macht es aus. Das ist bei der Fitness auch so. Wer sich körperlich viel bewegt, baut eine gute Fitness auf.

«Stellen Sie in Ihrem Büro Dinge, die Sie oft brauchen, möglichst weit weg, so dass Sie immer aufstehen müssen, um sie zu holen.» So der Rat meines Osteopathen.

«Statt den Lift zu benutzen, die Treppe zu Fuss hochgehen. Statt die Gipfeli mit dem Auto zu holen, rasch aufs Fahrrad sitzen» sagt mein Fitnesstrainer.

Am Anfang waren diese Tipps – wie soll es auch anders sein – mühsam

Man muss sich überwinden. Fitness geht nun mal nur über Bewegung. Auch geistige. Man muss Schritte tun. Muss sich aufmachen. Am Anfang braucht‘s mehr Schweiss und Schnauf. Doch die Regelmässigkeit führt zum Erfolg und zum Genuss. Wenn ich nach dem Abendessen noch mit dem Hund nach draussen gehe, zum Wald hoch und zurück, überwinde ich 100 Höhenmeter. Und das inzwischen erstaunlich locker. Das macht Spass, Freude und hilft den Tag besser «abzulegen».

Wieviel Bewegung pro Tag braucht der Mensch?

Diese Frage ist verständlich, obwohl vermutlich keine pauschale Antworte gegeben werden kann. Von zirka einer Stunde ist im Internet die Rede, die man aber auch aufteilen kann. 10 Minuten müssten es aber mindestens sein, damit es der Gesundheit gut tut. Am Anfang ist vielleicht wenig möglich, allmählich kann gesteigert werden. Der Anfang ist besonders wichtig. Nicht einfach voll loslegen, sondern die anfängliche Untrainiertheit auch annehmen. Aufbau braucht Zeit. Bewegung beginnt im Kopf und die Vernunft soll und darf mitspielen!

Tipps:

Gerstengras: Ein Wundermittel unter der Lupe

Ich staune immer wieder wie vielfältig unsere Natur ist und wie viel  sie unsere Gesundheit unterstützen kann. Tee, Omega 3, Kurkuma, Kiwi, etc. – sie haben alle etwas zu bieten und sind auch bekannt dafür. Gerstengras ist noch wenig bekannt. Es wird voralllem in der Fastenzeit als Drink eingenommen. In diesem Artikel Basiswissen für gesundheitsorientierte Menschen und solche, die es werden möchten. 

Die Themen im Überblick:

Gerstengras hat «es» in sich ...
Gerstengras hat «es» (vieles) in sich …

Die Menschen verhungern an vollen Töpfen …

Warum muten wir modernen Menschen unserem Körper so derart viele Fremdstoffe zu, die nachweislich ungesund sind.

Heisst das jetzt finito mit all dem schmackhaften Essen und nur noch gesunde Ernährung? «Chörnlipicker» wie wir in der Schule oft zu sagen oder besser zu spotten pflegten. Nein.

Das Geheimnis liegt wie immer in der Balance und an ergänzender Ernährung wie Gerstengras.

Und mitentscheidend ist immer wie man etwas isst. Mit Genuss, mit Mass oder als «Belohnung» für viel Stress. Schön und gut. Und die Folgen von negativen Ernährung?

«Die Menschen ‚verhungern an vollen Töpfen‘, angesichts der verbreiteten Fehlernährung und Mangelernährung mit Vitalstoffen.»

(Quelle: Buch Gerstengrassaft – Barbara Simonsohn – Windpferd Verlag)

Fastfood contra «Wundermittel» ...Gerstengras als Pulver, Saft - ein Wundermittel?
Fastfood contra «Wundermittel» …Gerstengras als Pulver, Saft – ein Wundermittel?

Übersäuerung, was ist das eigentlich?

Im Internet stosse ich auf den Sat1 Ratgeber*. Er gibt mir genauer Auskunft, was ich unter Übersäuerung zu verstehen habe. Ist der Körper übersäuert, fehlen ihm laut diesem Ratgeber wichtige, gesunde Basen, um den Säure-Basen-Haushalt in einer Balance zu halten.

Falsche Ernährung führt zu Übersäuerung.

Sat1 nennt eine konkrete Zahl:

Ernährung, die zu mehr als 25 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln besteht, belastet Leber, Niere, Darm und Haut stark.

25 Prozent scheint mir ein Wert, den man schnell erreichen kann. Besonders, wenn ich die Lebensmittel ansehe, die eben säurebildend sind:

  • Süssigkeiten,
  • Produkte aus Weissmehl,
  • Fleisch,
  • Fisch,
  • Eier,
  • Erbsen,
  • Cola,
  • Milchprodukte und
  • Bohnenkaffee.

Folgen der Übersäuerung: körperliche Probleme

Der Körper reagiert und lagert überschüssige Säuren zunächst im Bindegewebe ab, um sie erst dann herauszulösen und auszuscheiden, wenn das Blut wieder über ausreichend basische Verbindungen und basische Mineralien verfügt.

Die Folge von langfristiger Übersäuerung seien körperliche Probleme wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und häufige Infekte, aber auch schwere Erkrankungen wie Osteoporose, Allergien, Gicht und Rheuma.

Weiter geht man davon aus, dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung an einer chronischen Übersäuerung (latente Azidose) des Stoffwechsels leidet. Als Folge davon steige das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle, die Knochen können laut Gerstengras-Pulver.ch brüchiger werden.

Übersäuerte Menschen sind schneller müde und haben weniger Energie

Der Säure-Basen-Haushalt hat unbestreitbar einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Was können wir gegen Übersäuerung tun?

Viele Beschwerden können durch ein ausgewogenes Leben gelindert oder verhindert werden. Dauerstress, der Griff zu übermässigem Kaffeegenuss, zu viel Essen auf die Nacht. Reduktion und vielleicht sogar eine temporäre Nahrungsergänzung ist angesagt.

Es sind schon kleine Dinge, die unserem Körper gut tun würden.

Damit wird die Übersäuerung allerdings noch nicht, oder noch nicht genügend abgebaut. Er braucht Unterstützung. Mit basenbildenden Lebensmitteln.

Aus Gerstengras: Grüne Smoothies wirken basisch
Grüne Smoothies wirken basisch

Gerstengras ist basebildend

Laut Gerstengras-Pulver.ch wirken rohe Gemüse- und Chlorophyllsäfte, grüne Smoothies, Gemüse, Wildkräuter und Sprossen basisch. Ein besonderer Saft aus Gerstengras (frisch oder hochwertige Produkte aus Pulver) ist ein extrem wertvoller Basenspender.

Infovita.ch weist darauf hin, dass Gerstengrassaft eines der am meisten erforschten grünen Lebensmittel sei. Dr. Y. Hagiwara, der Erfinder des Gerstengras-Extraktes, erforschte duzende von grünen Pflanzen. Bei seiner Forschung entschied er sich für Gerstengras zur Herstellung des genannten Extrakts. Infovita wie zahlreiche andere Quellen, betonen die positive basenbildende Wirkung. Damit unser Körper, unsere innere Balance wieder ins Lot kommt.

Positive Nebenwirkungen

«Für Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Pakungsbeilage oder …» Sie kennen diesen Satz. Er wird bei jeder Werbung für chemische Medikamente im Fernsehen genannt. Gerstengras hat auch Nebenwirkungen. Positive!

Es schützt die Zellen vor Alterung, entgiftet, kann Schmerzen lindern, Wundheilung fördern und hilft gegen Blutarmut (Anämie), ist wohltuend für Darm; wirkt antioxidativ und ist gemäss Anwendererfahrungen eine sehr grosse Hilfe während einer Chemotherapie (Quelle Infovita.ch).

Wirkt es oder wirkt es nicht?

Beim Recherchieren für diesen Artikel bin ich auf kritische Meldungen gestossen, die die Wirkung von Gerstengras anzweifeln. Das ist für mich soweit o.k. – wenn man denn nicht nur bei Nahrungsergänzungsmitteln kritisch ist. Den auch Pharmamedikamente nützen nicht bei allen Menschen und haben oft viel stärkere und unangenehmere Nebenwirkungen als Nahrungsergänzungen. Ein Beispiel zeigt der Artikel «Bei Depressionen helfen Antidepressiva oft nicht» auf BR.de.

Das Schöne: Nahrungsergänzung wie Gerstengras können Mann und Frau in der Regel selbst testen, ohne Angst vor starken Nebenwirkungen zu erwarten. Wer allerdings regelmässig Pharma einnimmt, sollte dies mit einer ärztlichen Fachperson absprechen. Weil der Mix einen Einfluss auf die Wirkung haben kann – was uns zu der Frage führt:

Ob Nahrungsergänzungen wie Gerstengras doch nicht mehr wirken, als sie von manch einem belächelt werden …

Weiterführende Tipps rund um Gerstengras, Quellen, Werbung aus dem Internet:

© raeber-blog.ch, aktualisiert am 9.6.2026/Andreas Räber

Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach
Andreas Räber, Enneagramm-Coach/Trainer, GPI®-Coach

Autor: Andreas Räber ist GPI®- und Enneagramm-Coach, sowie Autor von zahlreichen Blogs und Kurzgeschichten. Er gehört zu den Menschen die Nahrungsergänzung aus persönlicher Überzeugung in seine Ernährung integriert haben.

Videotipp: Stereolithografie von der Idee zum Prototyp

Wie erklärt man Stereolithografie am besten? – habe ich mich gefragt, als ich mich auf dieses Thema eingelassen habe. Ich bin überzeugt, dass sich die wenigsten Menschen fragen, wie irgendwelche alltäglichen Produkte entstanden sind. Aus dem Nichts zu einem festen Gegenstand. Aus einer Idee zu einer ganz besonderen Form. Ich betrachte meinen Tisch voll mit den verschiedensten Gegenständen. Da sind zum Beispiel meine Computermaus, meine Tischlampe, Telefon und Smartphone. Insbesondere das Tischtelefon und die Maus weisen doch einige Formen auf, für die es viel Denkarbeit und eine aufwändige Herstellung braucht. Formen, die auf ein ganz spezielles Handling ausgerichtet sind und gut in der Hand liegen müssen.

Idee, Prototyp, Produktion, Präsentation

Bevor sich ein Produkt am Markt verkaufen lässt, braucht es einen Prototyp, der sich möglichst kostengünstig und schnell produzieren lässt. Mit Stereolithografie lassen sich exakte Urmodelle, Anschauungs- oder Funktionsmodelle aus speziellem Epoxydharz in Kleinserien herstellen. Was sozusagen griffbereit und schon fast als Endprodukt am Markt präsentiert werden kann, überzeugt mehr, weil es das Vorstellungsvermögen der Zielgruppe besser anspricht als eine Zeichnung oder ein Foto. Zudem sind, je nach Anforderung, auch Teile schon funktionsfähig.

Einen sehr guten Einblick in die Stereolithografie gibt das Video «Stereolithografie – Rapid Prototyping an der Hochschule Aalen». Man sieht, wie Schritt für Schritt ein Turm für ein Schachspiel geplant und innert 5 Stunden zum fertigen Produkt erstellt wird.

Weiterer Lesetipp: Industrie-Produkte.ch: Stereolithografie für Dummies 

Zeitraffer: Was passiert, wenn die Zeit ausser Kraft gesetzt wird?

Sie sind faszinierend, die gerafften Videobilder von Baustellen, Bühnenshows, Wolkenbewegungen oder Naturlandschaften. Sie zeigen, was in Normalgeschwindigkeit nicht sichtbar wäre. Immer mehr Menschen nutzen Zeitraffer-Kameras jetzt auch privat – um den Bau des Eigenheims zu dokumentieren, Produktionsabläufe nachzuzeichnen oder das erhabene Bergpanorama festzuhalten. Der Zeitraffer bietet eine einzigartige, visuelle Dokumentation.

Typische Zeitraffer Sujet: Wolkenbilder, Wetterbeobachtungen

Wolkenbilder, Wetterbeobachtungen sind typische Zeitraffer-Sujets.

Faszinierende Ergebnisse ohne Vorkenntnisse

Das technische Unternehmen gestaltet sich erstaunlich einfach: Man stellt die Kamera entsprechend gerichtet auf oder hängt sie an eine Wand, an ein Geländer oder an einen Mast, schliesst sie an den Strom an und lässt sie erstmal filmen. Man braucht dazu weder Computer noch filmerische Vorkenntnisse. Verschiedenste Varianten sind dabei möglich: Kurzfilme über eine ganze Woche, Gesamtfilme seit Inbetriebnahme der Kamera oder Einzelbilder.

Zeitraffer-Beispiel einer Blume
Zeitraffer-Beispiel mit Blumen

Einzelne Fotos oder beschleunigter Film

Grundsätzlich sind zwei Methoden zum Zeitraffen (auch «Timelapse» genannt) möglich: Es kann ein Video aufgenommen und mit einem Verarbeitungsprogramm beschleunigt abgespielt werden. Oder man lässt in selbst bestimmten Abständen (meist mit Intervallen von 2 oder 5 Sekunden) einzelne Fotos machen, die im Nachhinein mit hoher Geschwindigkeit hintereinander gesetzt werden, so dass der Eindruck eines flüssigen Films entsteht. Die zweite Variante ist sozusagen die professionelle, weil sie eine höhere Auflösung und damit bessere Qualität generiert. Wird die Filmgeschwindigkeit auf 30 Bilder pro Sekunde erhöht, so bedeutet das eine 150-fache Beschleunigung. Beide Möglichkeiten sind wirklich sehr einfach anzuwenden und für jedermann machbar.

Durch Zeitraffer zur Geltung bringen

Als Motive wählt man am allerbesten langsame, kaum merkliche Bewegungen, die erst durch den Zeitraffer zur Geltung gebracht werden sollen. So etwa mit dem Sonnenstand wandernde Schatten, langsam ziehende Wolken oder Sonnenaufgänge. Auch die Thermik zu visualisieren, kann ein faszinierendes und überraschendes Unterfangen sein.

Ob das Leben in der freien Wildnis, die Entwicklung einer Bakterienkolonie eine Blume und ihre Blütezeit – Zeitraffer sind eine wunderbare und einfache Möglichkeit, die Wunder der Welt ganz neu zu entdecken und zu zeigen und viele Kameras bieten heute sehr gute Möglichkeiten für Zeitraffer.

Werbung:

avisec.ch: Spezialist für Zeitraffer Kamera

Beispiel eines Zeitraffers von der Avisec AG

Überarbeitet 11.7.2018

Kinderspielplätze: Draussen spielt das wahre Leben

Die gebückten Wesen

Kennen Sie diese Wesen? Gebückte Haltung, Kopf geneigt, gebannt auf etwas starrend, das sie in der Hand halten; eventuell mit der anderen Hand auf dem Etwas herumfuchtelnd? Es handelt sich um schwerhörige Wesen, mit tendenziell aggressivem Verhalten; vor allem wenn ihnen das Etwas entwunden wird, das ihre völlige Konzentration in Anspruch nimmt.

Vielleicht haben sie auch solch ein Wesen daheim sitzen?

Ein Kind, so zwischen drei und 99 Jahren alt, das seinen Lebensinhalt im Konsum von Medieninhalten via Handy oder Tablet gefunden hat, das unbedingt noch dieses Level fertig spielen muss oder das ganz dringend auf eine Chat-Antwort von der besten Freundin/von der Angebeteten/vom Chef wartet.

Abgesehen vom «Handydaumen», einer Entzündung der Sehnen aufgrund von Überlastung des Daumens beim Handygebrauch, kann es durch den Smartphone-Wahn auch zum «Handynacken» kommen, einer gesteigerten Abnutzung der Halswirbel durch die Fehlhaltung.

Sind wir gefangen in der Matrix?

Es besteht also eine Gefahr, dass die gesteigerte Handy- und Tablet-Nutzung Gift für unseren Körper ist. Die Smartphone-Sucht verändert darüber hinaus unser Verhalten, unsere Gehirne, macht uns krank. Hören Sie manchmal auch ein Phantomklingeln? Oder meinen Sie, ab und zu den Vibrationsalarm ihres Handys zu spüren; wobei ein Blick aufs Telefon dann zeigt, dass es eben doch nur Einbildung war?

Viele Aktivitäten, die früher noch im wahren Leben, in der realen Welt stattfanden, haben wir in die digitale, virtuelle Realität verschoben.

Selbst mein dreijähriger Sohn würde sich – wenn man ihn liesse – lieber morgens direkt in Youtube verkriechen und bis zur völligen Verblödung Zeichentricksendungen konsumieren. Darüber hinaus würde er das Trinken, das Essen und das «Auf-die-Toilette-gehen» vergessen und erst Stunden später zufällig bemerken, dass er in die Hose gemacht hat. Er wäre dann bereits in einem solch schlechten moralischen Zustand, dass seine Laune weder durch singen, essen oder spielen gebessert werden könnte. Einzig der weitere Konsum von Smartphone-Apps würde ihn zufrieden stellen können.

Mal ehrlich? Ich habe als Kind auch stundenlang Pacman gespielt, immer im Kampf den eigenen Highscore zu knacken. Sie etwa nicht?

Draussen spielt das wahre Leben!

Umso wichtiger ist es mir, mit meinem Sohn also die echte Welt zu erleben. Ihn in die Lage zu versetzen, sich draussen sicher bewegen zu können. Ihm die Gelegenheit zu geben, wichtige motorische und sensorische Fähigkeiten zu trainieren. Aber auch das soziale Miteinander mit anderen Kindern zu üben. All dies und noch viel mehr können Kinder draussen auf Spielplätzen lernen. Es geht also nicht allein um die körperliche Bewegung. Es geht um weit mehr. Es geht um Dinge, die selbst durch sportliche Aktivität im Schulsport oder im Sportclub, nicht gelernt und geübt werden können.

Kinderspielgeräte bewegen äusserlich wie innerlich
Kinderspielgeräte bewegen äusserlich wie innerlich

Auch wenn ich ein bisschen nervös bin, wenn mein Sohn auf einem Klettergerüst in Höhen entschwindet, in die ich ihm nicht folgen kann, weiss ich, dass es wichtig ist, ihn klettern zu lassen. Moderne Geräte und Spielplätze sind optimal durchdacht und bieten ein hohes Mass an Sicherheit. Falls mein Sohn also je vom Kletterturm fallen sollte, wird er hoffentlich sicher am Boden landen. Und je öfter er das Klettern auf dem Turm übt, desto stärker, fitter und gelenkiger wird er werden; und umso sicherer wird er sich auf dem Spielplatz und in Folge auch im sonstigen Leben bewegen.

Unsere Quellen und Tipps rund um Kinder

Checklisten und was einen Experten ausmacht

Das Internet ist ein wahrer Wissenspool. Schnell mit Google oder einer anderen Suchmaschine suchen und schon hat man eine Checkliste zur Hand. Checklisten sind beliebt. Man nimmt sie zu Hilfe und profitiert von der Erfahrung eines anderen. Einfach Schritt für Schritt alle Punkte durchgehen, erledigen und fertig! Doch geht das immer so einfach. Gedankenanstosse für das Beispiel Bauabnahme.

«Alles, was das Leben ausmacht»

Der Tagesanzeiger hat einen Artikel des Tagimagi (15. Februar 2016) unter anderem dem Thema Algorithmus gewidmet. Gemäss dem Beitrag von SRF.ch «Was ist ein Algorithmus?» ist ein dies eine «Handlungsanweisung, um ein bestimmtes Problem zu lösen». Die Erklärung in Wikipedia ist ähnlich: «Ein Algorithmus ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen». Einer der bekanntesten Algorithmen ist der PageRank-Algorithmus von Google. PageRank ist ein Verfahren, das ermöglicht «eine Menge verlinkter Dokumente, wie beispielsweise das World Wide Web, anhand ihrer Struktur zu bewerten bzw. zu gewichten» (Wikipedia.org).

Wer also, um beim Beispiel «Bauabnahme» zu bleiben, nach einer Checkliste sucht, der profitiert von diesen Algorithmen. Mit solchen Handlungsanweisungen kann vieles automatisiert werden. Alles? Im besagten Artikel des Tagimagi erklärt ein Professor auf die Frage, ob es etwas gibt, was nicht berechnet werden kann: Alles, was das Leben ausmacht.

Was macht das Leben, was macht uns Menschen aus?

Der Bauexperte sieht mehr
Der Bauexperte sieht mehr

Technik und Checklisten haben viel Nutzen, aber auch Grenzen

Technik kann vieles. Handlungen programmieren. Daten auswerten. Administration erleichtern. Aber sie kann nicht situativ denken. Kennt keine Emotionen. Sie kann nicht Mensch sein. Was hat diese Aussage nun mit unserem Titel «Checklisten und was einen Experten ausmacht» zu tun? Checklisten sind in der Regel aufgrund von Erfahrungen erstellt worden. Der Beobachter zum Beispiel bietet eine Checkliste für die Bauabnahme an.

Darin schön aufgeführt sind nützliche Fragen wie «Sind die behördlichen Kontrollen und Abnahmen erfolgt? (z. B. Baupolizei, Feuerpolizei)» oder «Wurden bisher gemeldete Mängel behoben oder wurde ein fixer Termin zu deren Behebung vereinbart?» Diese Fragen können gut mit ja oder nein beantwortet werden.

Bei «Sind sämtliche Bauvorschriften für die Aussenanlagen inkl. Zu- und Wegfahrtmöglichkeit sowie die Zahl und Position der Parkplätze eingehalten?» komme ich als Laie allerdings an meine Wissensgrenzen.

Die Frage ist zwar richtig und muss beantwortet werden können. Doch was sind «sämtliche Bauvorschriften»? Hier fehlt mir als Laie ganz klar das notwendige Fachwissen.

Der Experte

«Ich habe nicht versagt. Ich habe gerade 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren»

sagt Thomas Alva Edison, ein US-amerikanischer Erfinder und Entdecker des glühelektrischen Effekts. Edison hat neben dem Phonograf und der Glühbirne zahlreiche weitere elektronische Dinge erfunden. «10‘000 Wege, die nicht funktionieren». Was man leichthin als Versagen definieren könnte, ist pure Erfahrung und Edison hatte sie genau als das erkannt.

Das genau ist es, was einen Experten ausmacht: Erfahrung. Dazu gehört ganz viel Wissen, was nicht klappt.

Nur wer etwas wagt, findet den richtigen Weg.

Bauabnahme: Die Bauexpertin, der Bauexperte sieht mehr
Die Bauexpertin sieht mehr

Beispiel Bauabnahme-Experte

Nehmen wir wieder das Beispiel von der Bauabnahme. «Ist die Dachkonstruktion mit Kamin, Kamineinfassung, Dachfenstern, Schneestoppern, Dachrinnen und Fallrohren, Antenne, Blitzableiter etc. in Ordnung?»

Der Bauabnahme-Experte sieht hinter jedem dieser aufgeführten Punkte das Wesentliche. Er weiss, wo man genau hinsehen muss. Das ist insbesondere bei der Bauabnahme wichtig.

Denn ist das Haus einmal abgenommen, ist die Sache gelaufen. Was nicht entdeckt oder festgehalten wurde, kann nicht mehr reklamiert werden (ausser versteckten Mängeln).

Beispiel eines Bauabnahme-Experten, Region Zürich: hbq-bauberatung.ch

Schädlinge: Ein Fall für den Kammerjäger

Wer kennt dieses Gefühl nicht, man sitzt im Spätsommer gemütlich auf der Gartenterrasse und will sein Essen geniessen. Dann kommen Wespen. Meist in Geschwadern und hartnäckig im Auftritt. Lässt man sie teilhaben, tun sie einem nichts. Nur können nicht alle Menschen locker mit diesen Mitessern umgehen. Wespennester sind ein Fall für den Kammerjäger.

Schädlinge wie Bettwanzen können Allergien auslösen.
Schädlinge wie zum Beispiel Bettwanzen können Allergien auslösen.

Effiziente Schädlingsbekämpfung

Wespen beim Essen, damit müssen wir leben können. Natürlich gibt es einfachere Massnahmen, um seine Ruhe haben zu können. Alles was süss ist, lockt die Tiere besonders an. Nur – ob man seinen Menüplan den Wespen anpassen will …? Anderes fressen sie nebenbei auch. Nisten sich die Tierchen gar im Dachstock oder sonst wo ein, ist es Zeit, den Kammerjäger für die Schädlingsbekämpfung zu rufen. Je nach Art der Schädlinge wird er mit leichtem oder härterem Geschütz auffahren. Das harte braucht es dann, wenn es einen schnellen Tod bedingt, um sich und im Haus wohnende Menschen zu schützen. Wild gewordene Wespen sind gefährlich – insbesondere bei Menschen mit Allergien.

Die Angst ist stärker

Wir dürfen nicht vergessen, dass Insekten Platz in unserer Natur haben dürfen und ihren Lebensraum brauchen. Wäre da nicht die Angst vor diesen wendigen Kleintieren. Und das Gefühl, zum Beispiel mit Bettwanzen einen zusätzlichen Gast im Bett zu haben, ist alles andere als angenehm. Oftmals werden diese Tiere bei einem Ferienaufenthalt aus einem anderen Land importiert. Unwissentlich. Verstaut man den Koffer in der Ferienwohnung unter dem Bett, nehmen Bettwanzen diese Einladung gerne an. Und schon ist der Flug in die saubere Schweiz gebucht. Dass Schädlinge vorkommen, hat nicht unbedingt mit ungenügenden Reinigungsmassnahmen zu tun.

Der Kammerjäger hilft

Wenn die Not gross ist oder bei manchen Schädlingen eher vorher, kommt der Kammerjäger zum Einsatz. Ist er mal da gewesen, ist vorderhand Ruhe. Doch auch Schädlinge können sich vermehren und immer wieder auftauchen. Man kann vorbeugen und den Kammerjäger regelmässig beanspruchen. Je nach Getier gibt es sinnvolle Lösungen, die der erfahrene Spezialist genau kennt. Doch warum nicht einfach mit diesen Schädlingen leben? Der Grund liegt auf der Hand: Bakterien, die mit dem Ungeziefer eingeschleppt werden, können gefährlich sein und Krankheiten oder Allergien auslösen. Deshalb gilt es, in einem gesunden Mass wachsam zu sein.

Mehr erfahren? Zum Beispiel auf Biozida.ch

Inneneinrichtung mit Wohnaccessoires

Wir lieben unser Heim. Inneneinrichtung und Wohnaccessoires bilden ein Ganzes. Eine Botschaft, was wir schön und gemütlich finden. Darum richten wir genau so ein. Darum wählen wir genau diese Accessoires aus! Gedanken zu Inneneinrichtung und Wohnaccessoires von Jasmin Taher. (Einleitung: Andreas Räber – 09.10.2014)

Zwei Hochzeiten und ein Todesfall

Bei unserem aktuellen Familienurlaub bei meinen Schwiegereltern in Ägypten stehen zwei Hochzeiten an. (Den diesjährigen Todesfall, der taubstumme Onkel meines Mannes ist verstorben, hatten wir bereits früher im Jahr hinter uns gebracht.)

Um eine ägyptische Braut heiraten zu können, muss der Bräutigam eine Wohnung mitsamt Mobiliar zur Verfügung stellen. Momentan ist eine Horde von Brautjungfern, nur wenige Meter Luftlinie entfernt, damit beschäftigt, die Wohnung für den baldigen Bezug vorzubereiten. Teppiche werden ausgebreitet, Gardinen und Vorhänge aufgehängt, Schränke eingeräumt, Vitrinen gestaltet, Uhren angebracht, Bilder aufgehängt und Dekorationen und Kerzen in den Räumen verteilt.

Inneneinrichtung mit Wohnaccessoires gestalten, Gedanken zum Innenleben

Manchmal darf das Alte etwas Neuem weichen

Eigentlich eine coole Vorstellung, eine komplette Wohnung auf einen Schlag neu einrichten zu können. Wobei ich andererseits nicht auf mein Sammelsurium an Dingen aus verschiedenen Lebensepochen, die sich über die Jahrzehnte hin angesammelt haben, verzichten wollte.

Hin und wieder ist es jedoch an der Zeit, die halbverschlissenen Handtücher, Topflappen und Schürzen in der Küche durch neue, modischere Textilien zu ersetzen. Auch das alte Geschirr aus Studentenzeiten kann irgendwann einmal durch ein neues Service abgelöst werden. Selbst Teppiche dürfen – auch wenn es sich um Opas schweineteuren Perserteppich aus Seide handelt –ausgetauscht werden und einem neuen hochflorigen Kuschelteppich weichen.

Bilder und Botschaften für ein gutes Gefühl

Aufbauende Sprüche und Weisheiten, die gute Laune und Freude bereiten oder Liebesbotschaften überbringen, sind ein wunderschöner, zeitgemässer Wandschmuck. Diese gibt es in Hülle und Fülle auf Metallschildern im Retro-Style, aber auch als Wandtattoos, die sich – sollte man sich an ihnen sattgesehen haben – wieder ganz einfach rückstandslos von der Wand entfernen lassen.

Falls einem Familie und Freunde manchmal fehlen, ist es übrigens eine tolle Sache, wenn man eine grosse Bildergalerie an die Wand hängt. Das limbische System im Gehirn belohnt einen bei jedem Blick auf die Lieben mit einem guten Gefühl.

Inneneinrichtung + Wohnaccessoires: Farbe kommt in Dein Leben!

Zu einer geschmackvollen Inneneinrichtung gehören natürlich auch Wandfarben, Fliesen und Böden. Diese lassen sich aber nicht so einfach und schnell ohne grösseren Aufwand ändern. Viel schneller und einfacher kann man das gesamte Ambiente der Wohnung oder auch nur einzelner Zimmer durch die Änderung der vorherrschenden Farbe im Raum ändern: neue Vorhänge, Kissenbezüge, Kerzen, Wolldecken oder – im Bad –Zahnputzbecher und Handtücher können Wunder bewirken und eine komplett neue Atmosphäre entstehen lassen.

Es gibt übrigens auch modernes pfiffiges buntes Melamin-Geschirr – diverse Becher, Schalen, Platten und Teller – das nicht nur als bruchsicheres Kindergeschirr verwendet werden kann, sondern mit dem man auch in Vitrinen, Sideboards, Bad und Küche schöne farbliche Akzente setzen kann. In dem Sinne bilden Wohnaccessoires und Inneneinrichtung eine gute Ergänzung mit enorm viel Spielraum zur Gestaltung des geliebten Wohnraumes.

Weiterführende Links zum Thema Wohnaccessoires und Inneneinrichtungen

Einbruchschutz: Die Sicht und Interessen der Einbrecher kennen

Man glaubt es kaum. Inzwischen ist es bereits um 20 Uhr dunkel und schon bald ist Weihnachten. Es geht schnell. Manchmal fast zu schnell. Schon wieder neigt sich der Sommer dem Ende zu. Nun kommt die Herbstsaison, die natürlich auch ihre schönen Seiten hat. Mit ihr und ihren wunderschönen Farben in der Natur kommt eine weitere Saison: die Einbruchsaison.

Einbruchschutz: Fenster schliessen
Offene Fenster sind eine Einladung für Einbrecher. Auch wenn diese im 1. oder 2. Stock sind.

Raffinierte Einbrecher

Auch der Beobachter hat sein EXTRA-Magazin vom 5. September dem Schwerpunkt «Einbrecher» gewidmet. In der «sicheren» Schweiz wird 170-mal pro Tag eingebrochen. Laut Beobachter ist das alle 8 Minuten einmal. Liest man diesen Artikel, stellt man schnell fest, dass unsere Vorstellung von Einbrechern etwas überholt ist. Zumindest meine. Einbrecher kommen nämlich nicht bei Nacht, sondern wenn das Haus sich selbst überlassen wird. Tagsüber und in der Dämmerung. Dann, wenn niemand zu Hause ist. Statt Angst vor unbekannten Menschen zu haben, lohnt es sich, sich in die Situation der Diebe zu versetzen.

Eigentlich ist es logisch

Laut Statistik werden nicht zwingend Wohnungen im Parterre bevorzugt, wie man oft meint, sondern die in den mittleren Stockwerken. Kriterium: Dort, wo mehr Fluchtmöglichkeiten bestehen. Das gilt auch für die Lage des Zielobjekts. Je näher die Autobahn oder ein Autobahnkreuz, desto attraktiver ist es für Diebe. Einbrecher wollen sich nicht verletzen und darum möglichst keine Fensterscheibe einschlagen. Blutspuren könnten verräterisch sein. Doch weil wir unsere Fenster gerne kippen, braucht es die Zersplitterung der Fenster schon gar nicht. Einbrecher können diese laut dem Beobachter im Handumdrehen öffnen. Zudem gelten gekippte Fenster bei den Versicherungen als offene Fenster. Präsentierter häuslicher Reichtum ist eine Einladung. Denn Villen seien beliebt. Eben dort, wo man das schnelle Bargeld riechen kann. Fernsehgeräte sind heute schwierig zum Absetzen.

Einbruchschutz: Das eigene Verhalten anpassen

Manchmal braucht es nur kleine Signale, um den Einbruchschutz zu verbessern. Keine Türe mehr offen lassen, auch nicht für kurze Zeit. Gelüftet wird nur, wenn jemand zu Hause ist. Sich mit dem Nachbarn absprechen. Verdächtiges melden. Und zu guter Letzt ist der eigene Hund eine treue Seele, wenn es darum geht, Alarm zu schlagen. Zugegeben, das macht er auch bei allen Menschen, die sich in seine Nähe begeben. Doch lieber einmal zu viel als zu wenig.

Weiterführende Links zum Thema Einbruchschutz